Pyrotechnik von Pytlik – Feuer ohne Feier

Krise trifft auch den Markt für Zulieferer von Equipment

Dorsten. Die Schützenfeste 2020 sind abgesagt. Große Veranstaltungen bis Ende August auch. Bühnen- Licht- und Pyrotechnik sind gerade nicht gefragt. Das trifft alle Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, Veranstaltungen in bestem Licht erscheinen zu lassen.

Aus einer Laune heraus machte Mike Pytlik vor 28 Jahren sein Hobby zum Beruf. Der Dorstener verschrieb sich und sein Leben der Ausstattung von Feierlichkeiten aller Art.

Laser- und Pyrotechnik gehören zum Programm

Wer auch immer ein Event plante, konnte bei Mike Pytlik und seiner Firma unter www.lundp-Dorsten.de und www.music-stuff.de Licht- und Tontechnik, Bühnen, Spezialeffekte kaufen oder anmieten. Auch Messeausstattungen gehören zu seinem Aufgabenfeld.

Tief verwurzelt im Dorstener Vereinsleben nahmen viele Kunden seine Leistungen gerne in Anspruch. Bis ins europäische Ausland reicht seine Kundschaft, die er mit einem Team von Freiberuflern bediente..

Zeit sinnvoll nutzen

Mit dem Ausbruch des Virus kamen auch für ihn die Auftragsstornierungen. „Kein Grund aufzugeben“, lacht der 50 Jährige Unternehmer. „Ich lebe gerade von meinen Rücklagen, da die Auftragslage mehr als mau ist“.

Langeweile kennt er aber nicht. Mit seinem Auszubildenden kümmert sich um Arbeiten, die sonst noch oben drauf kommen. „Reparaturen der Ausstattung, Überarbeitungen des Internetauftritts und das Schneiden von Filmen für Dorstener Schützenvereine nehmen auch viel Zeit in Anspruch,“ erklärt der Schützenkönig der Marienschützen von 2016.

„Die Ausfälle und Stornierungen von Aufträgen treffen schon hart. Nur wenige Vereine sind gegen so etwas versichert, bedauert Mike Pytlik. Aber wir halten durch und hoffen auf bessere Zeiten.“

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.