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SUMMARY:Szenische Collage mit Musik: "Wir werden wieder tanzen!"
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, den 13. Februar 2025\, um 19.30 Uhr\, öffnet das Jüdische Museum Westfalen seine Türen für eine besondere szenische Collage mit Musik. Unter dem Titel „Wir werden wieder tanzen!“ setzt sich die Aufführung mit den Stimmen und Erfahrungen von Juden auseinander\, die nach dem 7. Oktober einer neuen Welle von Antisemitismus ausgesetzt sind. \nInspiriert von den Worten Mia Schems\, die während des Nova Musikfestivals am 7. Oktober entführt und später befreit wurde\, ist das Stück eine Reflexion über Angst\, Hass\, aber auch Hoffnung und Widerstandskraft. Ihr Satz „We will dance again“ wurde weltweit zu einem Symbol für die unerschütterliche Lebensfreude und den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft. \nDie Darbietung vereint Texte und Lieder\, die auf poetische\, ernste und satirische Weise die Auswirkungen des Antisemitismus auf unsere Gesellschaft beleuchten. Durch die Vielschichtigkeit der Inszenierung wird ein Raum geschaffen\, in dem das Publikum nachdenklich\, aber auch emotional berührt werden soll. \nDie Veranstaltung wird geleitet von Sophie Brüss\, die gemeinsam mit Norbert Reichel und Jürgen Reinecke für die Dramaturgie verantwortlich ist. Auf der Bühne stehen Gerrit Pleuger\, Sophie Brüss und Jürgen Reinecke. Am Klavier begleitet Roman Salyutov die Darbietung und verleiht ihr eine musikalische Tiefe. \nIm Anschluss an die Aufführung lädt das Ensemble das Publikum zu einer offenen Diskussion ein. Hier bietet sich die Möglichkeit\, Gedanken und Empfindungen zu teilen sowie über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. \nDer Eintritt zu dieser besonderen Veranstaltung ist kostenfrei. Das Projekt wird von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW gefördert.
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 2. Februar 2025\, um 15 Uhr\, lädt das Jüdische Museum Westfalen zu einer besonderen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“ ein. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin Ayleen Winkler begleitet die Besucher durch die bewegende Präsentation\, die das Leben der jüdischen Niederländerin Roosje Glaser beleuchtet. \nDie Ausstellung\, eine Leihgabe der Roosje Glaser Foundation\, erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Frau\, die trotz der Schrecken des Holocausts ihren Lebensmut nicht verlor. Roosje Glaser war eine angesehene Tanzlehrerin\, die zunächst unpolitisch blieb. Doch nach der deutschen Besatzung der Niederlande musste sie ihre Tanzschule im Verborgenen weiterführen – bis ihr Ex-Mann sie an die Nationalsozialisten verriet. Es folgte eine grausame Odyssee durch sieben Konzentrationslager\, darunter Auschwitz. \nDort zeigte sich ihre unerschütterliche Kraft: Sie schrieb Gedichte und Lieder und fand durch das Tanzen einen Weg zu überleben. Bei den sogenannten Mannschaftsabenden der SS bot sie sich als Tänzerin an – ein mutiger Schritt\, der ihr half\, das Todeslager zu überstehen. \nDie zweisprachige (deutsch-niederländische) Wanderausstellung dokumentiert Roosje Glasers Lebensweg anhand eindrucksvoller Bilder\, Originaldokumente\, Filmsequenzen und persönlicher Objekte. Sie lädt dazu ein\, sich intensiv mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau und dem Holocaust auseinanderzusetzen. \nDer Eintritt zur Führung beträgt 5\,00 €\, ermäßigt 2\,50 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an rezeption@jmw-dorsten.de oder telefonisch unter 02362 45279 erfolgen. \n 
