Endlich wird alles wieder gut: Feste Zähne an einem Tag!

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Wie finde ich den richtigen Zahnarzt? Darauf muss ich achten…

Eines der prägenden Ereignisse in der Kindheit? Das Wasserglas neben dem Bett von Opa, darin schwimmend seine Zahnprothese. Und das Versprechen an sich selbst: Das passiert mir nicht im Alter! Die perfekte Lösung: Feste Zähne an nur einem Tag.

Aber solche Sofortimplantate sollte man sich nur von Experten anfertigen lassen. Ein Gespräch mit Luca Schlotmann, dem zahnärztlichen Leiter der renommierten Zahnmedizinischen Tagesklinik Dr. Schlotmann in Dorsten.

Wie erkennt man denn, ob man wirklich an der richtigen Adresse ist?

Die Praxis sollte sich explizit auf feste, dritte Zähne spezialisiert haben – dort arbeiten dann Zahnärzte, Implantologen und Zahntechniker Hand in Hand. In der Regel sollte ein eigenes Meisterlabor den perfekten Zahnersatz anfertigen. Wir haben mit diesem professionellen Ansatz bei uns nur die besten Erfahrungen gemacht.

Für wen empfiehlt sich diese Behandlung?

Für jemanden, der schon eine Zahnprothese hat und sich damit im Alltag unwohl fühlt. Zum Beispiel beim Essen, Sprechen, Lachen und Küssen. Auch für Menschen mit geschädigten Zähnen, die lange nicht beim Zahnarzt waren. Angst spielt dabei oft eine große Rolle. Sie wissen oft nicht mehr weiter, weil sie auf gar keinen Fall mit einer herausnehmbaren Zahnprothese leben wollen.

Feste, dritte Zähne an nur einem Tag – geht das denn wirklich?

Ja, spezielle Sofortimplantate sind die Lösung. Mit dieser innovativen, unkomplizierten Behandlungsmethode werden in einer einzigen Sitzung die eventuell noch vorhandenen zerstörten Zähne gezogen, die Implantate eingesetzt und direkt mit einem festen, provisorischen Zahnersatz versehen.

Nach dieser einen Behandlung in leichter Narkose hat der Patient keine Zahnlücken und keine Zahnschmerzen mehr. Falls er oder sie schon Prothesenträger ist, ist die lästige Gaumenplatte weg. Der Patient braucht sich keine Sorge mehr um den Halt der Prothese zu machen und Haftcremes gehören für immer der Vergangenheit an.

Am Anfang jeder Behandlung steht eine präzise und umfassende Diagnose – und dann?

Gemeinsam mit dem Patient schauen wir in die Zukunft: Er oder sie kann schon vor der eigentlichen Behandlung sehen, wie das neue Lächeln später aussehen wird. Dank neuester Technologie zeigen wir dem Patienten detailliert am Bildschirm das spätere Ergebnis.. Und das Beste daran: Er entscheidet mit!

Und was sind die entscheidenden Details für eine erfolgreiche Umsetzung?

Ganz wichtig ist die Verwendung der richtigen Implantate. Vereinfacht ausgedrückt sind das die „Stifte“, die im Kiefer befestigt werden und auf denen der neue Zahnersatz befestigt wird. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln.

Bei der Versorgung eines zahnlosen Ober- und Unterkiefers wird jeweils ein ganzer Zahnbogen mit nur vier bis sechs Implantaten versorgt, wobei zwei Implantate mit einer speziellen Operationstechnik schräg eingesetzt werden. Weil somit die Kontaktfläche größer ist und die Implantate so stabiler sitzen.

Wie läuft dann der OP-Tag ab?

Bei der Behandlung geht dann alles Hand in Hand: Der Patient bekommt die Implantate am Morgen in leichter Narkose, in guter Obhut unserer erfahrenen und hochspezialisierten Anästhesisten in unserem OP-Bereich eingesetzt und am Nachmittag verlässt er unsere Praxis bereits mit festen provisorischen Zähnen.

Wie weit ist der Weg dann noch bis zum endgültigen Zahnersatz?

Etwa eine Woche nach der Behandlung entfernen wir die Nähte und nehmen eine gründliche Kontrolle des neuen Zahnersatzes vor. Nach ca. drei Monaten wird dann nach dem Einheilen der Implantate die endgültige, ästhetisch und funktionell perfekte Versorgung aus Kunststoff oder Keramik in unserem Meisterlabor hergestellt und nach ein oder zwei Anproben eingesetzt. Die neuen Zähne fühlen sich dann an wie echte, eigene Zähne.

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