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SUMMARY:Führung durch Sonderausstellung „Rafft Euch empor!“
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Westfalen bietet am Samstag\, 23. Mai\, eine Führung durch die Sonderausstellung „Rafft Euch empor!“ an. Im Mittelpunkt stehen jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung. \n\n\n\nDie Ausstellung zeigt\, wie Frauen damals für Bildung\, Erwerbstätigkeit\, Wahlrecht\, faire Arbeitsbedingungen und Selbstbestimmung kämpften. Unter den Aktivistinnen waren auch zahlreiche Jüdinnen\, die sich für Gleichberechtigung einsetzten. \n\n\n\nDie Kuratorin stellt ausgewählte Persönlichkeiten und Objekte vor und schlägt dabei auch den Bogen zur heutigen Gesellschaft. Eine Anmeldung ist erforderlich unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279. \n\n\n\nKurz & knapp\n\n\n\nSamstag\, 23. Mai 2026\, 15 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Julius-Ambrunn-Straße 1\, Dorsten. Anmeldung unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279. \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Dorstener Tage des Grundgesetzes 2026.
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SUMMARY:Lorenz Hemicker liest im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Westfalen und die Stadt Dorsten laden am Mittwoch\, 20. Mai\, zu einer Autorenlesung mit Lorenz Hemicker ein. Er stellt sein Buch „Mein Großvater der Täter“ vor. \n\n\n\nDarin setzt sich Hemicker mit der Geschichte seines Großvaters Ernst Hemicker auseinander. Dieser war SS-Offizier und an den Morden von Rumbula beteiligt\, bei denen 1941 mehr als 27.000 Juden ermordet wurden. Verurteilt wurde er dafür nie. \n\n\n\nDie Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Wegen begrenzter Plätze bittet das Museum um Anmeldung unter rezeption@jmw-dorsten.de oder telefonisch unter 02362 45279. \n\n\n\nKurz & knapp\n\n\n\nMittwoch\, 20. Mai 2026\, 19.30 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Julius-Ambrunn-Straße 1\, Dorsten. Anmeldung unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279. \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Dorstener Tage des Grundgesetzes 2026.
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SUMMARY:Wanderausstellung zeigt Grundgesetz und Menschen mit Behinderung
DESCRIPTION:Im Jüdischen Museum Westfalen wird am Dienstag\, 19. Mai\, die Wanderausstellung „Das Grundgesetz und Menschen mit Behinderung“ eröffnet. Gestaltet wurde sie von Schülern des Paul-Spiegel-Berufskollegs aus dem Bildungsgang Heilerziehungspflege. \n\n\n\nDie Ausstellung zeigt\, welche konkrete Bedeutung die Grundrechte für Menschen mit Behinderung haben. Dabei werden zentrale Artikel des Grundgesetzes aufgegriffen und in einen lebensnahen Zusammenhang gestellt. \n\n\n\nDie Eröffnung beginnt um 9 Uhr. Die Ausstellung ist anschließend auch am 20. und 21. Mai jeweils von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr zu sehen. \n\n\n\nKurz & knapp\n\n\n\nEröffnung am Dienstag\, 19. Mai 2026\, 9 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Julius-Ambrunn-Straße 1. Weitere Zeiten: 20. und 21. Mai\, 10 bis 12.30 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr. \n\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil der Dorstener Tage des Grundgesetzes 2026.
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SUMMARY:Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Westfalen lädt am Samstag\, 25. April 2026\, zum Tag der offenen Tür ein. Besucher erwartet von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. \nNeben Führungen durch die Dauerausstellung gibt es zahlreiche Mitmachangebote\, darunter Bastelaktionen für Kinder\, ein Kamishibai-Erzähltheater sowie Glitzertattoos. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Handgemacht“. \nAuch für das leibliche Wohl ist gesorgt: In der Cafeteria werden Kuchen\, Kaffee und Getränke gegen eine kleine Spende angeboten. \nDer Eintritt ist frei. \n📍 Ort: Jüdisches Museum Westfalen\, Julius-Ambrunn-Straße 1\, 46282 Dorsten \n🕒 Zeit: Samstag\, 25. April 2026\, 11:00 bis 17:00 Uhr \nWeitere Informationen unter: www.jmw-dorsten.de
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SUMMARY:Klezmer-Konzert im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Ein besonderer musikalischer Abend erwartet die Besucher im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten: Am Donnerstag\, 12. März 2026\, um 20 Uhr gastieren die international renommierten Klezmer-Violinisten Jake Shulman-Ment und Abigale Reisman mit ihrem Programm „Tsvey Strunes“. \nDer jiddische Titel bedeutet übersetzt „zwei Saiten“ und bezeichnet eine besondere Geigenstimmung\, die ursprünglich aus der osmanischen Musik stammt. Diese Stimmung wurde später auch von Klezmermusikern in Osteuropa übernommen und prägte dort die Klangwelt vieler traditioneller Stücke. \nMusikalische Reise durch Südosteuropa\nMit ihrem Programm würdigen Jake Shulman-Ment und Abigale Reisman die vielfältigen Geigentraditionen Südosteuropas. Dabei verbinden sie jiddische Melodien mit rumänischen\, ungarischen und türkischen Einflüssen. Die Geige\, eines der ursprünglichsten Instrumente der Klezmermusik\, steht dabei im Mittelpunkt und wird von den beiden international bekannten Musikerinnen und Musikern in all ihrer Ausdruckskraft präsentiert. \nBegleitet werden sie von Ilya Shneyveys\, einem vielseitigen Akkordeonisten und Multi-Instrumentalisten\, der den Besucherinnen und Besuchern der Reihe „klezmerwelten“ bereits bestens bekannt ist. Mit seinem Gespür für unterschiedliche Musikstile erweitert er das Klangspektrum des Trios und sorgt für zusätzliche musikalische Farben. \nDas Publikum darf sich auf ein Konzert freuen\, das sowohl an die Atmosphäre einer traditionellen jüdischen Hochzeit erinnert als auch an die lebendige Musik in den Tavernen Südosteuropas – und damit perfekt in die besondere Umgebung des Jüdischen Museums Westfalen passt. \nTickets und Informationen\nDas Konzert beginnt am Donnerstag\, 12. März\, um 20 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. \nTickets kosten 15 Euro\, ermäßigt 10 Euro\, jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Weitere Informationen und Karten gibt es über das Museum.
