Die HEIMATMEDIEN – Verwurzelt und verbunden

Text und Fotos von Martina Jansen

Vom Blog zum Medienunternehmen

Das Team der HEIMATMEDIEN freut, sich in Dorsten angekommen zu sein. Foto v. l.: David und Sabrina Bosse, Daniel Bosse und Lena Hinzmann, Justin Stiemer, Petra Bosse, André Elschenbroich und Marie-Therese Gewert. Foto: Martina Jansen

Dorsten/Schermbeck/Raesfeld. „Mit Klatsch und Tratsch aus dem Dorf habe ich vor zwölf Jahren angefangen“, beginnt Petra Bosse, die Gründerin der HEIMATMEDIEN.  

Das sind die drei Internet-Portale heimatreport.de, schermbeck-online.de und dorsten-online.de. Klatsch und Tratsch ist dabei von ihr absolut nicht negativ gemeint. „Das ist genau das, was wir über unsere Stadt und die Bewohner, bestenfalls sogar über unsere Nachbarn, lesen möchten.

Mit dem Heimatreport fing alles an

Petra Bosse, damals noch als freie Journalistin in der Region unterwegs, sprang vor zwölf Jahren ins kalte Wasser und setzte genau auf diese Nische. Ihr Sohn David kommt aus der IT-Branche. Er brachte das nötige Know-how, sowie das technische Equipment mit und richtete seiner Mutter einen Blog ein.

Der „Heimatreport“ war geboren. Die findige Journalistin zog los und suchte in Raesfeld und Umgebung nach Themen. All das, was der Tagespresse keine Meldung wert war, stellte sie auf ihren Blog ein. Und dieser wurde von den Raesfeldern und Erlern mit Kusshand angenommen. Der Erfolg gab ihr recht.

Schermbeck und Dorsten folgten

Doch die mutige Unternehmerin gab sich mit einem Blog nicht zufrieden. 2014 startete sie mit Schermbeck-Online ein zweites Internet-Portal mit Themen aus der Gemeinde Schermbeck. Drei Jahre später wagte sich Petra Bosse dann an eine Stadt. Durch ihre langjährige freiberufliche Arbeit hatte sie sich ein großes Netzwerk geschaffen. So war es nur eine Frage der Zeit, auch in Dorsten ein Portal zu etablieren.  

Alleine war diese Leistung nicht mehr zu stemmen. So holte sie sich ihren zweiten Sohn Daniel ins Boot. Dieser war damals noch als Medienberater bei einer Tageszeitung beschäftigt. Seine Zukunft sah er aber mehr im digitalen Bereich und lokalen Magazinen. Wissen und Nachrichten online zu vermitteln, darin sah und sieht er seine Chance im Berufsleben. Er kündigte bei seinem Arbeitgeber, stieg 2017 bei den HEIMATMEDIEN ein und hat es bisher nicht bereut.

Lokale Nachrichten übers Internet

„Ich sehe meinen Job als Passion. Menschen interessieren sich immer für Inhalte aus ihrer Region. Deswegen lautet die Frage nicht ob, sondern über welche Kanäle die Menschen zukünftig lokale Inhalte beziehen. Dies wird meiner Auffassung nach zum Großteil über das Internet und lokale Magazine geschehen“, so der Juniorchef.

Daniel Bosse leitet demnächst die HEIMATMEDIEN.
Foto: Christian Sklenak

„‘Verwurzelt und verbunden‘, das ist unser Slogan“, spricht André Elschenbroich wohl allen Teammitgliedern aus der Seele. „Jeder von uns identifiziert sich mit seiner Heimat. Wir sind hier geboren und aufgewachsen.“

Ein Team – Eine Heimat

André arbeitete lange Zeit als freiberuflicher Fotojournalist für mehrere Printmedien in der Region. Und auch er hat hier im „Bosse-Team“ seinen Platz gefunden. „Jedem von uns wird hier Wertschätzung entgegengebracht. Das spiegelt sich auch in unserer Arbeit wider. Wir sind in der Region bekannt, uns vertrauen die Menschen.“, erzählt er weiter.