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SUMMARY:Chanukka-Familiennachmittag im Jüdischen Museum Westfalen
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 8. Dezember 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten von 14 bis 16 Uhr zu einem besonderen Familiennachmittag anlässlich des jüdischen Lichterfestes Chanukka ein. Dieses Fest erinnert an das wunderbare Ereignis\, bei dem das Öl für den Tempel in Jerusalem 165 v. Chr. auf wundersame Weise acht Tage lang brannte\, obwohl nur für einen Tag Öl vorhanden war. \nDer Nachmittag bietet eine vielfältige Möglichkeit\, in die Traditionen und Geschichte von Chanukka einzutauchen. Erwachsene können an zwei kurzen Führungen teilnehmen: Eine thematisiert „Jüdische Feste und Feiertage“\, während die andere interessante Einblicke in die Lebensgeschichten von „Sportlern\, Schützenköniginnen und Bergleuten“ aus Westfalen gibt. So erfahren sie mehr über jüdische Traditionen und Persönlichkeiten\, die die Region geprägt haben. \nFür die Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm\, das ihnen spielerisch das Chanukka-Fest näherbringt. Basteln\, Spielen und Ausprobieren stehen auf dem Plan – hier ist für jede und jeden etwas dabei. \nDen Abschluss bildet eine gemütliche Runde\, in der traditionelle Chanukka-Speisen wie Latkes (Küchlein) und Sufganiyot (Berliner) probiert werden können. \nDie Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Um einen Platz zu sichern\, wird um Anmeldung bis zum 6. Dezember unter der E-Mail-Adresse lernen@jmw-dorsten.de gebeten.
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SUMMARY:Vortrag im Museum: Die Entdeckung eines Familiengeheimnisses
DESCRIPTION:Während eines Besuches in Auschwitz entdeckt Paul Glaser in einer Vitrine einen Koffer aus den Niederlanden mit seinem Familiennamen. Damit beginnt die Entdeckung eines lange gehüteten Familiengeheimnisses – das Schicksal seiner Tante Roosje. Darüber erzählt Glaser im Jüdischen Museum. \nRoosje ist eine emanzipierte Frau und erfolgreiche Tanzlehrerin. Sie verliert ihre große Liebe\, tröstet sich und heiratet den falschen Mann. Als die Nationalsozialisten die Macht übernehmen\, wird Roosje\, 25 Jahre alt und jüdisch\, verraten und landet in sieben Konzentrationslagern. Mit viel Mut überwindet sie auf ihre eigene Art und Weise die Herausforderungen und das Elend der Schoa. \nPaul Glaser erweckt die erschütternde\, rührende und mitreißende Geschichte seiner Tante zum Leben. Sie zeigt\, dass Gut und Böse sich im Krieg nicht immer klar unterscheiden lassen.
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SUMMARY:Vortrag: Spurensuche in Grini\, Norwegen
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, den 14. November 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen zu einem besonderen Vortrag ein: Die Sozialwissenschaftlerin Gaby Hasenjürgen aus Dorsten berichtet um 19.30 Uhr von ihrer außergewöhnlichen Spurensuche in Norwegen. \nIm Mittelpunkt steht ihre persönliche Reise\, die sie zu ihrem Vater führte\, der während des Zweiten Weltkriegs in Norwegen lebte und im Konzentrationslager Grini bei Oslo inhaftiert war. Durch eine Reihe überraschender Zufälle stieß sie auf bewegende Erinnerungen\, führte Gespräche mit ehemaligen Häftlingen und erlebte eindrückliche Geschichten von Leid\, Mut und Hoffnung. \nUnter dem Titel „Memories of Our Fathers“ und im Rahmen der Vortragsreihe „Familiengespräche“ teilt Gaby Hasenjürgen ihre Entdeckungen mit dem Publikum und beleuchtet\, wie wichtig es ist\, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen\, um die Gegenwart besser zu verstehen. \nDer Eintritt beträgt 6 Euro.