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SUMMARY:Purim-Familiennachmittag im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten lädt Familien am Sonntag\, 8. März 2026\, zu einem bunten Purim-Familiennachmittag ein. Von 14.30 bis 16.30 Uhr können Kinder und Erwachsene gemeinsam das fröhliche jüdische Fest kennenlernen. \nIm Mittelpunkt des Nachmittags steht die biblische Geschichte von Königin Esther. Sie erzählt davon\, wie Esther den finsteren Plan des persischen Hofbeamten Haman vereitelte und damit das jüdische Volk rettete. Spielerisch und kindgerecht wird diese Geschichte vorgestellt\, sodass auch jüngere Besucher einen Zugang zu den Hintergründen des Festes bekommen. \nNeben der Erzählung stehen vor allem kreative Aktivitäten auf dem Programm. Gemeinsam werden die traditionellen Hamantaschen gebacken – kleine dreieckige Gebäckstücke\, die typisch für das Purim-Fest sind. Außerdem können Kinder sich schminken lassen und eigene Masken basteln. \nEin fröhliches Fest mit langer Tradition\nPurim gehört zu den fröhlichsten Festen im jüdischen Kalender. Es erinnert an die Rettung der jüdischen Bevölkerung im antiken Persien\, wie sie im Buch Esther der Hebräischen Bibel überliefert ist. Traditionell wird an Purim die Esther-Geschichte in der Synagoge vorgelesen. Immer wenn der Name Haman fällt\, machen Kinder mit Rasseln und Lärm auf sich aufmerksam\, um den Namen des Bösewichts symbolisch zu übertönen. \nZum Fest gehören außerdem Verkleidungen\, kleine Geschenke für Freunde und Bedürftige sowie gemeinsame Mahlzeiten. Süßes Gebäck wie die Hamantaschen\, die an Hamans dreieckigen Hut erinnern sollen\, ist dabei ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten. \nAngebot für Familien\nDer Purim-Familiennachmittag richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro pro Familie. \nEine Anmeldung bis zum 5. März ist erforderlich – per E-Mail an lernen@jmw-dorsten.de oder telefonisch unter 02362 951467.
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SUMMARY:Vortrag zum sogenannten „Mischehen“ in der NS-Zeit
DESCRIPTION:Anlässlich des 100. Geburtstags von Schwester Johanna Eichmann\, Gründerin und erste Leiterin des Jüdisches Museum Westfalen\, wird zu einem Vortrag im Jüdischen Museum eingeladen. \nIm Mittelpunkt steht das Thema „Mischehen“ während des Nationalsozialismus\, das Johanna Eichmann persönlich betraf und zu dem sie gegen Ende ihres Lebens forschte. \nDr. Volker Knöppel präsentiert bei dem Vortrag im Jüdischen Museum seine Forschungsergebnisse zum Zwangsarbeitslager Elben in Hessen\, in das jüdische Frauen aus „Mischehen“\, darunter auch Johanna Eichmanns Mutter\, deportiert wurden. Dr. Michaela Raggam-Blesch beleuchtet „Mischehenfamilien“ am Beispiel von Wien. \nErgänzt wird der Vortrag durch eine kleine Ausstellung zu Schwester Johanna\, die von Schülern des Gymnasiums St. Ursula erstellt wurde und persönliche Erinnerungen aufgreift. \nDer Eintritt zur Veranstaltung kostet 8 Euro. \nZur offiziellen Website des Jüdischen Museums geht es HIER.
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SUMMARY:Lina Morgenstern: Die Geschichte einer Rebellin
DESCRIPTION:Gerhard J. Rekel erzählt im Jüdischen Museum Dorsten die Geschichte der Berliner Unternehmerin\, Sozialreformerin und Frauenrechtlerin Lina Morgenstern.  \nWährend des Preußisch-Österreichischen Krieges gründete sie spontan Lazarette und Volksküchen in Berlin und half damit tausenden verletzten Soldaten\, unabhängig von Herkunft und Seite. \nSie initiierte zahlreiche Wohlfahrtsvereine\, gründete die erste seriöse Frauenzeitung und organisierte im Roten Rathaus den ersten Internationalen Frauenkongress auf deutschem Boden. \nDie Lesung im Jüdischen Museum findet im Rahmen der Ausstellung „Rafft Euch empor! Jüdische Frauen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung“ statt. \nDer Eintritt zur Veranstaltung kostet 6 Euro. \nZur offiziellen Website des Jüdischen Museums geht es HIER.
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SUMMARY:„Shalom zusammen“: Queeres jüdisches Leben zwischen Tradition und Moderne
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, 29. Januar 2026\, um 19.30 Uhr lädt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten zu einer besonderen Lesung ein. Die Autorin und Aktivistin Tanya Raab stellt ihr Buch „Shalom zusammen“ vor und spricht über jüdisches Leben in Deutschland heute. \nTanya Raab wurde in der Ukraine geboren und kam im Alter von drei Jahren als jüdische Kontingentflüchtling nach Deutschland. Ihre Mutter ist jüdisch\, ihr Vater nicht. Lange Zeit wurde ihr geraten\, ihre jüdische Identität zu verbergen\, um sich vor Anfeindungen zu schützen. Doch irgendwann entschied sie sich bewusst dagegen\, sich weiter zu verstecken. \nHeute zeigt Tanya Raab offen\, wie vielfältig jüdisches Leben sein kann. Ob mit Davidstern-Kette im Fitnessstudio oder mit Regenbogen-Kippa beim Einkaufen\, sie verbindet jüdische Traditionen mit einem queeren und feministischen Selbstverständnis. In ihrer Lesung erzählt sie selbstbewusst von ihrem Alltag\, von persönlichen Erfahrungen mit Antisemitismus und von den Erwartungen\, die an jüdische Menschen in Deutschland gestellt werden. \nMit Scharfsinn und Humor räumt Tanya Raab mit gängigen Stereotypen auf und hinterfragt kritisch die deutsche Erinnerungskultur. Gleichzeitig gibt sie Denkanstöße für eine Zukunft\, in der Juden in Deutschland ohne Angst und Vorurteile leben können. \nDie Lesung richtet sich an alle\, die sich für jüdisches Leben\, gesellschaftliche Vielfalt und aktuelle politische Debatten interessieren. \nDer Eintritt beträgt 6 Euro.
