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„Dorstener Flurwochen“ ersetzen die Besentage

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Die Stadt Dorsten unterstütz mit den „Dorstener Flurwochen“ alle Bürgerinnen und Bürger, die in privater Initiative Abfälle einsammeln möchten. ©Stadt Dorsten

„Dorstener Flurwochen“ ersetzen die Besentage auch in 2022 vom 1. März bis einschließlich 1. April

Dorsten (pd). Müll aus privaten Sammelaktionen wird vom 1. März bis zum 1. April kostenlos angenommen. Bei größeren Mengen holt der Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten den Müll sogar ab.

Leider können die beliebten und konzentriert auf eine Woche begrenzten Dorstener Besentage auch in diesem Jahr aufgrund der weiterhin geltenden Beschränkungen zum Infektionsschutz nicht in der bewährten Form stattfinden. Trotzdem unterstützt die Stadt vom 1. März bis einschließlich 1. April mit den „Dorstener Flurwochen“ alle Bürgerinnen und Bürger, die in privater Initiative Abfälle einsammeln möchten.

Dorstener-Flurwoche-2022
©Stadt Dorsten

Müll kann kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden

Alle, die in ihrem Wohnquartier, an beliebten Spazierwegen und auf anderen öffentlichen Flächen Abfälle einsammeln, können diese Müllmengen in dieser Zeit kostenlos am Wertstoffhof entsorgen. Größere Sammelmengen werden nach Absprache auch vom Entsorgungsbetrieb abgeholt. Die Abholstellen können unter der Telefonnummer 02362 / 66 56 05 abgestimmt werden.

Das gemeinsame Aufräumen verbindet Menschen

„Die Resonanz bei den Dorstener Besentagen war immer enorm, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt beispielhaft“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff, der hofft, dass sich auch viele Dorstenerinnen und Dorstener an den „Dorstener Flurwochen“ beteilen. „Neben dem Gedanken des Umweltschutzes und der Sauberkeit haben diese Aktionen auch eine wichtige soziale Funktion. Das gemeinsame Aufräumen verbindet Menschen. Und wer Müll einsammelt, wird in Zukunft nichts mehr gedankenlos wegwerfen“, sagt er.

Zu den Sammelaktionen noch zwei wichtige Hinweise:

In der Vergangenheit hatten sich viele auch größere Gruppen an den Besentagen beteiligt. Allerdings gelten die in der Corona-Schutzverordnung geregelten Kontaktbeschränkungen natürlich auch bei solchen Sammelaktionen.

In Grünanlagen sollten ehrenamtliche Müllsammler beachten, dass bei Kleintieren und Vögeln nun die Brutzeit beginnt. Deshalb die Bitte: Natur schützen – auch für den guten Zweck nicht zu tief in Sträucher und Büsche eindringen.

Wer Müll einsammelt, wird in Zukunft nichts mehr gedankenlos wegwerfen

Bürgermeister Tobias Stockhoff

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