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„Respekt“-Banner für die Feuerwache

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Tobias Stockhoff, Kerstin Rengers, Manfred Jungblut, Andreas Fischer und Georg Jendrzey vor dem Banner. Foto: Borgwardt

An der Hauptwache in Dorsten hängt seit dieser Woche ein „Respekt“-Banner. Das Kunstwerk möchte für Anerkennung für den großen Einsatz der Feuerwehr in der Gesellschaft werben.

Das Kunstwerk „Respekt“ von Brigitte Stüwe hatte seit dem vergangenen Jahr oft für Schlagzeilen gesorgt. Das lag vor allem an den zahlreichen Anschlägen, die Unbekannte auf das großformatige Fadenbild verübt hatten. Nach seiner Errichtung im Stadtsfeld brachten die Täter mehrfach Schmierereien mit teilweise rechtsradikaler Symbolik an. Ein anderes Mal wurden die kunstvoll gelegten Fäden zerschnitten.

Banner setzen Vandalen etwas entgegen

Um diese Angriffe sinnlos zu machen, ist das Motiv seit einigen Monaten auch auf großformatigen Bannern zu sehen. Über zwanzig dieser Banner finden sich schon im Stadtgebiet, um ein Zeichen für respektvollen zwischenmenschlichen Umgang und gesellschaftliche Toleranz zu setzen. Zudem weisen sie auf die Werte der „Dorstener Erklärung“ hin.

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Respekt Dorsten
Das originale Kunstwerk war leider immer wieder Ziel von Vandalismus. Foto: Ideenfabrik (archiv)

Die Idee für diese Banner hatte Manfred Jungblut, der in Dorsten wohnt und sich auf verschiedene Weise bürgerschaftlich engagiert. Zusammen mit Bürgermeister Tobias Stockhoff und Feuerwehrchef Andreas Fischer hängte Jungblut nun eines dieser Plakate vor der Dorstener Feuerwache auf. Auch Georg Jendrzey von der Ideenfabrik Stadtsfeld und Kerstin Rengers vom Büro für Bürgerengagement packten fleißig mit an. Die Künstlerin Brigitte Stüwe selbst war an dem Termin leider verhindert.

Respekt vor der Leistung der Feuerwehr

Während viele der Banner schon etwa an Schulen für den respektvollen Umgang miteinander werben, sei die Aktion an der Feuerwache ein Perspektivwechsel, meint Manfred Jungblut. „Hier steht der Respekt vor der Leistung der Feuerwehr im Vordergrund, die einen großen Wert hat für unsere Gesellschaft“, betont der Dorstener. Das gelte natürlich nicht nur für die hauptamtliche Feuerwehr, sondern auch für die freiwilligen Löschzüge in den Stadtteilen. „Wir möchten diese auch ermuntern, sich mit einem solchen Banner zu schmücken“, erklärt Jungblut.

Angriffe auf Rettungskräfte werden häufiger

Der Bürgermeister unterstützte die Aktion ausdrücklich. Die Menschen in der Feuerwehr, aber auch in der Polizei, Sanitätswesen, THW oder ähnlichen Organisationen zeigten Einsatz für die Gemeinschaft und verdienten daher Anerkennung. „Aber sie verdienen auch anderweitig Respekt. Gerade in Einsatzsituationen, wo der Adrenalinspiegel bei allen sehr hoch ist, und wo es leider immer mehr dazu kommt, dass Einsatzkräfte angegriffen werden, haben sie besonderen Respekt verdient“, betont Stockhoff. Gewalt gegen Einsatzkräfte, das gehe natürlich gar nicht – da waren sich alle Anwesenden einig.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Weitere Plakate sind in Vorbereitung

Zusammen mit der Initiative „Dorsten dankt Dir“ und der Ideenfabrik Stadtsfeld sind bereits weitere solcher Banner vorbereitet worden. Im Gegensatz zu dem filigranen Originalkunstwerk mit seinem über einen Kilometer langen Faden, sind die Nachdrucke problemlos nachbestellbar. Wer Interesse an einem solchen Banner hat, um es etwa an einem Vereinsgebäude, einer Kita oder einem ähnlichen Ort zu befestigen, kann sich mit seiner Anfrage an [email protected] wenden.

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