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SUMMARY:Neujahrskonzert im Jüdischen Museum Westfalen mit Sonja Kowollik
DESCRIPTION:Das Europäische Klassikfestival lädt zu Beginn des neuen Jahres erneut zu einem festlichen Konzert ein. Am 2. Januar 2026 um 19.30 Uhr findet im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten das traditionelle Neujahrskonzert der Reihe PIANO! KlassikFAKTen statt. Zu Gast ist die Berliner Pianistin Sonja Kowollik\, die in Münster aufgewachsen ist und erst vor Kurzem beim renommierten Shanghai International Musician Competition ausgezeichnet wurde. \nDie 2001 in Bottrop geborene Musikerin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit neun Jahren wurde sie als Jungstudentin in die Jugendakademie Münster aufgenommen. Ihre weitere Ausbildung führte sie zu Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman in Köln\, zu Matti Raekallio nach Helsinki und schließlich zu Eldar Nebolsin nach Berlin. Darüber hinaus nahm sie an Meisterkursen unter anderem bei Kirill Gerstein\, Stephen Kovacevich\, Andreas Staier\, Robert Levin und Dmitri Alexeev teil. \nIm Jahr 2025 wurde Sonja Kowollik nicht nur in Shanghai ausgezeichnet. Beim International Piano Competition Domenico Scarlatti erhielt sie den dritten Preis sowie einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. Beim Deutschen Musikwettbewerb sicherte sie sich zudem ein Stipendium der Konzertförderung für die Saison 2026/27. Ihre Karriere ist geprägt von zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen. \nTrotz ihres jungen Alters trat sie bereits bei bedeutenden Festivals und auf namhaften Bühnen auf. Dazu gehören das Beethovenfest Bonn\, das Encuentro de Santander\, das Schleswig Holstein Musik Festival und das Euregio Musikfestival. Sie konzertierte in der Kölner Philharmonie\, der Laeiszhalle Hamburg\, der Tonhalle Düsseldorf und im Schloss Bellevue. Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Shanghai Conservatory Orchestra\, dem Sinfonieorchester Münster\, der Camerata Hungarica\, dem Ruhrstadt Orchester und dem Collegium Musicum Münster. Weitere Konzertreisen führten sie ins europäische Ausland\, nach Asien und nach Australien. \nFür ihr Neujahrskonzert in Dorsten hat Sonja Kowollik ein Programm ausgewählt\, das unter dem Zeichen der Liebe steht. Auf dem Programm stehen Franz Schuberts drei Klavierstücke D 946\, die dritte Sonate op. 23 von Alexander Skrjabin sowie Sergej Prokofjews Suite Romeo und Julia op. 75. \nKarten für das Neujahrskonzert sind zu Vorverkaufspreisen von 20 Euro und ermäßigt 15 Euro erhältlich. An der Abendkasse gilt ein Aufschlag von drei Euro. Vorverkaufsstellen sind die Stadtinfo Dorsten sowie alle Eventim Shops. Der Onlineverkauf erfolgt über die Webseite des Europäischen Klassikfestivals. \nWeitere Auftritte von Sonja KowollikFreitag\, 26. Dezember 2025\, 17:00 Uhr\, Kulturzentrum Erlöserkirche in Marl\, WeihnachtskonzertDonnerstag\, 1. Januar 2026\, 19:30 Uhr\, Schloss Sythen in Haltern am See\, Neujahrskonzert
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SUMMARY:„Schule als Lernort gegen Hass“: Ben Salomo im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Der bekannte Rapper und Aktivist Ben Salomo kommt am Dienstag\, 25. November 2025\, um 19.30 Uhr ins Jüdische Museum Westfalen. Unter dem Titel „Schule als Lernort gegen Hass“ berichtet er von seiner langjährigen Arbeit an deutschen Schulen – und davon\, wie wichtig der offene Dialog über Antisemitismus\, Rassismus und Erinnerungskultur ist. \nSeit Jahren reist der in Israel geborene und in Berlin aufgewachsene Musiker durch das ganze Land\, um mit Schülerinnen\, Schülern und Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Für viele junge Menschen ist er der erste Jude\, dem sie persönlich begegnen. In jährlich rund 150 Schulbesuchen stellt er Fragen wie: Was sind Juden? Was ist Antisemitismus? Wie konnte es zum Terrorüberfall auf Israel am 7. Oktober 2023 kommen – und warum eskalierte danach der Hass auf Jüdinnen und Juden weltweit? \nIn seinem Vortrag erzählt Ben Salomo\, wie solche Gespräche verlaufen\, welche Reaktionen ihn berühren\, aber auch\, was ihn beunruhigt. Er spricht über die schwindende Erinnerung an den Holocaust und mahnt\, dass historische Verantwortung nicht durch Zeitablauf endet. „Die Schülerinnen und Schüler von heute gestalten die Gesellschaft von morgen“\, betont er – und plädiert für eine aktive Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart. \nBen Salomo\, 1977 in Rechovot (Israel) geboren\, wurde mit der von ihm gegründeten Konzertreihe „Rap am Mittwoch“ bundesweit bekannt. Neben seiner Musikkarriere engagiert er sich vehement gegen Antisemitismus und Rassismus. 2016 erschien sein Album „Es gibt nur einen“\, 2019 veröffentlichte er im Europa Verlag sein Buch „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens“. Heute lebt er mit seiner Familie in Berlin. \nDer Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.\nEine Kooperation des Jüdischen Museums Westfalen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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SUMMARY:Gedenkfeier zur Reichspogromnacht
DESCRIPTION:Zum Gedenken an die gegen Jüdinnen und Juden gerichteten Gewalttaten am 9. November 1938 laden das Jüdische Museum Westfalen und die Stadt Dorsten gemeinsam zu einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung und einem kurzen Gedenken im Museumsgarten ein.  \nDie Veranstaltung beginnt am Sonntag\, 9. November 2025\, um 11 Uhr am Jüdischen Museum Westfalen\, Julius-Ambrunn-Straße 1. \nIm Anschluss an die Gedenkfeier sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kooperation mit dem Jüdischen Museum\, der Stadt Dorsten und der Friedrich-Naumann-Stiftung zu einer Lesung der Journalistin und Autorin Caroline Vongries in den Saal des Jüdischen Museums eingeladen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Liedermacherin Josefin Rabehl\, die passende Stücke aus ihrer eigenen Liederwerkstatt präsentiert.