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SUMMARY:Tag der Offenen Tür im Jüdischen Museum Dorsten
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 20. Oktober 2024\, lädt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Im Rahmen der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur\, die in diesem Jahr unter dem Motto „Familie“ stehen\, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. \nIm Garten des Museums wird eine Laubhütte aufgebaut\, die einen Einblick in das jüdische Laubhüttenfest bietet. Für Kinder gibt es einen Basteltisch sowie das Kamishibai-Erzähltheater\, das in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Kita Arche durchgeführt wird. Zudem wird die neue Kinderecke des Museums eröffnet\, die speziell für junge Besucher konzipiert wurde. \nFür kulinarische Pausen steht eine Cafeteria mit Kuchen\, Kaffee und Tee bereit. \nProgramm:\n\n11 Uhr – Beginn\n11.15 Uhr – Eröffnung der Kinderecke\n12 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder / Führung durch die Sonderausstellung\n13 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder\n14 Uhr – Kinderrallye / Führung durch die Dauerausstellung\n15 Uhr – Kamishibai-Erzähltheater für Kinder\n16 Uhr – Führung durch die Dauerausstellung\n\nDer Eintritt ist frei. Änderungen im Programmablauf sind vorbehalten. \nDas Jüdische Museum Westfalen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und bietet einen Tag voller spannender Einblicke in die jüdische Kultur – mit besonderem Fokus auf das Thema „Familie“.
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SUMMARY:Weltklassepianistin im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Das Europäische Klassikfestival freut sich sehr\, im Rahmen seiner Reihe „PIANO! – \nKlassikFAKTen“ im Jüdischen Museum am Mi 09. Oktober um 19:30 Uhr mit Anna Malikova eine der großen Pianistinnen unserer Zeit begrüßen zu dürfen. \nDie Weltkarriere der in Usbekistan geborenen Pianistin Anna Malikova begann 1993 mit\ndem Gewinn des ARD-Wettbewerbs in München\, bei dem ihr der 1. Preis zuerkannt wurde – zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit und eine ganz besondere Auszeichnung.\nDie nächsten 25 Jahre waren dann ein einziger Triumphzug über nahezu alle Bühnen dieser\nWelt auf fünf Kontinenten nebst einer Vielzahl von CD-Produktionen\, bis Anna Malikova sich\n2018 dann entschloss\, eine Professur an der renommierten Universität für Musik und\ndarstellende Kunst Wien anzunehmen und eine Solistenklasse zu betreuen. Die\nVeranstalter sind sehr glücklich\, dass es ihnen auch Dank der Unterstützung durch die\nSparkasse Vest Recklinghausen gelungen ist\, eine solche Pianistin ins Jüdische Museum\nnach Dorsten zu holen. \nAuf dem Programm stehen Werke von Domenico Scarlatti – Fünf Sonaten\, Anatoli Ljadow – Préludes (Auswahl)\, Walzer op. 9/1\, Musikalische Spieldose op. 32\, Drei Klavierstücke\nop. 57 und Frédéric Chopin – Walzer op. 42\, Drei Mazurken op. 59\, Variationen op. 2 über\ndas Thema «La ci darem la mano» von W.A. Mozart. \nInfos und Karten für das PIANO!-Konzert am Mi 09.10.24 um 19:30 Uhr im Jüdischen\nMuseum Westfalen mit Anna Malikova gibt es zu VVK-Preisen von 20\,- / ermäßigt 15\,-\n€ (AK-Zuschlag 3\,- €) bei der Stadtinfo Dorsten sowie zzgl. Systemgebühren unter\nwww.eu-klassikfestival.de und in allen Eventim-Ticketshops.
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SUMMARY:Jiddisch zwischen Alltag\, Politik und Religion
DESCRIPTION:Über Jahrhunderte verband das Jiddische als Alltagssprache europäischer Juden zwischen Venedig und Frankfurt\, Kiew und Berlin\, Riga und Iași\, New York und Buenos Aires\, Jerusalem und Schanghai. Im Jüdischen Museum hält Dr. Diana Matut einen interessanten Vortrag dazu. \nAls Europa nach Nationalstaaten strebte\, wurde Jiddisch Ausdruck eines neuen\, auch politischen Selbstbewusstseins jenseits territorialer Bestrebungen. \nErmordung und Exil infolge der Schoa ließen Jiddisch weitgehend verstummen. Heute ist es die Umgangssprache vieler chassidischer jüdischer Gruppierungen\, aber auch einer wachsenden Gruppe säkularer Jiddischisten. \nDer Vortrag von Dr. Diana Matut\, Leiterin der Alten Synagoge Essen\, möchte speziell die säkularen Formen des Jiddischismus und die Idee des „Jiddischlandes“ vorstellen. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogrammes zur Sonderausstellung „Shtetl – arayn un aroys. Kunst der jüdischen Renaissance aus der Sammlung Rubinstein-Horowitz“\, die noch bis zum 27. Oktober im Jüdischen Museum zu sehen ist.
