Ein Polizeihubschrauber über der Dorstener Innenstadt, Einsatzkräfte am Wesel-Datteln-Kanal und Boote auf dem Wasser: Am späten Donnerstagabend hat eine Meldung über eine mögliche Person im Kanal ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.
Nach ersten Informationen war bei der Polizei nach 22 Uhr der Hinweis eingegangen, dass sich eine Person im Wasser befinden könnte. Der betroffene Bereich lag etwa zwischen den Mercaden und dem Hafen-Café, also in Höhe der Dorstener Innenstadt. Dort konzentrierten sich die Suchmaßnahmen auf den Wesel-Datteln-Kanal und die angrenzenden Uferbereiche.
Hubschrauber und Drohne suchen Kanal ab
Für viele Anwohner und Passanten war der Einsatz vor allem durch den Polizeihubschrauber wahrnehmbar, der längere Zeit über dem Kanalbereich kreiste. Mit einer Wärmebildkamera wurde aus der Luft nach möglichen Spuren oder einer Person im Wasser gesucht.
Parallel kam auch eine Drohne zum Einsatz. Zudem war ein Einsatzboot auf dem Kanal unterwegs. Die Kräfte suchten den Bereich systematisch ab, während weitere Einsatzkräfte am Ufer bereitstanden.

Taucher aus Dorsten und Gelsenkirchen alarmiert
Unterstützung erhielten die Dorstener Einsatzkräfte durch Taucher der Feuerwehr Dorsten sowie durch Einsatztaucher aus Gelsenkirchen. Sie wurden vorsorglich hinzugezogen, um bei Bedarf sofort im Wasser eingesetzt werden zu können.
Trotz der umfangreichen Suche gab es bis nach 23 Uhr offenbar keine Hinweise auf eine tatsächlich im Wasser befindliche Person. Der Einsatz wurde schließlich ohne Ergebnis abgebrochen. Nach derzeitigem Stand könnte es sich möglicherweise um einen Fehlalarm gehandelt haben.
Keine Person gefunden
Ob der ursprüngliche Hinweis auf eine konkrete Beobachtung zurückging oder ob es sich um eine Fehlwahrnehmung handelte, war am späten Abend zunächst unklar. Fest steht: Die Einsatzkräfte nahmen die Meldung ernst und suchten den Kanalbereich mit großem Aufwand ab.
Erst vor wenigen Tagen hatte es in Dorsten bereits einen Rettungseinsatz am Wesel-Datteln-Kanal gegeben. Auch deshalb reagieren Polizei und Feuerwehr bei Meldungen über Personen im Wasser mit besonderer Dringlichkeit.




