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SUMMARY:Lesung "Umbau des ganzen Lebens" im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Im September 2024 verstarb ganz unerwartet Dr. Norbert Reichling\, der erste Vorsitzende des Jüdischen Museums Westfalen. Im Sommer konnte er noch ein Buchmanuskript abschließen\, das sich mit dem Bund\, einer kleinen\, sozialistischen\, jugendbewegten\, lebensreformerisch orientierten Gruppe auseinandersetzt.  \nDiese wirkte von Anfang der 1920er Jahre bis in die 1970er Jahre vor allem im Ruhrgebiet und schaffte es\, ihre jüdischen Mitglieder in der NS-Zeit zu retten. Ein Schwerpunkt der Ambitionen dieser Vereinigung und ihres teilweise strengen politischen und ethischen Experiments lag in der Erwachsenenbildung\, der politischen Bildung und der Bewegungsbildung in Form einer besonderen Gymnastiklehre. \nEs lesen Ulrike Reichling\, Kurt Langer und Dr. Kathrin Pieren. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag\, 30. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Jüdisches Museum Westfalen\, Dorsten \nEintritt 6 €
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SUMMARY:Lesung: Jüdisches Landleben in Westfalen“
DESCRIPTION:Sprachen die Landjuden Plattdeutsch? Warum waren unter ihnen so viele als Viehhändler oder Metzger tätig – und so wenige als Landwirte?  \nGab es jüdische Kauffrauen? Wann und warum entstand ein Kibbuz in Westfalen? Was geschah beim Novemberpogrom 1938 auf dem Land? Und warum wurde nach Kriegsende 1945 ein ganzes Dorf zur ersten Bleibe für 750 befreite jüdische Zwangsarbeiterinnen? \nFragen wie diese führen mitten hinein in die vergessenen Welten jüdischen Landlebens in Westfalen. In seinem Buch „Jüdisches Landleben – vergessene Welten in Westfalen“ zeichnet der Journalist und Historiker Gisbert Strotdrees das jahrhundertealte\, in der NS-Zeit zerstörte jüdische Landleben zwischen Rhein und Weser nach und beleuchtet vergessene oder verdrängte Kapitel der Landesgeschichte. \nEintritt 6 €
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SUMMARY:Europäisches Klassikfestival: Konzertabend im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Am Freitag\, den 8. August\, um 20 Uhr lädt das Europäische Klassikfestival in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen zu einem besonderen Konzertabend ein. Unter dem Titel „Komponisten und Traditionen – Ein Blick auf die jüdische Musikgeschichte“ steht ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan\, das sich mit Werken jüdischer Komponisten sowie musikalischen Ausdrucksformen jüdischer Traditionen auseinandersetzt. \nDie musikalische Gestaltung übernehmen vier renommierte Künstler: Aiki Mori (Violoncello)\, Barbara Seppi (Gesang)\, Werner von Schnitzler (Violine) und Volker Zwetzschke (Klavier). Aufgeführt werden unter anderem Werke von Charles-Valentin Alkan\, Fanny Hensel (geb. Mendelssohn)\, Eugène Ysaÿe und Erwin Schulhoff sowie ausgewählte jiddische Lieder und „Kol Nidrei“ von Max Bruch – ein Werk\, das auf einem jüdischen Gebetsmotiv basiert. \nDr. Kathrin Pieren\, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen\, äußert sich begeistert über die Zusammenarbeit: „Wenn nicht hier\, wo dann? Ich danke dem Klassikfestival sehr\, dass wir ein solches\, speziell auf unser Haus zugeschnittenes Programm hier zur Aufführung bringen werden\, wodurch Musik und Raum zu einer Synthese verschmelzen.“ \nDie Künstler des Abends sind allesamt hochkarätige Musiker mit internationaler Erfahrung. Die aus Japan stammende Cellistin Aiki Mori begann bereits mit 15 Jahren ihr Studium in Köln und wurde unter anderem mit dem Grand Prix beim Wettbewerb für klassische Musik in Japan ausgezeichnet. Ihr Spiel wird von Kritikern für seinen ausdrucksstarken\, warmen Ton gelobt. \nDie Dorstener Sängerin Barbara Seppi ist Mitglied des Kammerchors Cantus Dorsten an St. Agatha und bekannt für ihre eindrucksvolle Interpretation jiddischer Lieder. Neben ihrer musikalischen Tätigkeit engagiert sie sich im Verein für jüdische Geschichte und Religion in Dorsten. \nGeiger Werner von Schnitzler studierte unter anderem in Köln und New York und gastierte in bedeutenden Konzerthäusern wie dem Concertgebouw in Amsterdam\, dem Gasteig in München oder dem Musikverein in Wien. Zahlreiche Preise und Rundfunkaufnahmen belegen seine künstlerische Vielseitigkeit. \nPianist Volker Zwetzschke aus Marl ist seit vielen Jahren als Konzertsolist und künstlerischer Leiter tätig. Nach der pandemiebedingten Pause ist er wieder international aktiv und übernimmt neben seinen Auftritten auch Aufgaben als Juror bei Wettbewerben. \nDas Konzertprogramm umfasst unter anderem Alkan – Drei Esquisses op. 63\, Hensel – Klaviertrio op. 11 (Andante espressivo)\, Bruch – Kol Nidrei op. 47\, Ysaÿe – Sonate op. 27/3 für Violine solo sowie Schulhoff – Duo für Violine und Cello WV 74. \nEintrittskarten für das Konzert im Jüdischen Museum Westfalen sind im Vorverkauf zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro\, Abendkassenzuschlag 3 Euro) erhältlich – unter anderem bei der Stadtinfo Dorsten\, online unter www.euklassikfestival.de sowie bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen.
