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„Schule als Lernort gegen Hass“: Ben Salomo im Jüdischen Museum

Der bekannte Rapper und Aktivist Ben Salomo kommt am Dienstag, 25. November 2025, um 19.30 Uhr ins Jüdische Museum Westfalen. Unter dem Titel „Schule als Lernort gegen Hass“ berichtet er von seiner langjährigen Arbeit an deutschen Schulen – und davon, wie wichtig der offene Dialog über Antisemitismus, Rassismus und Erinnerungskultur ist.
Seit Jahren reist der in Israel geborene und in Berlin aufgewachsene Musiker durch das ganze Land, um mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Für viele junge Menschen ist er der erste Jude, dem sie persönlich begegnen. In jährlich rund 150 Schulbesuchen stellt er Fragen wie: Was sind Juden? Was ist Antisemitismus? Wie konnte es zum Terrorüberfall auf Israel am 7. Oktober 2023 kommen – und warum eskalierte danach der Hass auf Jüdinnen und Juden weltweit?
In seinem Vortrag erzählt Ben Salomo, wie solche Gespräche verlaufen, welche Reaktionen ihn berühren, aber auch, was ihn beunruhigt. Er spricht über die schwindende Erinnerung an den Holocaust und mahnt, dass historische Verantwortung nicht durch Zeitablauf endet. „Die Schülerinnen und Schüler von heute gestalten die Gesellschaft von morgen“, betont er – und plädiert für eine aktive Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart.
Ben Salomo, 1977 in Rechovot (Israel) geboren, wurde mit der von ihm gegründeten Konzertreihe „Rap am Mittwoch“ bundesweit bekannt. Neben seiner Musikkarriere engagiert er sich vehement gegen Antisemitismus und Rassismus. 2016 erschien sein Album „Es gibt nur einen“, 2019 veröffentlichte er im Europa Verlag sein Buch „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens“. Heute lebt er mit seiner Familie in Berlin.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.
Eine Kooperation des Jüdischen Museums Westfalen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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