Nach dem Einbruch in die katholische Kirche St. Nikolaus auf der Hardt und der Verwüstung des Innenraums zeigt sich Bürgermeister Tobias Stockhoff entsetzt. Er hofft nun auf Zeugenhinweise. In der katholischen Kirche der Pfarrei St. Agatha im Stadtteil Hardt ist ein derartiger Schaden angerichtet worden, sodass dort Gottesdienste zunächst nicht gefeiert werden können.
Aussagen der kirchlichen Führung
Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger sprach in einem Telefonat mit Bürgermeister Tobias Stockhoff von „Diebstahl, Zerstörung und Verwüstung“. Des Weiteren wurde das Allerheiligste (konsekrierte Hostien) aus dem Tabernakel entnommen und durch die Kirche geworfen.
Stellungnahme des Bürgermeisters
Bürgermeister Tobias Stockhoff verurteilt die Tat aufs Schärfste: „Jeder Einbruch ist mit einer psychischen Belastung für die Opfer verbunden, da ihre Privatsphäre verletzt wurde.“ Die Verwüstung des Allerheiligsten, das anderen Menschen heilig ist, stellt eine zusätzliche Dimension dar. Es wurde ein Stück Identität und Heimat zerstört und geraubt“, sagt er und ergänzt: „Jeder Einbruch ist respektlos und schlimm. Egal, ob es sich dabei um ein privates oder öffentliches Gebäude handelt. In diesem Fall ist es zusätzlich eine unfassbare Respektlosigkeit vor dem Glauben von Menschen und aus christlicher Sicht auch gegenüber Gott.
Aufruf zur Mithilfe
Der Bürgermeister wünscht sich hier Solidarität der Stadtgesellschaft mit den Menschen in der Pfarrei St. Agatha und in der Gemeinde St. Nikolaus und hofft, dass Hinweise von Zeugen dazu führen, dass die Täter ermittelt werden können. Die Polizei ist bei jeder Straftat auf Zeuginnen und Zeugen angewiesen. Die Aufklärung des Vorfalls ist die beste Maßnahme, um zu verhindern, dass sich ein solcher Vorfall wiederholt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0800/2361 111 entgegen.




























