Früh aufstehen hieß es am Sonntag für die Oldtimerfreunde Lembeck. Bereits um 6.45 Uhr startete die Gruppe am Busbahnhof in Lembeck zur Trecker- und Radwallfahrt nach Eggerode. Am Ende lagen rund 100 Kilometer hinter den Teilnehmern. Um 17 Uhr waren alle wieder wohlbehalten zurück.
Die Oldtimerfreunde machten sich mit acht Treckern auf den Weg. Dazu kamen 14 Radfahrer, 15 Jagdhornbläser und weitere Teilnehmer, die mit dem Auto anreisten. Ziel war die Wallfahrtskirche in Schöppingen-Eggerode, wo am Mittag eine plattdeutsche Messe gefeiert wurde.
Frühstückspause mit kurzer Andacht
Nach dem frühen Start führte die Route zunächst durch die münsterländische Landschaft. Um 9.30 Uhr legte die Gruppe eine Frühstückspause ein. Dort gab es zunächst eine kurze Andacht. Anschließend stärkten sich die Teilnehmer mit Kaffee, Kakao, Brötchen, Fleischwurst und Käse.
Auch der Verpflegungstrupp war gut vorbereitet. Während die Trecker und Fahrräder weiter Richtung Eggerode rollten, kochte in der Gulaschkanone bereits unter Volldampf die Erbsensuppe für das Mittagessen.

Plattdeutsche Messe in Eggerode
Gegen 11 Uhr erreichte die Gruppe Eggerode. Um 11.30 Uhr feierten die Teilnehmer gemeinsam mit Pfarrer Steneken eine plattdeutsche Messe. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von den Lembecker Jagdhornbläsern.
Für die Oldtimerfreunde war die Wallfahrt mehr als eine Ausfahrt mit historischen Treckern. Sie verband alte Technik, Heimatpflege, Gemeinschaft und Glauben. Gerade die plattdeutsche Messe gab dem Tag einen besonderen regionalen Charakter.
Kaffee und Kuchen auf dem Rückweg
Nach dem Gottesdienst und der gemeinsamen Erbsensuppe machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg nach Lembeck. Auf halber Strecke legten die Teilnehmer noch einmal eine Pause in einem Bauerncafé ein. Dort gab es Kaffee und Kuchen, bevor die letzte Etappe zurück in die Schlossgemeinde anstand.

Um 17 Uhr kamen die Oldtimerfreunde, Radfahrer, Jagdhornbläser und weiteren Teilnehmer wieder wohlbehalten in Lembeck an. Sprecher Georg Bögel zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Fahrt. Die Trecker- und Radwallfahrt reihte sich damit in die Aktivitäten ein, mit denen die Oldtimerfreunde Lembeck historische Landwirtschaftstechnik, Gemeinschaft und Dorftradition lebendig halten.
Oldtimerfreunde bleiben aktiv
Die Fahrt nach Eggerode war nicht der einzige Termin der Oldtimerfreunde in diesem Jahr. Zuletzt hatte der Verein am Busbahnhof in Lembeck mit alten Treckern und historischen Geräten einen Acker vorbereitet. Dort soll zunächst eine Blühfläche entstehen. Langfristig planen die Oldtimerfreunde auf dem Patenschaftsgelände einen Schirmschoppen als lebendiges Museum für historische Landwirtschaft.
Auch bei der Wallfahrt wurde deutlich, was den Verein ausmacht: historische Trecker werden nicht nur gesammelt und ausgestellt, sondern regelmäßig eingesetzt. So bleiben Technik, Handwerk und Geschichten aus früheren Zeiten für viele Menschen erlebbar.




























