Ganzheitliche Landwirtschaft

Schulte’s Hof in Rhade setzt auf nachhaltige Methoden

Heiner Schulte setzt auf seinem Hof in Rhade ausgeklügelte Anbaumethoden ein. Für den Bio-Bauern sind Boden, Pflanzen und Tierhaltung ein komplexes ineinandergreifendes System, das zahlreiche Vorteile bieten kann. 

Dafür nimmt er eine 7-Tage-Woche und tägliche Arbeitszeiten von manchmal 12 und mehr Stunden gerne in Kauf. Denn die harte Arbeit wird belohnt. Aktuell mit einer wunderschönen Apfelblüte.  

  • Mit der Natur arbeiten. 
  • Vorausschauend planen. 
  • Mehrmals täglich den Wetterbericht abrufen. 
  • Noch mehr Diversifizierung geplant. 
  • Agroforstsystem im Aufbau. 

Es gibt viel zu tun 

Rund 27 h umfasst der rund 500 Jahre alte Schulte´s Hof. Davon sind 5 ha verpachtet, die verbleibenden 22 ha werden von Heiner Schulte und seinem kleinen Team bewirtschaftet. Neben dem Obstanbau sowie aktuell vier Hühnermobilen mit jeweils 225 Tieren gehören dazu auch jeweils 3 ha für den Anbau von Kartoffeln und Kürbissen. Das ist auch im 21. Jahrhundert noch mit harter Arbeit verbunden. Da Schulte mit der Natur und ohne Pflanzenschutz arbeitet, wird das Saatgut halbautomatisch noch mit der Hand eingebracht. 

„Das erfordert eine vorausschauende Planung“, erklärt der Fachmann. Dazu gehört auch, dass er sich regelmäßig über die Wetterlage informiert. „Meine Frau ist Krankenschwester und anfangs wunderte sie sich immer, warum ich mehrmals am Tag den Wetterbericht verfolge“, erinnert sich Heiner Schulte. Doch der kann sich schnell auf die Tagesplanung auswirken. So war die Kartoffelsaat für den 6. Mai geplant, musste dann aufgrund starker Regenfälle jedoch einige Tage verschoben werden. 

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Spannende Pläne 

Die Tagesarbeit ist die eine Seite. Doch Heiner Schulte plant schon die nächsten Schritte. Mit einem Gemüseanbau auf 4500-5000 qm Fläche steht eine weitere Diversifizierung an. Auch Dauerbeete mit Fruchtfolge sind geplant. Spannend verspricht auch das Agroforstsystem zu werden. Zurzeit sind bereits 2 Streifen Bäume auf dem Acker gepflanzt. Eine weitere Reihe mit Walnussbäumen ist im Aufbau. Am Boden um die Bäume werden verschiedene weitere Pflanzen angebaut. Und mit den Hühnern schließt sich dann der Kreislauf.

Die können sich auf dem Areal nicht nur nach Herzenslust bewegen, sie reduzieren beim Picken auch den Schädlingsdruck auf die Pflanzen und bereiten gleichzeitig durch ihr Kratzen den Boden für eine bessere Nährstoffaufnahme vor.  Aufgrund der aktuellen Aufstallungs-Anordnung im Kreis Recklinghausen müssen die Hühner derzeit allerdings auf den Freigang verzichten.   

Hier finden Sie weitere Informationen zu Schulte´s Hof: http://schultes-hof.de/ 

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