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Eichenprozessionsspinner: Befall ist zurückgegangen

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Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sitzen meist hoch oben in den Baumkronen von Eichen. Foto: Archiv

Nach hohen Befallszahlen in den Vorjahren sind die Einsätze gegen den gesundheitsgefährdenden Eichenprozessionsspinner in Dorsten 2021 deutlich zurückgegangen. Die Stadt setzt weiter auf das Absaugen der Bäume. Das kostete im letzten Jahr über 80.000 Euro.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sitzen meist hoch oben in den Baumkronen von Eichen. Sie sind klein, aber gefährlich. Ihre Haare, die sich durch den Wind weit verbreiten, enthalten Nesselgift und können bei Mensch und Tier gefährliche Hautreizungen bis hin zum allergischen Schock hervorrufen.

Meldungen und Einsätze stark rückläufig

Seit Jahren schaffen die kleinen Raupen große Schlagzeilen. Doch in Dorsten ist die von ihnen ausgehende Gefahr zurückgegangen. Zumindest vermeldet die Stadt jetzt für 2021 einen großen Rückgang der Befallsmeldungen und damit auch der Einsätze gegen die Raupen.

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Norden am meisten befallen

Gingen bei der Stadt 2019 und 2020 noch über 1100 Meldungen aus der Bürgerschaft ein, waren es im letzten Jahr nur noch 310. Die Zahl der daraufhin behandelten Bäume sank im gleichen Zeitraum ebenfalls deutlich von 738 in 2019, über 500 in 2020 auf zuletzt 135 Einsätze in 2021. Die meisten befallenen Bäume standen im Dorstener Norden.

Hier das Ranking der Stadtteile nach Befallsbehandlung in 2021:

  • Wulfen: 55
  • Holsterhausen: 26
  • Hervest: 14
  • Hardt: 11
  • Feldmark: 6
  • Deuten, Altstadt, Altendorf-Ulfkotte: 5
  • Lembeck: 4
  • Rhade: 3
  • Östrich: 1

Industriesauger gegen Raupennester

Die Stadt will bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auch weiter auf das Absaugen befallener Bäume setzen. Abgesaugt werden dabei die Nester der Raupen. Und dass mit Industriesaugern, die mit speziellen Filtern ausgestattet sind. Mit dieser Arbeit werden zum Großteil private Firmen beauftragt. Für 2022 sind dafür 125.000 Euro im Haushalt eingeplant.

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