Dorsten ist in der Region als gefeierter Treffpunkt in der US-Car-Szene bekannt. Laute Motoren, kultige Autos, der Geruch von Benzin und nette Gespräche. All das erwartete Autofreunde am Sonntag auf dem Zechengelände Fürst Leopold. Während Besucher darüber nachdachten, welcher Oldtimer sich wohl am Besten in der heimischen Garage macht, führten viele Verkäufer auch intensive Verhandlungen.
Trotz leichtem Niesel füllten sich rasch die Parkplätze des CreativQuarties. Zahlreiche Fords in allen Farben und weitere Klassiker der amerikanischen Autoszene reihten sich auf und warteten nur darauf, genauer angeschaut zu werden.

Sammelpunkt für Fans und Händler
Eine Automarke war am Sonntag besonders stark vertreten: Alte Fords. Egal ob rot, blau, mit Aufklebern oder schimmernden Lack, kein Ford ähnelte dem anderen. Auch Fahrzeuge von Mercedes Benz oder GMC rissen die vielen Besucher in ihren Bann. Jedes Fahrzeug war ein Unikat. Das machte die Verhandlungen unter Autofreunden besonders interessant. Jeder wollte am Ende des Tages ein kleines Unikat bei sich in der Garage haben.
Ein Händler wollte zum Beispiel seinen Ford Modell 8 verkaufen. „Das Auto ist natürlich klasse, leider finde ich aber nicht die Zeit dafür, mich entsprechend darum zu kümmern. Es entsprechend zu warten und zu pflegen braucht schon seine Zeit. Und bevor es nur bei mir in der Garage rumsteht, mache ich lieber jemand anderem eine Freude“, verrät der Autohändler.

Originale US Fahrzeuge aus dem Krieg
Neben den vielen Oldtimern und Foodtrucks fielen auf dem Fürst Leopold Platz zwei Fahrzeuge besonders auf. Die zahlreichen Besucher bestaunten zum einen den großen Dodge Weapon Carrier 52, zum anderen einen Willys MB. Beide Fahrzeuge sind ehemaliges Eigentum des amerikanischen Militärs.
Zwei Autosammler haben es vor allem auf solche besonderen Fahrzeuge aus der Militärwelt abgesehen. „Wir haben die beiden Fahrzeuge jetzt schon seit ein paar Jahren. Wir schauen immer mal wieder, ob jemand in der Umgebung solche Autos verkauft. Wir mögen einfach, wie sie aussehen, und welcher geschichtliche Wert in ihnen steckt“, erklärt einer der beiden Hobbysammler.




















































