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Oktoberfest in Dorsten: Feldmark lädt zur Wies’n ein

Dirndl, Lederhosen, Blasmusik und bayerisches Bier: Wenn der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten Feldmark I & II zum Oktoberfest bittet, verwandelt sich die Wilhelm-Norres-Straße in ein Stück München. Bereits zum 18. Mal steigt am Freitag, 27. September, ab 17 Uhr das beliebte Fest im großen Festzelt.
Die Stadt München, Inhaberin der Rechte am geschützten Begriff „Oktoberfest“, hat den Feldmärkern sogar offiziell die Nutzung des Namens erlaubt.
Früherer Termin und Hoffnung auf Spätsommerwetter
„Wir wollten auf den Wunsch vieler Gäste eingehen, die in den Herbstferien oft verhindert waren“, erklärt Detlef Timmer, 1. Vorsitzender der Feldmark-Schützen. „Und wir hoffen auf ein paar spätsommerliche Sonnenstrahlen.“ Passend dazu reist die Partyband „VIP`$“ eigens zwischen München, Stuttgart und Dorsten und sorgt für originalgetreuen Wies’n-Sound.
Friedliche Feier für Jung und Alt
Besonders stolz ist Timmer auf die familiäre Stimmung. „Bei uns geht es unglaublich friedlich zu. Wenn Teenager und Boomer gemeinsam auf der Tanzfläche feiern, ist das für uns der schönste Lohn.“ Die detailverliebte Dekoration, die authentische Musik und nicht zuletzt die Gäste machen den besonderen Reiz aus. Rund 2.500 Besucher werden erwartet und der größte Teil trägt traditionell Tracht. Doch auch ohne Dirndl oder Lederhose ist jeder willkommen. „Ein kariertes Hemd tut’s zur Not auch“, schmunzelt Timmer.
Publikum aus der ganzen Region
Längst hat sich das Feldmärker Oktoberfest über Dorstens Grenzen hinaus herumgesprochen. Besucher aus Marl, Herten, Recklinghausen, Schermbeck oder Buer sind keine Seltenheit. „Die Mundpropaganda funktioniert bestens“, freut sich Timmer. Trotz mancher Nachahmer bleibt das Original in der Region eine feste Größe.
Stabile Gästezahlen und neue Generation im Blick
In Spitzenzeiten pilgerten über 4.000 Besucher ins Zelt. Heute hat sich die Zahl bei 2.500 bis 3.000 eingependelt. „Das ist ein gesundes Niveau“, findet Timmer. „Wir müssen aber jedes Jahr aufs Neue gerade die jüngere Generation begeistern.“
Fassanstich, Liveband und Schmankerl-Dorf
Nach dem traditionellen Fassanstich durch König Bruno I. Sailer und Königin Jenny I. Dreckmann heizen Ina Colada und die „VIP`$“ den Feiernden ein. Tischtanz ist erfahrungsgemäß garantiert. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Spießbraten, Schweinshaxe, Leberkäs und Pommes warten im „Schmankerl Dorf“. Dazu gibt es Lebkuchenherzen als süßes Andenken.
Tickets nur im Vorverkauf erhältlich
Eintrittskarten sind online im Shop der Vereinten Volksbank Dorsten erhältlich. Außerdem gibt es sie bei der Bäckerei Krietemeyer an der Kirchhellener Allee, bei der Getränkewelt van der Moolen an der Bochumer Straße sowie bei allen Vorstandsmitgliedern. Wichtig ist, dass der Onlineverkauf rund eine Woche vor dem Fest endet. Eine Abendkasse ist nicht vorgesehen. „Damit wir beim Zeltaufbau genau planen können“, betont Timmer.
Wer bayerische Lebensfreude mitten im Ruhrgebiet erleben möchte, sollte sich daher frühzeitig Karten sichern, bevor es in der Feldmark heißt: O’zapft is.
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