Ganztag an den Schulen braucht verlässliche Standards

Pressestelle SPD Dorsten. Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Durchführungsträgern des Offenen Ganztags und der Übermittagbetreuung an Grundschulen neben den turnusmäßigen Arbeitstreffen einen speziellen Qualitätsarbeitskreis „Standards im Offenen Ganztag und bei der Übermittagbetreuung“ zu gründen.

Dieser Fachexpertenkreis befasst sich ausschließlich mit den Qualitätsstandards für Räume und damit verbunden für Personal und inhaltliche Ausgestaltung. Die Vertreter der Schulen werden einbezogen, damit eine Verknüpfung mit dem Schulalltag gewährleistet wird.

In regelmäßigen Abständen werden auch die Elternvertreter und Vertreter des Rates beteiligt, um zu Leitlinien und zu gesellschaftlich akzeptierten Standards zu gelangen.

Begründung:

In der Stadt Dorsten werden neben den Elternbeiträgen und -beteiligungen Fördermittel des Landes, die städtische Eigenbeteiligung oder sonstige Drittförderungen eingesetzt.

Insgesamt betrachtet erfolgt dies alles aber in einem eher niedrig bemessenen Umfang, der dann schnell an Grenzen stößt. Bei den Räumlichkeiten muss regelmäßig auf im Zweifel nicht verlässliche und nur bedingt angemessene Notbehelfe (Doppelnutzungen u.ä.) zurückgegriffen werden und das Personal arbeitet am Belastungslimit.

Im äußersten Fall kann ein Platzangebot an einem Standort nicht eingerichtet werden, obwohl die Nachfrage vorhanden ist.

In der Folge kommt es immer wieder dazu, dass Eltern von ihren Anmeldungen Abstand nehmen. Im Nachgang ist entweder eine Betreuung nicht gewährleistet, Arbeit wird nicht oder nur sehr eingeschränkt aufgenommen.

Nur, wer es sich finanziell leisten kann, hat dann im Zweifel keine Nachteile.Eine Suche nach Lösungen ist erforderlich. Dabei kann u.a. auf die Positionierung der freien Wohlfahrtspflege und der Landeselternschaft Grundschulen NW e.V. zurückgegriffen werden.“