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SUMMARY:Lesung von Ron Segal „Jeder Tag wie heute“
DESCRIPTION:Adam Schumacher ist ein 90-jähriger Schriftsteller und Schoa-Überlebender. Viele Jahre später reist er zum ersten Mal nach Deutschland\, um für ein Literaturmagazin seine Erinnerungen aufzuschreiben. Ausgerechnet dort merkt er\, dass ihn sein Gedächtnis immer öfter im Stich lässt.  \nIhm wird klar\, dass nicht mehr viel Zeit bleibt\, das Versprechen an seine verstorbene Frau einzulösen: bevor er sie vergessen haben würde\, ihrer beider Lebensgeschichten aufzuschreiben.  \nDer israelische\, in Berlin lebende Autor Ron Segal erzählt die Fieberträume des Überlebenden\, in denen die Fakten und Fiktionen einander schon überlagern. Er ruft die Geschichten der  Gebrüder Grimm\, Mythen und Legenden auf und versucht ein Amalgam zu finden\, das ein literarisches Sprechen über die Schoa für jemanden „zwei Generationen danach“ möglich macht. \nDienstag\, 20. Mai 2025\, 19 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Dorsten\, Eintritt: 6 €
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SUMMARY:Lange Nacht der Museen im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Am 26. April nimmt das Jüdische Westfalen erstmals an der „Langen Nacht der Museen“ teil. Ein abwechslungsreichen Programm erwartet Groß und Klein zwischen 19 und 24 Uhr. \nProgrammübersicht: \n\n19 – 20 Uhr: Kinderdisco mit DJ Guido Hardig vom Projekt:Flow im Saal des Museums\n20 – 24 Uhr: Lounge Musik zum Tanzen mit DJ Guido Harding von Project:Flow\n20 – 20.30 Uhr: Taschenlampenführung für Familien mit Mareike Fiedler\n20.30 – 21 Uhr: Führung durch Sonderausstellung „Rolf Abrahamsohn – (ein) deutsch-jüdisches Leben im 20. Jahrhundert“\n20.30 – 21 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung mit Museumsleiterin Dr. Kathrin Pieren\nDie Ausstellungen und eine Bar sind den gesamte „Lange Nacht“ frei zugänglich und geöffnet.\n\nEintritt ist frei\, Spenden sind willkommen.
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SUMMARY:Vortrag: "Mein Großvater hätte mich erschossen"
DESCRIPTION:Jennifer Teege\, die Enkelin des SS-Verbrechers Amon Göth\, berichtet im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten von ihrer Vergangenheit und die ihrer Vorfahren. Die Bewältigung der familiären Geschichte ist eine Aufgabe\, die sie und ihr Umfeld vor Herausforderungen stellt. \nJennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Groß geworden ist sie bei Adoptiveltern\, studierte dann in Israel. Erst mit 38 Jahren stieß Teege durch Zufall in einer Bibliothek auf ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater\, Amon Göth. \nIn Steven Spielbergs Film “Schindlers Liste” spielt Amon Göth ebenfalls eine Rolle. Hier wird er von Ralph Fiennes dargestellt. Im Film ist der KZ-Kommandant ein Bekannter und Gegenspieler des Protagonisten und Judenretter Oskar Schindler. \nRund ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der SS-Offizier in Polen gehängt. Er ist verantwortlich für den Tod und das Leid Tausender Menschen. \nJennifer Teege beschäftigt sich in ihrer Lesung mit Fragen wie “Wie kann ich jüdischen Freunden noch unter die Augen treten?” oder “Und was soll ich meinen eigenen Kindern erzählen?” \nIhr Mut\, die Vergangenheit loszulassen\, macht deutlich: Befreiung ist möglich. \n\nBeginn: Mittwoch\, 12. März 2025\, 19 Uhr\nEintritt: Kostenlos\nAnmeldung: unter dem Vermerk „Jennifer Teege“ bei ki@kreis-re.de\nin Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Recklinghausen und der Initiative „Wir in Dorsten gegen Rechts“\nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen\, Dorsten
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SUMMARY:Ausstellung im Jüdischen Museum: Rolf Abrahamsohn
DESCRIPTION:Ab dem 9. März 2025 zeigt das Jüdische Museum Westfalen eine Ausstellung\, die das Leben des Marler Kaufmannes und Schoa-Überlebenden Rolf Abrahamsohn vorstellt. \nZahllosen Menschen hat Rolf Abrahamsohn von seinen Erfahrungen und seinen Leiden während der nationalsozialistischen Herrschaft berichtet. Doch er hat in den Gesprächen noch deutlich mehr erzählt: Von der glücklichen Kindheit in der Weimarer Republik und dem Neuanfang – privat\, beruflich und in der jüdischen Gemeinde – nach der Befreiung. \nAnlässlich des 100. Jahrestages seines Geburtstags präsentiert das Jüdische Museum Westfalen eine Ausstellung\, die das Leben von Rolf Abrahamsohn anhand von Objekten\, Fotos und Dokumenten erzählt. In Interviewausschnitten kommt Rolf Abrahamsohn dabei auch immer wieder selbst zu Wort\, sodass Besucher sich einen persönlichen Eindruck von ihm verschaffen können. \nSie sind darüber hinaus auch eingeladen\, die