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SUMMARY:Konzert von Sveta Kundish & Patrick Farrell
DESCRIPTION:Sveta Kundish (Gesang) und Patrick Farrell (Akkordeon) kehren nach Dorsten zurück\, um ein Konzert mit Musik aus den Archiven und Sammlungen der jüdischen Ethnomusikologen Zusman (Zinovy) Kiselhof\, Moishe Beregovsky und ihrer Zeitgenossen aus dem frühen 20. Jahrhundert zu präsentieren. \nEin großer Teil dieses Repertoires\, das in der heutigen Ukraine\, Weißrussland und Umgebung gesammelt wurde\, war seit über 100 Jahren nicht mehr zu sehen oder zu hören. Es wurde erst kürzlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kundish und Farrell haben sich dieser enormen Menge an Material mit Freude und Neugier genähert und werden einige ihrer bevorzugten neuen/alten Stücke aufführen: Lieder auf Jiddisch\, liturgisches Repertoire auf Hebräisch und chassidische Nigunim ohne Worte\, alle gefiltert durch die Zeit und die eigene zeitgenössische Aufführungspraxis der Künstler und neu belebt für das 21. Jahrhundert. \nDieses Konzert gehört zum Begleitprogramm der gegenwärtigen Sonderausstellung „Shtetl – arayn un aroys. Kunst der jüdischen Renaissance aus der Sammlung Rubinstein-Horowitz“. \nSonntag\, 7. Juli 2024\, 11 Uhr\, Jüdisches Museum Westfalen\, Dorsten \nEintritt 12 €; Anmeldung unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279
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SUMMARY:Moderne jüdische Komponistinnen
DESCRIPTION:Jüdisches Museum Westfalen \nDie Werke moderner jüdischer Komponistinnen spiegeln Fragen und Themen der heutigen Welt wider und sind gekennzeichnet von einer tief verwurzelten europäischen Tradition\, großer Emotionalität und einer meisterlichen Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Technik. In ihren Werken kombinieren sie ihr Wissen über die Kultur ihrer Heimatländer mit ihrer fundierten Kenntnis westlicher Musiktraditionen. Trotzdem sind sie dem breiten Publikum nicht bekannt.  \nNach einem Grußwort zum Weltfrauentag von Jacky Möller\, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten\, spielt die in der Ukraine geborene Pianistin und Musikpädagogin Margarita Feinstein Musik von Alice Santer\, Jekaterina Tschemberdschi\, Ruth Schonthal\, Ludmila Schuljewa sowie Stücke aus ihrem eigenen Werk.  \nEintritt 10 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich\, wird aber empfohlen\, auf rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279.
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SUMMARY:Szenische Lesung im Jüdischen Museum
DESCRIPTION:Die Künstlerin Ruth Rebecca Fischer-Beglückter flüchtete mit ihrer Familie vor dem Nazi-Regime nach Santiago de Chile. Dort blieb sie zwar immer eine Ausländerin\, eine Überlebende\, die aber durch die Verwurzelung mit der jüdischen Identität zu einer starken selbstbestimmten Persönlichkeit heranwuchs. Die sinnliche Wahrnehmung von Angst und Flucht zur Rettung an einen Ort mit einer ausgeprägten lebendigen Umgebung fern aller Gewalt und aller Ausgrenzung prägen viele Werke\, die sie zeitlebens weiterentwickelte. Dabei ging es ihr auch um die Identifikation mit dem jüdischen Glauben und seinem Grundprinzip der Liebe in die Existenz zur Weltschöpfung. \nDie Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi spürt ihrem malerischen Werk\, inspiriert durch zwischenmenschliche Begegnungen\, Musik und Dichtung\, nach und stellt verschiedene Textmaterialien und Audiosequenzen zusammen. \nEintritt 10 €. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Melden Sie sich an unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279.
