Wie eh und je sitzt Horst Schlämmer, alias Hape Kerkeling, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, beim Kneipenwirt „Günni“ und lamentiert darüber, dass in Deutschland die schlechte Laune regiert. „Ich habe einen Hals, denn die Lage ist dramatisch. Früher hatte ich Rücken, heute hat ganz Deutschland Rücken, und zwar im Gesicht.“ Genau das will er nun ändern. So zieht Horst Schlämmer los und versucht deutschlandweit herauszufinden, wie die Menschen wieder glücklich werden können.
Neben beispielsweise Tahnee Schaffarczyk und Meltem Kaptan, sowie Jochen Busse und Christian Hockenbrink, spielt in der Komödie auch der Dorstener Schauspieler Norbert Heisterkamp erneut Horst Schlämmers Kneipenvertrauten Günni.
„Als ich für den ersten Film ‚Horst Schlämmer – Isch kandidiere!‘ zum Casting eingeladen wurde, habe ich erst einmal gezögert“, verrät mir Norbert. „Zum Glück bin ich jedoch bei der zweiten Einladung nach Berlin geflogen, denn ich habe mich auf Anhieb gut mit Hape und dem Regisseur Angelo Colagrossi verstanden.“ Wer wissen möchte, warum die Chemie zwischen Norbert und Hans-Peter Kerkeling auf Anhieb stimmte, dem empfehle ich, nicht nur aus diesem Grund, Norberts Buch „Wenn ich morgen nicht komme, dann bin ich beim Film“.

Norbert Heisterkamp kehrt als Günni zurück
Sven Unterwaldt und Norbert Heisterkamp sind bereits alte Bekannte, da er bei einigen Folgen in der Serie „Alles Atze“ Regie führte. Er war es auch, der Norbert zu den beiden Filmen „Sieben Zwerge – Männer allein im Wald“ und „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ geholt hat. „Als ich hörte, dass Sven nun im zweiten Horst-Schlämmer-Film wieder Regie führen würde, habe ich jetzt gar nicht lange überlegt, ob ich wieder den ‚Günni‘ spiele, denn ich habe mich sehr auf das Team gefreut“, fährt der bekannte Schauspieler fort.

Die Kostümprobe zum Film fand in Köln statt. Gedreht wurde mit „Günni“ in Grevenbroich sowie in einem Vorort von Hamburg. Am Set herrschte absolute Geheimhaltung. „Das ist uns jedoch nicht immer zu hundert Prozent gelungen“, verrät mir Norbert. Dennoch ist kaum etwas über den Film durchgesickert.
Vorfreude auf die Premiere
„Bisher wurden mir nur Fotos für Social Media zur Verfügung gestellt. Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, auch nicht meine Szenen. Daher ist die Erstaufführung auch für mich eine Premiere und sehr spannend“, erzählt mir Norbert und setzt lachend hinzu: „Ich bin gespannt, ob ich überhaupt dabei bin oder ob ich rausgeschnitten wurde.“ Damit beweist Norbert wieder einmal mehr, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt und zudem bodenständig geblieben ist.
Die Premiere findet am 19. März 2026 in der Essener Lichtburg statt. Deutschlandweiter Kinostart ist am 26. März 2026.




























