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Jüdischen Museum Westfalen: Tag der offenen Tür

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Das Teil des Teams vom Jüdischen Museum Westfalen die den Tag möglich machten. Foto: Alexander Fichtner

Gegen Mittag war bereits deutlich zu spüren, dass der Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Westfalen gut angenommen wurde. Besucherinnen und Besucher gingen durch die Ausstellungsräume, Familien kamen mit Kindern, Gespräche entstanden bei Kaffee, Kuchen und Waffeln. Das Museum zeigte sich am Samstag, 25. April, als offenes Haus, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Begegnung ermöglicht.

Von 11 bis 17 Uhr war das Museum für alle Interessierten frei zugänglich. „Wir haben heute Tag der offenen Tür. Von 11 bis 17 Uhr ist heute das Museum geöffnet, für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich“, erzählte Mareike Fiedler vom Jüdischen Museum Westfalen. Das Programm verband Führungen, Musik, Kinderangebote und gemeinsames Verweilen.

Arche Noah, Nachhaltigkeit und Samenbomben

Für Kinder gab es Bastelangebote und ein Kamishibai Erzähltheater. Erzählt wurde die Geschichte der Arche Noah. Daran anschließend konnte gebastelt werden. „Passend dazu basteln wir dann auch Samenbomben, weil es ja so ein bisschen auch das Thema Nachhaltigkeit und wie gehen wir mit unserer Welt um ist“, erklärte Fiedler.

Chanukka Leuchter mal. neu gedacht. Foto: Alexander Fichtner

So wurde eine alte biblische Erzählung in die Gegenwart geführt, mit einer Frage, die gerade junge Besucher unmittelbar verstehen: Wie gehen wir mit der Welt um, die uns anvertraut ist?

Führungen durch Dauer und Sonderausstellung

Auch die Ausstellungen standen im Mittelpunkt. Angeboten wurden Führungen durch die Dauerausstellung und durch die aktuelle Sonderausstellung. So konnten neue Gäste erste Zugänge zur jüdischen Geschichte und Kultur finden, während andere Besucherinnen und Besucher das Museum aus einer neuen Perspektive erlebten.

Gäste in der Dauerausstellung. Foto: Alexander Fichtner

Musik von „Handgemacht“

Für musikalische Akzente sorgte die Lebenshilfe mit der Band „Handgemacht“. Auf dem Programm standen eigene Lieder ebenso wie Coversongs. Die Musik trug dazu bei, dass das Haus an diesem Tag nicht nur ein Ort des Lernens war, sondern auch ein Ort der Freude und Teilhabe.

Die Band: Handgemacht Foto: Alexander Fichtner

Ein bewährtes Format kehrt zurück

Nach Angaben des Museums fand der Tag der offenen Tür bereits wiederholt statt. Im vergangenen Jahr hatte das Haus im Rahmen der Langen Nacht der Kultur sogar bis Mitternacht geöffnet. In diesem Jahr kehrte das Format wieder in den Tag zurück, offen, niedrigschwellig und familienfreundlich.

Blick in die Dauerausstellung. Foto: Alexander Fichtner

Neue Gesichter im Museum

Anja Mausbach vom Museum zog ein positives Zwischenfazit: „Es ist schön zu sehen, dass auch neue Gesichter das Museum entdecken.“ Genau das war an diesem Samstag zu beobachten. Das Jüdische Museum Westfalen wurde für einige Stunden zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem Geschichte, Gegenwart und Gemeinschaft miteinander ins Gespräch kamen.

Foto: Alexander Fichtner

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