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SUMMARY:Vortrag im Jüdischen Museum: Frauen im Exil
DESCRIPTION:Im Begleitprogramm zur Ausstellung „Farbe ǀ Form ǀ Rhythmus. Werke von Ruth Rebecca Fischer-Beglückter“ (noch bis 7. April) befassen sich zwei Vorträge mit unterschiedlichen Aspekten des Lebens im Exil. \nVortrag: Frauen im Exil \nDonnerstag\, 15. Februar 2024\, 19:30 Uhr \n„Du fragst mich\, wie man hier lebt?\nMan lebt – und das ist viel …\nDoch kommt der Abend\, kommt die Nacht\nder fremde Sterne hohe Pracht\,\nkehrt man zurück ins Heimatland …“ \nDas schrieb 1944 die in Wiesbaden geborene Henriette Baum in ihrem Exil in Curaçao. Sie konnte\, anders als ihre Familie\, dem großen Morden entkommen. Eine von vielen\, und doch so wenigen. Was durchlebten und durchlitten sie? Leider wissen wir nur wenig darüber\, nicht zuletzt\, weil das Leid der Zurückgebliebenen in den Augen dieser Frauen um so vieles größer war\, dass sie sich nicht selten schämten\, ihre „kleine\, unbedeutende“ (Eva Stern\, geflohen 1938) Geschichte zu erzählen. \nDr. Cora Hermann (Köln) erzählt von Frauen und Mädchen\, die dank Flucht überlebten\, denen aber etwas genommen wurde\, das wir heute vielleicht gar nicht mehr so zu schätzen wissen – die Heimat. \nAnmeldung: unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279. \nPreis pro Veranstaltung: 6 €
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SUMMARY:Lesung im Jüdischen Museum über Ilana Shmueli & Paul Celan
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Westfalen bietet im Rahmen des diesjährigen Holocaust-Gedenktages mehrere Veranstaltungen an. Das ganze Angebot ist kostenlos. Dazu gehört auch eine Lesung mit Musik über Paul Celan und seine Jugendfreundin Ilana Shmueli. \nDer Briefwechsel zwischen Paul Celan und seiner Jugendfreundin Ilana Shmueli gehört sicher zu den bedeutendsten und berührendsten in der gesamten Celan-Korrespondenz. Ilana Shmueli kannte Paul Celan schon aus den Jugendzeiten in Czernowitz – lange vor der Schoa. \nGetroffen haben sich die beiden danach aber erst wieder 1965 in Paris. Von dieser Zeit an datiert dieser Briefwechsel. Er ist ein beeindruckendes Dokument einer gegenseitigen Liebe\, von Zuneigung und gegenseitigem Vertrauen. Noch einmal treffen sich die beiden in Israel\, wo Celan versucht\, Hebräisch zu lernen. Dieses Treffen\, die langen Gespräche miteinander werden zu einer Art Zäsur im Leben und Dichten von Paul Celan. \nDie Lesung von Britta Shulamit Jakobi und Hanno Dinger steht unter dem Titel „Ilana Shmueli & Paul Celan – sag\, daß Jerusalem ist“. Sie wird begleitet von Solisten des Yachad Orchetra unter der Leitung des Pianisten Roman Salyutov. \nKünstlerische Konzeption: Britta Shulamit Jakobi\, Rimon Productions \nFreier Eintritt; Spenden gehen an das Kibbuz Nir Oz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:Jüdisches Museum zeigt Werke von Ruth Fischer-Beglückter
