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8. Ausbildungs- und Studienbörse in der Realschule St. Ursula

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Informativ und gut für Kontakte: Die Ausbildungs- und Studienbörse in der Realschule St. Ursula. Foto: Christian Sklenak

50 Unternehmen stehen auch in diesem Jahr bei der Dorstener Ausbildungs- und Studienbörse mit Infoständen den interessierten Schülerinnen und Schülern, aber auch deren Eltern als Gesprächspartner zur Verfügung.

Die Ausbildungsbörse, die bereits im Jahre 2014 von den beiden Lehrkräften Susanne Feldmann und Christian Marx auf Initiative engagierter Eltern des Vereins zum Erhalt der St. Ursula-Schulen auf den Weg gebracht wurde, erfreut sich Jahr für Jahr großer Beliebtheit. „Jedes Jahr können wir etwa 1000 Besucher auf der Börse begrüßen“, berichtet Kathrin Vocke, federführend im Lehrerteam „Berufsorientierung“ und fährt fort: „Wir freuen uns sehr, dass die Börse auch gut von den Unternehmen angenommen wird und wir in diesem Jahr wieder neue Aussteller für die Börse gewinnen konnten.“

Unternehmen als Gesprächspartner

Die teilnehmenden 50 Unternehmen stehen auch in diesem Jahr mit Infoständen den interessierten Schülerinnen und Schülern, aber auch deren Eltern gerne als Gesprächspartner zur Verfügung. „Dieses Jahr haben wir uns räumlich etwas ausgeweitet. So nutzt die IT-Firma netTrek unsere beiden PC-Räume für praktische Übungen am Tag der Börse“, ergänzt Schulleiterin Miriam Baumeister.
Zahlreiche Firmen sind mit ihren Auszubildenden vor Ort, die erfahrungsgemäß schnell mit gleichaltrigen Besuchern ins Gespräch kommen. Durch ihre Erzählungen und eigenen Erfahrungen können sie den Schülerinnen und Schülern ein detailliertes Bild ihrer Ausbildungsstelle aufzeigen. Für die Praxis stehen im Außenbereich wieder Aussteller, an deren Messeständen die Besucher selbst aktiv werden können. So lässt sich spielerisch ermitteln, ob den jungen Leuten handwerkliches Geschick in die Wiege gelegt wurde.

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Eine Messe für alle Dorstener Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse

Wichtig ist es für die Organisatoren darauf hinzuweisen, dass diese Börse natürlich allen Jugendlichen ab der Jahrgangsstufe 8 bis hin zur gymnasialen Oberstufe sämtlicher Dorstener Schulformen offensteht. „So haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gute Kontakte zu knüpfen oder einen Praktikums- oder sogar Ausbildungsvertrag zu erhalten“, betont Christian Marx, Lehrer am Gymnasium St. Ursula. „Viele Abiturienten unserer Schule nehmen gerne die Möglichkeit der dualen Ausbildung wahr, wobei insbesondere die Polizei und die Bundeswehr sehr gefragt sind.“ So stehen beispielsweise nicht nur Mitarbeiter der Uni sowie der Fachhochschule Münster zum Gespräch zur Verfügung, es findet auch ein Vortrag über den Bundesfreiwilligendienst statt.

Das Organisationsteam der diesjährigen Ausbildungsbörse (v. l.): Frieder Schullerus, Christian Marx, Thomas Künsken, Kathrin Vocke und Jan Dove. Foto: Christian Sklenak

Die Kooperationen

„Mit einer Börse im Jahr ist es für uns nicht getan, wir halten das ganze Jahr hindurch engen und nachhaltigen Kontakt zu unseren Kooperationspartnern“, berichtet Kathrin Vocke.„Und so freuen wir uns, dass die Kooperation mit den Unternehmen Belware, Elvermann, Honsel, Imping, Schlotmann sowie der Stiftsquelle immer enger wird. So kommen beispielsweise die Azubis der Kooperationsfirmen als Botschafter in die Schule und berichten offen und ehrlich aus ihrem Arbeitsleben. Im Gegenzug dazu laden die Unternehmen unsere Realschüler ein, die Betriebe zu besichtigen, beim Girls`& Boys`Day „Arbeitsluft“ zu schnuppern oder in den länger dauernden Praktika den Alltag in den Unternehmen etwas kennenzulernen.“

Bewerbungstraining und mehr

Hier sind es die beiden Lehrer Thomas Künsken und Jan Dove, die Schülerinnen und Schülern der achten Klasse der St. Ursula Realschule Schnupperplätze beim Girls`& Boys`Day vermitteln, Berufsfelder erkunden, Infoabende für die Eltern der betreffenden Schüler veranstalten oder auch Kontakte zur Arbeitsagentur halten. Darüber hinaus unterrichtet Jan Dove die Jugendlichen der neunten Klasse in dem wöchentlichen Lehrfach „Berufserfahrung“. Bewerbungstraining bei der Vereinten Volksbank, Schülerberatung sowie die Vermittlung von Praktikumsplätzen stehen dabei unter anderem auf dem Lehrplan. Frieder Schullerus, der gemeinsam mit Miriam Baumeister und Jochen Sniers die Realschule leitet, legt in seiner Aufgabe der Berufsorientierung das Augenmerk auf die Abschlussklassen. Nach dem Motto: „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hält er Kontakt zu weiterführenden Schulen, natürlich auch zu seinem Lehrerkollegen Christian Marx.

Die gute Qualität der Ausstellung wurde der St. Ursula Realschule in einem Berufswahlsiegel bescheinigt, für das sich Kathrin Vocke für die Schule auch in diesem Jahr erneut bewirbt.

Die Börse findet am 20. August 2022 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. Wie die Jahre vorher übernimmt auch bei dieser Ausbildungsbörse Bürgermeister Tobias Stockhoff die Schirmherrschaft und eröffnet sie um 10:00 Uhr.
Der Eintritt ist natürlich frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler bieten Kuchen, Grillwürstchen und auch Getränke an. Der Erlös aus den Verkäufen kommt dem Verein zum Erhalt der St. Ursula-Schulen zugute.

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