StartAuto und VerkehrNeuer Blitzer auf der Borkener Straße in Dorsten geht an den Start

Neuer Blitzer auf der Borkener Straße in Dorsten geht an den Start

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Auf der Borkener Straße in Dorsten gibt es einen neuer Blitzer. Die (halb)stationäre Geschwindigkeitsmessanlage wurde am Donnerstag auf dem Mittelstreifen der B 224 zwischen Lippe- und Kanalbrücke aufgebaut. Der Messbetrieb soll in den kommenden Tagen starten, sobald die Technik vollständig installiert ist.

Geblitzt wird im 50-km/h-Bereich

Noch ist der Blitzer nicht aktiv. Nach dem Aufbau des Gehäuses müssen zunächst die Messgeräte eingebaut werden. Erst danach beginnt die Überwachung des Verkehrs.

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Wichtig für Autofahrer: Geblitzt wird nicht im Bereich der aktuell auf 30 km/h reduzierten Strecke an der Lippebrücke. Der Messbereich liegt im anschließenden Abschnitt, in dem Tempo 50 gilt.

Blitzer flexibel einsetzbar

Das Fundament für die neue Radarfalle entstand bereits im Februar. Dennoch ist der Blitzer nicht dauerhaft an diesen Standort gebunden. Er kann künftig auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zum Einsatz kommen, sobald dort entsprechende bauliche Voraussetzungen vorhanden sind.

Auch technisch ist die Anlage flexibel: Sie benötigt keinen festen Stromanschluss, sondern wird über einen Akku betrieben.

Gefährliche Einmündungen im Fokus

Hintergrund für die Installation sind vor allem die Verkehrssituationen im Bereich der Einmündungen Kurt-Schumacher-Straße und Crawleystraße. Insbesondere beim Einfädeln in den fließenden Verkehr kommt es dort immer wieder zu kritischen Momenten.

Nach Angaben der Stadt haben Autofahrer an diesen Stellen häufig Schwierigkeiten, geeignete Lücken zu finden. Dabei wird der querende Radverkehr nicht immer ausreichend beachtet. In der Vergangenheit kam es hier bereits zu schweren Unfällen, bei denen Radfahrer zu Schaden kamen.

Mit dem neuen Blitzer soll die Geschwindigkeit reduziert und damit die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Einnahmen decken Kosten

Die Stadt betont, dass nicht zusätzliche Einnahmen im Vordergrund stehen. Nach bisherigen Verkehrserhebungen erwartet die Stadt Dorsten, dass die Einnahmen aus Verwarnungen die Kosten für Anschaffung, Betrieb und Personal in etwa ausgleichen. Größere Überschüsse seien nicht zu erwarten.

Radarfalle gegen Diebstahl gesichert

Um Manipulationen oder Diebstahl zu verhindern, ist der Blitzer mit einem Alarmsystem ausgestattet.

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