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Farbe Form Rhythmus“ zeigt das Jüdische Museum Westfalen zum ersten Mal eine Ausstellung in Kooperation mit der Synagogen-Gemeinde Köln. \nVom 14. Januar bis zum 7. April werden im Jüdischen Museum Werke der jüdischen deutsch-chilenischen Malerin Ruth Rebecca Fischer-Beglückter aus der Sammlung der Synagogen-Gemeinde Köln gezeigt. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Dana Röttger\, der Kuratorin der Sammlung\, gestaltet. Ein rekonstruiertes Atelier\, Interviewsequenzen und musikalische Inspirationsquellen erlauben es den Besuchern\, sich dem Werk Fischer-Beglückters multisensorisch zu nähern \nEin wechselvolles Leben\nRuth Fischer-Beglückter wurde am 6. November 1927 in Köln geboren. Sie begann ihre schulische Laufbahn an der jüdischen Volksschule Lützowstraße und setzte ihre Ausbildung am gegenüberliegenden jüdischen Reformgymnasium Jawne fort. Etwa ein Jahr nach den Ereignissen des Pogroms vom 9. November 1938 gelang es ihrer alleinerziehenden Mutter\, zusammen mit Ruth und ihren Geschwistern\, nach Chile zu fliehen. \nIn Chile mussten die drei Kinder neben dem Schulbesuch auch arbeiten\, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ruth Fischer-Beglückter studierte später Philosophie und Psychologie an der Universität in Santiago de Chile. Während ihres Studiums im Jahr 1948 meldete sie sich für den Krieg in Palästina. Dort lernte sie ihren ersten Ehemann Enrique Rothschild kennen. Die beiden heirateten im November desselben Jahres\, doch tragischerweise fiel er weniger als zwei Monate später an der Front in der Wüste Negev. Nach diesem Verlust kehrte Ruth Fischer nach Chile zurück. \n \nRückkehr nach Köln\nIm Jahr 1952 bekam sie eine Tochter von ihrem zweiten Mann. Sie schloss 1970 als alleinerziehende Mutter ihr Studium als Diplompsychologin und Künstlerin ab. Im Jahr 1981 verließ sie die Diktatur von Augusto Pinochet und kehrte 1982 zurück in ihre Geburtsstadt Köln. Dort lebte und arbeitete sie bis 2017 in Rodenkirchen\, stellte unter anderem in der Kölner Artothek aus\, bevor sie zu ihrer Tochter nach Spanien zog. \n \nRuth Fischer-Beglückters Werk nimmt eine zentrale Position in der Kunst der Nachkriegsmoderne im Spannungsfeld zwischen Europa und Südamerika ein. Ihre vielfältigen Gemälde zeichnen sich durch kräftige Farben und großformatige Werke aus\, die in ihrer Abstraktion eine expressive Wirkung entfalten. \nDie Kunstwerke spiegeln sowohl die Naturerfahrung der Künstlerin als auch alltägliche Begegnungen und erlebte Ereignisse\, darunter auch die Pogromnacht. Darüber hinaus bezieht sie sich auf literarische Quellen wie alttestamentarische Psalmen und Musikerlebnisse. Diese intensive Auseinandersetzung zeigt sich besonders bei signifikanten Einzelwerken und Werkzyklen\, die Ruth Fischer-Beglückter zu einer herausragenden künstlerischen Persönlichkeit nach den Erlebnissen des Krieges und der Emigration machen.
