Leserbrief: Rettung der Aldi Filiale an der Alleestraße

Foto: privat

Ein Leserbrief von Henriette Schmidt-Sueder

In Dorsten in der Alleestraße 17, gibt es diese kleine Aldi-Filiale. Zugegeben, das Gebäude ist alt und könnte vielleicht eine kleine Renovierung vertragen, aber in dem Viertel ist sie ein gesellschaftlicher Anlaufpunkt.

Hier geht es nicht allein darum, Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen. Gerade für die Senioren in der Umgebung, bedeutet dieses Relikt aus einer anderen Zeit Freiheit. Sie können bequem zu Fuß ihre Einkäufe erledigen, ohne weitere Strecken bewältigen zu müssen.

Hinzu kommt noch die wunderbare Atmosphäre, die hier herrscht. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit, die Zeit scheint hier irgendwie stillzustehen und die Hektik des Alltags bleibt einfach draußen. Die Menschen, die hier herkommen, wirken entspannter als in den modernen Kaufhäusern und Supermärkten, in denen eine Hektik herrscht die den Puls in die Höhe treibt.

Hier ist es wie in einem kleinen Tante-Emma-Laden auf dem Land, man kennt sich und kommt immer gerne wieder. Leider gibt es solche Orte nur noch selten.

Nun möchte Aldi dieses Kleinod Ende Juni 2019 schließen. Doch damit würde ein Stück Leben in diesem Viertel zerstört, dass so nicht zu ersetzen ist. In der Filiale liegen Unterschriftenlisten für den Erhalt des Ladens aus.

Ich möchte jede*n Dorstener*in bitten, geht in diese Filiale und unterschreibt, damit dieser kleine Stadtteilladen nicht geschossen wird!

Oder wendet Euch direkt an die Firmenzentrale von Aldi-Nord [ALDI Einkauf GmbH & Co. OHG, Eckenbergstraße 16 + 16A, 45307 Essen oder über das Kontaktformular auf aldi-nord.de], um die Firmenleitung zu überzeugen, dass solche kleinen Refugien erhalten bleiben müssen!