Für Freitag (19. Juni) gilt eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes. Auch das Wochenende bleibt hochsommerlich heiß. Besonders ältere Menschen, Kinder und Kranke brauchen nun besonderen Schutz.
Der Deutsche Wetterdienst warnt für Freitag vor extremer Hitze im Kreis Recklinghausen. Die amtliche Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr. In dieser Zeit erwartet der DWD eine „extreme Wärmebelastung“. Für Dorsten werden nach aktueller Vorhersage Temperaturen bis etwa 35 Grad erwartet.
Die Hitze kann für den menschlichen Körper gefährlich werden. Der DWD weist darauf hin, dass hohe Temperaturen zu gesundheitlichen Problemen führen können. Besonders betroffen sind dabei ältere Menschen, Pflegebedürftige, kleine Kinder, chronisch Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten oder sich körperlich stark belasten.
Auch das Wochenende bleibt heiß
Nach der extremen Hitze am Freitag ist keine deutliche Abkühlung in Sicht. Am Samstag bleibt es in Dorsten mit rund 33 Grad weiter heiß. Am Sonntag werden voraussichtlich noch etwa 31 Grad erreicht. Im Tagesverlauf können sich Wolken bilden, auch einzelne Gewitter sind möglich.
Damit steht Dorsten vor mehreren Tagen mit hoher Wärmebelastung. Wer kann, sollte Termine, Einkäufe und sportliche Aktivitäten in die frühen Morgenstunden oder auf den Abend verlegen. Die heißesten Stunden des Tages sollten Menschen möglichst im Schatten oder in kühlen Innenräumen verbringen.
Viel trinken und Anstrengung vermeiden
Wichtig ist, regelmäßig zu trinken, auch wenn noch kein Durstgefühl besteht. Geeignet sind vor allem Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen. Alkohol sollte bei großer Hitze vermieden werden. Leichte Mahlzeiten sind dabei besser verträglich als schwere Speisen.
Auch der Körper sollte aktiv gekühlt werden. Kühle Duschen, feuchte Tücher, Arm- oder Fußbäder können helfen. Im Freien schützen helle, luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnencreme. Kinder sollten nicht längere Zeit in der direkten Sonne spielen.
Wohnungen möglichst kühl halten
Wohnungen und Häuser sollte man allem morgens, abends und nachts lüften, wenn die Luft draußen kühler ist als drinnen. Dann ist kräftiges Querlüften mit Durchzug sinnvoll. Tagsüber sollten Fenster und Sonnenschutz geschlossen bleiben, solange es draußen deutlich wärmer ist als in der Wohnung.
Wird die Luft in Innenräumen jedoch stickig, feucht oder unangenehm warm, sollte man auch am Tag kurz stoßweise lüften. Besonders wichtig ist frische Luft, wenn mehrere Menschen in einem Raum sind oder sich ältere und gesundheitlich vorbelastete Personen dort aufhalten. Elektrische Geräte, die Wärme abgeben, sollten möglichst wenig genutzt werden.
Wer keine kühlen Räume hat, sollte nach Möglichkeit schattige Orte aufsuchen. Auch öffentliche Gebäude, Kirchen, Einkaufsbereiche oder andere kühlere Aufenthaltsorte können vorübergehend Entlastung bringen.
Auf Nachbarn und Angehörige achten
Die Hitzewarnung ist auch ein Hinweis, auf andere Menschen zu achten. Angehörige, Nachbarn und Freunde sollten besonders ältere oder alleinlebende Menschen im Blick behalten. Warnzeichen für eine Überlastung können Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme sein.
Treten solche Beschwerden auf, sollten Betroffene sofort aus der Hitze gebracht und gekühlt werden. Bei schweren Symptomen oder anhaltenden Beschwerden sollte medizinische Hilfe gerufen werden.
Auch Tiere brauchen bei dieser Wetterlage besonderen Schutz. Hunde, Katzen, Kaninchen und andere Haustiere benötigen jederzeit frisches Wasser und einen kühlen Schattenplatz. Tiere dürfen keinesfalls im Auto zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit.




