Erlebnisse Rolf Abrahamsohns und so vieler Juden im 20. Jahrhundert zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Was bedeutete eine Jugend in der NS-Zeit\, im Konzentrationslager oder Getto für die Betroffenen? Wie ist in der Nachkriegszeit die Wiedergutmachung abgelaufen – und kann es so etwas wie Wiedergutmachung überhaupt geben? Welche Rolle hatten und haben Zeitzeugen in unserer Gesellschaft und was bedeutet diese Rolle für sie? Verschiedene interaktive Stationen bieten die Möglichkeit über derlei Fragen miteinander in Austausch zu treten. \nObwohl die Ausstellung nur eine einzige Biografie behandelt\, gibt sie gleichzeitig auch einen Überblick über die großen Entwicklungen jüdischen Lebens in Deutschland im 20. Jahrhundert. Vom gleichberechtigten Zusammenleben zu Beginn des Jahrhunderts\, über die Schoa bis zum Neuanfang in der Nachkriegszeit und den Zuzug der „Kontingentflüchtlinge“ aus der ehemaligen Sowjetunion. Geschichte und Gesellschaft werden durch Individuen gestaltet\, alle machen ihre eigenen Erfahrungen und haben ihre eigenen Sichtweisen. Und das will auch die Ausstellung bieten: Einen Blick auf deutsch-jüdisches Leben im 20. Jahrhundert aus der Perspektive von Rolf Abrahamsohn. Denn Rolf Abrahamsohn hat all das miterlebt und vieles mitgestaltet.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Gesichter und Geschichten aus der Ukraine
DESCRIPTION:Drei Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges erzählen zwei jüdische Ukrainerinnen von ihrer Flucht nach Deutschland. Im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten präsentiert der Altenaer Fotograf Dirk Vogel Bilder der beiden Frauen. \nVor drei Jahren sind die zwei beiden Ukrainerinnen mit ihren Kindern nach Deutschland gekommen. Mittlerweile sind sie in der jüdischen Kulturgemeinde Bielefeld aktiv. \nDer Altenaer Fotograf Dirk Vogel hat sich die Geschichte der Frauen und auch die anderer Geflüchteten vorgenommen. Seine Fotos werden am Sonntag\, dem 23. Februar 2025 um 15 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten präsentiert. Vor Ort wird er über seine Motivation und die Relevanz dieses Projektes berichten. \nDie Frauen werden ebenfalls über ihre Geschichte sprechen. Mit Fragen wie: “Wie haben Sie die Flucht und die Trennung von ihrem Zuhause erlebt?”\, “Welche Chancen und Herausforderungen bietet Deutschland?”\, “Wie empfinden Sie das hiesige jüdische Gemeindeleben?” oder “Und wie denken sie über ihre Zukunft?”\, wird den Besuchern ein umfassender Einblick gegeben. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Ausstellung läuft danach noch bis zum 11. Mai. Da der Saal nicht öffentlich zugänglich ist\, sollte der Besuch entweder per E-Mail unter rezeption@jmw-dorsten.de oder telefonisch über 02362 45279 angekündigt werden.
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SUMMARY:Szenische Collage mit Musik: "Wir werden wieder tanzen!"
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, den 13. Februar 2025\, um 19.30 Uhr\, öffnet das Jüdische Museum Westfalen seine Türen für eine besondere szenische Collage mit Musik. Unter dem Titel „Wir werden wieder tanzen!“ setzt sich die Aufführung mit den Stimmen und Erfahrungen von Juden auseinander\, die nach dem 7. Oktober einer neuen Welle von Antisemitismus ausgesetzt sind. \nInspiriert von den Worten Mia Schems\, die während des Nova Musikfestivals am 7. Oktober entführt und später befreit wurde\, ist das Stück eine Reflexion über Angst\, Hass\, aber auch Hoffnung und Widerstandskraft. Ihr Satz „We will dance again“ wurde weltweit zu einem Symbol für die unerschütterliche Lebensfreude und den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft. \nDie Darbietung vereint Texte und Lieder\, die auf poetische\, ernste und satirische Weise die Auswirkungen des Antisemitismus auf unsere Gesellschaft beleuchten. Durch die Vielschichtigkeit der Inszenierung wird ein Raum geschaffen\, in dem das Publikum nachdenklich\, aber auch emotional berührt werden soll. \nDie Veranstaltung wird geleitet von Sophie Brüss\, die gemeinsam mit Norbert Reichel und Jürgen Reinecke für die Dramaturgie verantwortlich ist. Auf der Bühne stehen Gerrit Pleuger\, Sophie Brüss und Jürgen Reinecke. Am Klavier begleitet Roman Salyutov die Darbietung und verleiht ihr eine musikalische Tiefe. \nIm Anschluss an die Aufführung lädt das Ensemble das Publikum zu einer offenen Diskussion ein. Hier bietet sich die Möglichkeit\, Gedanken und Empfindungen zu teilen sowie über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. \nDer Eintritt zu dieser besonderen Veranstaltung ist kostenfrei. Das Projekt wird von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW gefördert.
