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Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

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Die Stadt Dorsten setzt ihre Strategie gegen den Eichenprozessionsspinner auch 2026 fort. Bürger können Nester wieder digital über den Raupenmelder melden. Vorrang haben Schulen, Kitas, Spielplätze und weitere sensible Bereiche.

Die Stadt verweist darauf, dass der Eichenprozessionsspinner ein natürliches Phänomen ist und nicht vollständig beseitigt werden kann. Ziel der Strategie ist deshalb eine schnelle und geordnete Bekämpfung dort, wo Menschen besonders betroffen sein können. Informationen bündelt die Stadt unter www.dorsten.de/eps.

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Eichenprozessionsspinner in Dorsten: Schulen und Kitas zuerst

Nach Angaben der Stadt werden auch in diesem Jahr zuerst Schulen und Kindertageseinrichtungen behandelt. Dort setzt Dorsten auf vorbeugende Spritzmaßnahmen. Anschließend folgen Spielplätze, Friedhöfe und Seniorenheime. Diese Orte haben auch bei späteren Absaugeinsätzen Vorrang.

Erst danach werden Bäume in Wohngebieten bearbeitet. Außerhalb geschlossener Wohnbebauung sieht die Stadt keine regulären Maßnahmen vor. Für private Grundstücke bleibt die Verantwortung bei den jeweiligen Eigentümern.

Raupenmelder soll Einsätze schneller bündeln

Für Meldungen setzt Dorsten erneut auf das digitale System Raupenmelder. Darüber können Bürger Hinweise zu Nestern einreichen. Die Stadt will die Meldungen zentral erfassen und die Abarbeitung nach den festgelegten Prioritäten steuern.

Die Stadt bittet darum, Meldungen möglichst genau zu machen. Das hilft den beauftragten Firmen und der Grünflächenabteilung, Fundstellen einzuordnen und Doppelmeldungen zu vermeiden.

Zahl der Meldungen ist gesunken

Die Zahl der gemeldeten Nester ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass nicht jede Meldung ein tatsächlicher Einsatzfall ist:

  • 2024 gingen 107 Meldungen ein, davon waren 38 Falschmeldungen oder Doppelmeldungen.
  • 2025 wurden 63 Nester gemeldet. Davon waren 39 Meldungen falsch oder doppelt, sodass 24 Aufträge entstanden.
  • Zum Vergleich: Im starken Befallsjahr 2019 gab es nach Angaben der Stadt mehr als 1000 Meldungen.

Wer eine Bekämpfung an städtischen Bäumen außerhalb der städtischen Prioritäten selbst bezahlen möchte, soll dies vorher mit der Grünflächenabteilung abstimmen. Die Stadt weist zugleich darauf hin, dass es keine allgemeine rechtliche Pflicht gibt, den Eichenprozessionsspinner im öffentlichen oder privaten Baumbestand überall zu bekämpfen.

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