Seine Freundin Marie-Therese Gewert stimmt ihm zu. Die studierte Journalistin und PR-Beraterin wagte ebenfalls den Schritt aus einer gesicherten Arbeitsstelle in die Selbstständigkeit. Sie ist gemeinsam mit André und Petra hauptsächlich für die redaktionellen Inhalte und darüber hinaus für Werbeartikel zuständig. „Wir möchten unseren Beitrag leisten. Wir machen die Ereignisse in den jeweiligen Orten für alle sichtbar. Der Mensch steht bei uns dabei im Mittelpunkt“, fährt Redakteurin Marie-Therese fort.

HEIMATMEDIEN machen Unternehmen sichtbarer

„Und natürlich gilt das auch für lokale Unternehmen“, ergänzt Medienberaterin Justine Stiemer, die gemeinsam mit Daniel die Werbekunden betreut. „Hier bieten unsere Portale erfolgsversprechende und nachhaltige Möglichkeiten, Unternehmen sichtbarer zu machen“.

Wir wollen mit unseren Geschichten und Veranstaltungstipps zeigen, dass diese Region doch mehr zu bieten hat, als gedacht. „Das Angebot aus Gastronomie, Freizeit und Kultur ist riesig. Wir tragen mit dazu bei, diese Angebote sichtbar und bekannt zu machen“, freut sich Daniel weiter. Und seine Mutter ergänzt lachend: „Am liebsten sogar weltweit.“

HEIMATMEDIEN bringen Menschen zusammen

„Durch die HEIMATMEDIEN – heimatreport.de, schermbeck-online.de und dorsten-online.de – bringen wir die Menschen aus den Nachbargemeinden der Kreise Borken, Recklinghausen und Wesel zusammen.“

„Diese Informationen, Pressemeldungen, Geschichten, eben alles, was unsere Mitbürger interessiert, veröffentlichen wir natürlich kostenlos, für jeden zugänglich. Dabei finanzieren wir uns ausschließlich durch lokale Werbung“, erklärt Daniel das Konzept der HEIMATMEDIEN.

Neue Heimat für die HEIMATMEDIEN

Am 1. August haben die „Onliner“ ihr Büro in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche Fürst Leopold bezogen. So wie die Umgestaltung des Zechengeländes einen Neuanfang repräsentiert, sehen wir uns als Impulsgeber für die Zukunft, so Petra Bosse.

Das Team der HEIMATMEDIEN vor dem Förderturm.
Foto: Martina Jansen

Eine Familie, ein Team. Jeder bringt sich ein. „Wir sind, wie wir sind und machen, was wir am besten können“, betont Daniel. So managt Lena, Daniels langjährige Lebensgefährtin, die Social-Media-Kanäle. Sabrina, Davids Ehefrau, hauptberuflich Lehrerin, hält die Augen auf nach interessanten Themen.

Kooperation mit anderen Medien

Es folgte eine Kooperation mit der Lokallust. Diese erklärt Daniel folgendermaßen: „Wir haben uns bewusst für eine Zusammenarbeit mit dem Team der Lokallust Dorsten entschieden. Wir teilen im Kern dieselben Werte, unterscheiden uns jedoch in der Form der Publikation.“

Wir bündeln unsere Synergien und arbeiten miteinander, nicht gegeneinander.“ Das wünscht sich der künftige Inhaber Daniel Bosse auch in Bezug auf andere Unternehmen.

Was bewegt Sie? Themenvorschläge sind stets willkommen. Entweder per Telefon unter 02362 9666463, bei Facebook, per Mail an [email protected] oder direkt vor Ort in der Lohnhalle auf dem Fürst-Leopold Platz 1.

Leser, Bürger und Unternehmer sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und uns kennen zu lernen. Das Büro ist von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 16 Uhr besetzt.

Die HEIMATMEDIEN suchen aktuell weitere motivierte Medienberater, sowie Menschen mit lokalem Bezug und Herz zum Schreiben und Fotografieren. Bewerben Sie sich bitte unter den vier oben genannten Möglichkeiten.

„Wir l(i)eben unsere Heimat“

(HEIMATMEDIEN-Team)

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