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 2. Februar 2025\, um 15 Uhr\, lädt das Jüdische Museum Westfalen zu einer besonderen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“ ein. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin Ayleen Winkler begleitet die Besucher durch die bewegende Präsentation\, die das Leben der jüdischen Niederländerin Roosje Glaser beleuchtet. \nDie Ausstellung\, eine Leihgabe der Roosje Glaser Foundation\, erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Frau\, die trotz der Schrecken des Holocausts ihren Lebensmut nicht verlor. Roosje Glaser war eine angesehene Tanzlehrerin\, die zunächst unpolitisch blieb. Doch nach der deutschen Besatzung der Niederlande musste sie ihre Tanzschule im Verborgenen weiterführen – bis ihr Ex-Mann sie an die Nationalsozialisten verriet. Es folgte eine grausame Odyssee durch sieben Konzentrationslager\, darunter Auschwitz. \nDort zeigte sich ihre unerschütterliche Kraft: Sie schrieb Gedichte und Lieder und fand durch das Tanzen einen Weg zu überleben. Bei den sogenannten Mannschaftsabenden der SS bot sie sich als Tänzerin an – ein mutiger Schritt\, der ihr half\, das Todeslager zu überstehen. \nDie zweisprachige (deutsch-niederländische) Wanderausstellung dokumentiert Roosje Glasers Lebensweg anhand eindrucksvoller Bilder\, Originaldokumente\, Filmsequenzen und persönlicher Objekte. Sie lädt dazu ein\, sich intensiv mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau und dem Holocaust auseinanderzusetzen. \nDer Eintritt zur Führung beträgt 5\,00 €\, ermäßigt 2\,50 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an rezeption@jmw-dorsten.de oder telefonisch unter 02362 45279 erfolgen. \n 
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SUMMARY:Chanukka-Familiennachmittag im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 8. Dezember 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten von 14 bis 16 Uhr zu einem besonderen Familiennachmittag anlässlich des jüdischen Lichterfestes Chanukka ein. Dieses Fest erinnert an das wunderbare Ereignis\, bei dem das Öl für den Tempel in Jerusalem 165 v. Chr. auf wundersame Weise acht Tage lang brannte\, obwohl nur für einen Tag Öl vorhanden war. \nDer Nachmittag bietet eine vielfältige Möglichkeit\, in die Traditionen und Geschichte von Chanukka einzutauchen. Erwachsene können an zwei kurzen Führungen teilnehmen: Eine thematisiert „Jüdische Feste und Feiertage“\, während die andere interessante Einblicke in die Lebensgeschichten von „Sportlern\, Schützenköniginnen und Bergleuten“ aus Westfalen gibt. So erfahren sie mehr über jüdische Traditionen und Persönlichkeiten\, die die Region geprägt haben. \nFür die Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm\, das ihnen spielerisch das Chanukka-Fest näherbringt. Basteln\, Spielen und Ausprobieren stehen auf dem Plan – hier ist für jede und jeden etwas dabei. \nDen Abschluss bildet eine gemütliche Runde\, in der traditionelle Chanukka-Speisen wie Latkes (Küchlein) und Sufganiyot (Berliner) probiert werden können. \nDie Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Um einen Platz zu sichern\, wird um Anmeldung bis zum 6. Dezember unter der E-Mail-Adresse lernen@jmw-dorsten.de gebeten.
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SUMMARY:Vortrag im Museum: Die Entdeckung eines Familiengeheimnisses
DESCRIPTION:Während eines Besuches in Auschwitz entdeckt Paul Glaser in einer Vitrine einen Koffer aus den Niederlanden mit seinem Familiennamen. Damit beginnt die Entdeckung eines lange gehüteten Familiengeheimnisses – das Schicksal seiner Tante Roosje. Darüber erzählt Glaser im Jüdischen Museum. \nRoosje ist eine emanzipierte Frau und erfolgreiche Tanzlehrerin. Sie verliert ihre große Liebe\, tröstet sich und heiratet den falschen Mann. Als die Nationalsozialisten die Macht übernehmen\, wird Roosje\, 25 Jahre alt und jüdisch\, verraten und landet in sieben Konzentrationslagern. Mit viel Mut überwindet sie auf ihre eigene Art und Weise die Herausforderungen und das Elend der Schoa. \nPaul Glaser erweckt die erschütternde\, rührende und mitreißende Geschichte seiner Tante zum Leben. Sie zeigt\, dass Gut und Böse sich im Krieg nicht immer klar unterscheiden lassen.
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SUMMARY:Vortrag: Spurensuche in Grini\, Norwegen
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, den 14. November 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen zu einem besonderen Vortrag ein: Die Sozialwissenschaftlerin Gaby Hasenjürgen aus Dorsten berichtet um 19.30 Uhr von ihrer außergewöhnlichen Spurensuche in Norwegen. \nIm Mittelpunkt steht ihre persönliche Reise\, die sie zu ihrem Vater führte\, der während des Zweiten Weltkriegs in Norwegen lebte und im Konzentrationslager Grini bei Oslo inhaftiert war. Durch eine Reihe überraschender Zufälle stieß sie auf bewegende Erinnerungen\, führte Gespräche mit ehemaligen Häftlingen und erlebte eindrückliche Geschichten von Leid\, Mut und Hoffnung. \nUnter dem Titel „Memories of Our Fathers“ und im Rahmen der Vortragsreihe „Familiengespräche“ teilt Gaby Hasenjürgen ihre Entdeckungen mit dem Publikum und beleuchtet\, wie wichtig es ist\, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen\, um die Gegenwart besser zu verstehen. \nDer Eintritt beträgt 6 Euro.
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SUMMARY:Tag der Offenen Tür im Jüdischen Museum Dorsten
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 20. Oktober 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Im Rahmen der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur\, die in diesem Jahr unter dem Motto „Familie“ stehen\, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. \nIm Garten des Museums wird eine Laubhütte aufgebaut\, die einen Einblick in das jüdische Laubhüttenfest bietet. Für Kinder gibt es einen Basteltisch sowie das Kamishibai-Erzähltheater\, das in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Kita Arche durchgeführt wird. Zudem wird die neue Kinderecke des Museums eröffnet\, die speziell für junge Besucher konzipiert wurde. \nFür kulinarische Pausen steht eine Cafeteria mit Kuchen\, Kaffee und Tee bereit. \nProgramm:\n\n11 Uhr – Beginn\n11.15 Uhr – Eröffnung der Kinderecke\n12 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder / Führung durch die Sonderausstellung\n13 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder\n14 Uhr – Kinderrallye / Führung durch die Dauerausstellung\n15 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder\n16 Uhr – Führung durch die Dauerausstellung\n\nDer Eintritt ist frei. Änderungen im Programmablauf sind vorbehalten. \nDas Jüdische Museum Westfalen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und bietet einen Tag voller spannender Einblicke in die jüdische Kultur – mit besonderem Fokus auf das Thema „Familie“.
