Das Festkomitee Dorstener Karneval sieht nach der vergangenen Session wieder mehr Rückenwind für den organisierten Karneval in der Stadt. Bei der Jahreshauptversammlung des FDK in der Gaststätte Deutsches Eck zog der 1. Vorsitzende Rudolf Haller eine positive Bilanz und machte zugleich deutlich, dass die Suche nach neuen Tollitäten, Mitgliedern und Sponsoren weiter eine wichtige Aufgabe bleibt.
Haller begrüßte die Vertreter der Mitgliedsvereine sowie die Einzelmitglieder und sprach in seinem Jahresrückblick von einer „sehr harmonischen Session“. Trotz mancher Herausforderungen habe der Dorstener Karneval gezeigt, dass er weiter lebt und Menschen zusammenbringt.
Großes Lob für Stadtprinzessin Simone I.
Besonders würdigte Haller das Engagement von Stadtprinzessin Simone I. Sie hatte sich kurzfristig noch einmal für die Session zur Verfügung gestellt und damit dem FDK sowie den angeschlossenen Vereinen Planungssicherheit gegeben.
Simone I. sei „ausdrücklich von allen Seiten für ihr Engagement gelobt“ worden, erklärte Haller. Ihr Einsatz sei nicht selbstverständlich gewesen. Gerade deshalb habe sie in der Session ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Für das Festkomitee war dieser Rückhalt ein zentraler Punkt im Jahresrückblick. Die Stadtprinzessin habe den Dorstener Karneval zuverlässig vertreten und dazu beigetragen, dass die Session insgesamt harmonisch verlief.

Rosenmontagszug als starkes Zeichen
Auch mit dem Rosenmontagszug zeigte sich das Festkomitee zufrieden. Haller sprach von einem „gelungenen Rosenmontagszug“. Der Zug bleibt damit das sichtbare Herzstück des Dorstener Karnevals und bringt jedes Jahr Vereine, Gruppen und Zuschauer zusammen.
Der anschließende Abschluss auf dem Marktplatz hätte nach Einschätzung des FDK noch länger und besser ausfallen können. Allerdings machte das Wetter den Jecken einen Strich durch die Rechnung. Der Regen sei „eine Stunde zu früh“ gekommen, sagte Haller. Dadurch wurde der Abschluss verkürzt.
Trotzdem überwog in der Versammlung der positive Eindruck. Der Rosenmontag habe gezeigt, dass der Karneval in Dorsten nach wie vor angenommen wird. Für das Festkomitee ist das ein wichtiges Signal, gerade mit Blick auf die kommenden Jahre.
Neue Gruppierungen machen Mut
Ein weiterer erfreulicher Punkt war der Eintritt von zwei neuen Gruppierungen in das FDK. Haller wertete das als gutes Zeichen. „Das macht insgesamt Hoffnung, dass es doch weitergeht“, erklärte er.
Die neuen Gruppierungen bedeuten nicht nur mehr Mitglieder auf dem Papier. Sie können auch neue Ideen, neue Kontakte und zusätzliche Unterstützung in die Arbeit des Festkomitees einbringen. Denn die Organisation einer Session, der Austausch mit Vereinen und die Vorbereitung des Rosenmontagszuges brauchen viele helfende Hände.
Aus der Versammlung kamen dazu mehrere aktive und konstruktive Vorschläge. Sie zielen vor allem auf die Werbung für neue Mitglieder und weitere Sponsoren. Haller sieht darin einen Ansatz, um den Dorstener Karneval breiter aufzustellen.
Prinzenornat soll den Einstieg erleichtern
Mit Blick auf die kommende Session 2026/27 rief Haller die Mitglieder erneut dazu auf, aktiv für neue Tollitäten zu werben. Gesucht werden Interessierte, die sich ein Amt als Prinz, Prinzessin oder Prinzenpaar vorstellen können.
Das FDK will mögliche Kandidaten dabei stärker unterstützen. Haller konnte in der Versammlung die Anschaffung eines Prinzenornates verkünden. Damit solle „der Einstieg eines Prinzen, einer Prinzessin oder eines Prinzenpaares in Bezug auf die Kosten erleichtert“ werden.
Gerade die finanziellen Fragen können für Interessierte eine Hürde sein. Das Festkomitee möchte diese Sorge ein Stück weit nehmen und zeigen, dass neue Tollitäten nicht allein gelassen werden. Haller sieht darin „einen Schritt in eine größere Akzeptanz für ein Prinzenpaar“.
Vorstand bietet Unterstützung an
Wer sich für das Amt einer Tollität interessiert, kann sich beim Vorstand melden. Das gilt auch für Menschen, die zunächst nur unverbindlich wissen möchten, was auf einen Prinzen, eine Prinzessin oder ein Prinzenpaar zukommt.
„Wir stehen da gerne mit Rat und Tat und Beantwortung aller Fragen zur Verfügung“, erklärte Haller. Das Festkomitee wolle offen informieren und mögliche Bewerber ermutigen.
Auch Sponsoren sind weiterhin willkommen. Unternehmen oder Privatpersonen, die den Dorstener Karneval unterstützen möchten, können sich ebenfalls an den Vorstand wenden. Für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Karnevals brauche es neben ehrenamtlicher Arbeit auch finanzielle Unterstützung.




