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SUMMARY:Lesung: "Jüdisch-Arabisches Zusammenleben in Israel"
DESCRIPTION:Zu einer Lesung am Sonntag\, 12. November\, im Jüdischen Museum\, Julius-Ambrunn-Straße 1 in Dorsten\, laden das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen\, das Jüdische Museum Westfalen und „Die Brücke“\, das Institut für interkulturelle Begegnungen und Integration in Recklinghausen\, ein. Los geht es um 17 Uhr. \nSeit den Angriffen der Hamas auf Zivilisten in Israel Anfang Oktober erreichen uns täglich schreckliche Bilder aus dem Nahen Osten. Dabei gab es zuvor gute Beispiele für eine friedliche Co-Existenz von Arabern und Israelis. Genau dies zeigt der israelische Journalist und Autor Igal Avidan in seinem Buch „…und es wurde Licht! – Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel“. \nMit seinem neuen Buch setzt der in Deutschland lebende israelische Journalist Igal Avidan ein Zeichen der Hoffnung im ganz besonders heute aussichtslos scheinenden Nahost-Konflikt. Er schreibt dazu: \n„Gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – auch nicht\, wenn sie in diesen Tagen aus Israel kommen. Dabei gibt es sie\, und sie sind nachzulesen in diesem Buch\, das rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Staatsgründung erscheint. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet\, entgegen der üblichen Fernsehbilder\, aus einer bewegten Gesellschaft\, in der Juden und Araber längst ein Zusammenleben gefunden haben\, das den Vorstellungen von ewigem Hass nicht entspricht. Gegenseitige Pogrome sind zwar an der Tagesordnung\, gegenseitige Hilfe\, Solidarität\, Nachbar- und Freundschaft aber auch. Dieses Buch zeigt\, dass die israelische Gesellschaft trotz allem dabei ist zusammenzuwachsen.“ \nDiese Veranstaltung ist kostenlos\, Spenden sind erwünscht. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich unter dem Vermerk „Lesung Igal Avidan“ bei ki@kreis-re.de
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SUMMARY:Lesung und Diskussion mit Burak Yilmaz
DESCRIPTION:Der Pädagoge Burak Yilmaz spricht in einem Vortrag im Jüdischen Museum über Möglichkeiten\, wie man Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte für das Thema Antisemitismus sensibilisieren kann. \nNeue Generationen müssen ihren eigenen Umgang mit der deutschen Geschichte finden. Und wie können sie die Menschen erreichen\, deren Familiengeschichte nicht eine deutsche ist? Der Pädagoge Burak Yilmaz kennt sich aus. \nEr wächst in Duisburg auf\, postmigrantisch. Sein Bildungsweg – katholisches Elitegymnasium\, Koranschule\, Universität – durchkreuzt Milieus\, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz\, Enttäuschung\, Zugehörigkeit entsteht… \nDie Veranstaltung findet am 6. November im Rahmen der Initiative „Brückenschlag“ in Kooperation mit der Stadt Dorsten statt. Beginn ist um 17 Uhr. \nDer Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. Anmeldungen unter rezeption@jmw-dorsten.de oder 02362 45279.
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SUMMARY:Sophie Scholl: Lesung zum 80. Todestag
DESCRIPTION:Anlässlich des 80. Todestages von Sophie Scholl lädt das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Recklinghausen am Mittwoch\, 22. Februar\, um 19.30 Uhr zur Lesung der Biografie Sophie Scholls ein.\nIm Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten wird Autorin Maren Gottschalk aus ihrem 2021 erschienenen Werk „Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie Scholl“ lesen. Im Anschluss gibt es für die Anwesenden die Möglichkeit\, Fragen zu stellen und in den Austausch zu gehen. \n \nDer Besuch der Veranstaltung\, die in Kooperation mit dem Jüdischen Museum stattfindet\, ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter ki@kreis-re.de mit dem Betreff „Lesung Sophie Scholl“ gebeten. \nBerühmte Widerstandskämpferin\nSophie Scholl – Kaum ein Name ist so mit dem deutschen Widerstand gegen Adolf Hitler und die nationalsozialistische Diktatur verbunden wie dieser. Sie erhob als Teil des inneren Zirkels der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ mutig ihre Stimme gegen den Nationalsozialismus und bezahlte dies am 22. Februar 1943 mit ihrem Leben.
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Dorsten
DESCRIPTION:Foto: Sonja Gretkowski \nIn Dorsten gibt es heute das Jüdische Museum Westfalen\, doch nur wenige wissen\, dass es im 19. Und 20. Jahrhundert ein reges jüdisches Leben in den Gassen der Altstadt gab. \nDer Rundgang mit Gästeführerin Barbara Seppi führt zu den Häusern\, in denen die Familien einst lebten\, zeichnet Lebensgeschichten einzelner herausragender Persönlichkeiten auf und führt zu den Stolpersteinen in Gedenken an die vertriebenen\, deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. \nSamstag\, 14. Mai 2022 – 15 Uhr\, Treffpunkt Jüdisches Museum Westfalen\nAnmeldung nur im Museum möglich – Telefon 02362-45279 \n5\,00 Euro pro Person
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