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SUMMARY:Weltklassepianistin im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Das Europäische Klassikfestival freut sich sehr\, im Rahmen seiner Reihe „PIANO! – \nKlassikFAKTen“ im Jüdischen Museum am Mi 09. Oktober um 19:30 Uhr mit Anna Malikova eine der großen Pianistinnen unserer Zeit begrüßen zu dürfen. \nDie Weltkarriere der in Usbekistan geborenen Pianistin Anna Malikova begann 1993 mit\ndem Gewinn des ARD-Wettbewerbs in München\, bei dem ihr der 1. Preis zuerkannt wurde – zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit und eine ganz besondere Auszeichnung.\nDie nächsten 25 Jahre waren dann ein einziger Triumphzug über nahezu alle Bühnen dieser\nWelt auf fünf Kontinenten nebst einer Vielzahl von CD-Produktionen\, bis Anna Malikova sich\n2018 dann entschloss\, eine Professur an der renommierten Universität für Musik und\ndarstellende Kunst Wien anzunehmen und eine Solistenklasse zu betreuen. Die\nVeranstalter sind sehr glücklich\, dass es ihnen auch Dank der Unterstützung durch die\nSparkasse Vest Recklinghausen gelungen ist\, eine solche Pianistin ins Jüdische Museum\nnach Dorsten zu holen. \nAuf dem Programm stehen Werke von Domenico Scarlatti – Fünf Sonaten\, Anatoli Ljadow – Préludes (Auswahl)\, Walzer op. 9/1\, Musikalische Spieldose op. 32\, Drei Klavierstücke\nop. 57 und Frédéric Chopin – Walzer op. 42\, Drei Mazurken op. 59\, Variationen op. 2 über\ndas Thema «La ci darem la mano» von W.A. Mozart. \nInfos und Karten für das PIANO!-Konzert am Mi 09.10.24 um 19:30 Uhr im Jüdischen\nMuseum Westfalen mit Anna Malikova gibt es zu VVK-Preisen von 20\,- / ermäßigt 15\,-\n€ (AK-Zuschlag 3\,- €) bei der Stadtinfo Dorsten sowie zzgl. Systemgebühren unter\nwww.eu-klassikfestival.de und in allen Eventim-Ticketshops.
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SUMMARY:Jiddisch zwischen Alltag\, Politik und Religion
DESCRIPTION:Über Jahrhunderte verband das Jiddische als Alltagssprache europäischer Juden zwischen Venedig und Frankfurt\, Kiew und Berlin\, Riga und Iași\, New York und Buenos Aires\, Jerusalem und Schanghai. Im Jüdischen Museum hält Dr. Diana Matut einen interessanten Vortrag dazu. \nAls Europa nach Nationalstaaten strebte\, wurde Jiddisch Ausdruck eines neuen\, auch politischen Selbstbewusstseins jenseits territorialer Bestrebungen. \nErmordung und Exil infolge der Schoa ließen Jiddisch weitgehend verstummen. Heute ist es die Umgangssprache vieler chassidischer jüdischer Gruppierungen\, aber auch einer wachsenden Gruppe säkularer Jiddischisten. \nDer Vortrag von Dr. Diana Matut\, Leiterin der Alten Synagoge Essen\, möchte speziell die säkularen Formen des Jiddischismus und die Idee des „Jiddischlandes“ vorstellen. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogrammes zur Sonderausstellung „Shtetl – arayn un aroys. Kunst der jüdischen Renaissance aus der Sammlung Rubinstein-Horowitz“\, die noch bis zum 27. Oktober im Jüdischen Museum zu sehen ist.
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SUMMARY:Konzert von Sveta Kundish & Patrick Farrell
DESCRIPTION:Sveta Kundish (Gesang) und Patrick Farrell (Akkordeon) kehren nach Dorsten zurück\, um ein Konzert mit Musik aus den Archiven und Sammlungen der jüdischen Ethnomusikologen Zusman (Zinovy) Kiselhof\, Moishe Beregovsky und ihrer Zeitgenossen aus dem frühen 20. Jahrhundert zu präsentieren. \nEin großer Teil dieses Repertoires\, das in der heutigen Ukraine\, Weißrussland und Umgebung gesammelt wurde\, war seit über 100 Jahren nicht mehr zu sehen oder zu hören. Es wurde erst kürzlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kundish und Farrell haben sich dieser enormen Menge an Material mit Freude und Neugier genähert und werden einige ihrer bevorzugten neuen/alten Stücke aufführen: Lieder auf Jiddisch\, liturgisches Repertoire auf Hebräisch und chassidische Nigunim ohne Worte\, alle gefiltert durch die Zeit und die eigene zeitgenössische Aufführungspraxis der Künstler und neu belebt für das 21. Jahrhundert. \nDieses Konzert gehört zum Begleitprogramm der gegenwärtigen Sonderausstellung „Shtetl – arayn un aroys. Kunst der jüdischen Renaissance aus der Sammlung Rubinstein-Horowitz“. \nSonntag\, 7. Juli 2024\, 11 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Dorsten \nEintritt 12 €; Anmeldung unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279
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SUMMARY:Moderne jüdische Komponistinnen
DESCRIPTION:Jüdisches Museum Westfalen \nDie Werke moderner jüdischer Komponistinnen spiegeln Fragen und Themen der heutigen Welt wider und sind gekennzeichnet von einer tief verwurzelten europäischen Tradition\, großer Emotionalität und einer meisterlichen Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Technik. In ihren Werken kombinieren sie ihr Wissen über die Kultur ihrer Heimatländer mit ihrer fundierten Kenntnis westlicher Musiktraditionen. Trotzdem sind sie dem breiten Publikum nicht bekannt.  \nNach einem Grußwort zum Weltfrauentag von Jacky Möller\, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten\, spielt die in der Ukraine geborene Pianistin und Musikpädagogin Margarita Feinstein Musik von Alice Santer\, Jekaterina Tschemberdschi\, Ruth Schonthal\, Ludmila Schuljewa sowie Stücke aus ihrem eigenen Werk.  \nEintritt 10 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich\, wird aber empfohlen\, auf rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279.
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