Mit dem 138. Schuss hat Ralf Schneider am Sonntagvormittag ein besonderes Kapitel für den Schützenverein Hervest-Dorsten geschrieben. Um 11.37 Uhr holte er den Vogel von der Stange und setzte sich im Duell gegen Jochen Nothelle durch. Zur Königin nahm er Carin Falkiewicz. Damit hat Hervest-Dorsten nach einer schwierigen Phase wieder ein Königspaar.
Der Jubel an der Vogelstange war groß. Bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen hatten die Hervest-Dorstener Schützen am Sonntagmorgen ihr Vogelschießen auf dem Festgelände der Hardter Schützen eröffnet. Das Wetter zeigte sich zwar eher zurückhaltend, die Stimmung am Schießstand aber war von Beginn an bestens.
Details in Kürze
Der Vogel fiel um 11.37 Uhr von der Stange.
- Neuer Schützenkönig ist Ralf Schneider
- Königin ist Carin Falkiewicz
- Ralf Schneider setzte sich im Finale gegen Jochen Nothelle durch
- Der Königsschuss fiel mit dem 138. Schuss
- Geschossen wurde bei bedecktem und kühlem Wetter
- An der Vogelstange herrschte dennoch sehr gute Stimmung
- Hervest-Dorsten hat nach der Thronvakanz wieder ein Königspaar
- Das Vogelschießen war Teil des ersten Doppel-Schützenfestes mit Dorsten-Hardt
Insignien
- Schnabel: Stefan Heisterkamp
- Schwanz: Dirk Wermter
- Zepter: Markus Hofrogge
- Linker Flügel: Achim Seller
- Rechter Flügel und Apfel: Oliver Göttlich
Für den Verein ging es an diesem Vormittag um mehr als nur einen neuen König. Nach dem ausgefallenen Fest 2024 und der anschließenden Thronvakanz stand das Vogelschießen sinnbildlich für den Neustart des Schützenvereins Hervest-Dorsten. Dass am Ende wieder ein Königspaar gefunden wurde, dürfte für viele Mitglieder ein besonders emotionaler Moment gewesen sein.

Duell an der Vogelstange
Lange blieb es spannend. Ralf Schneider und Jochen Nothelle lieferten sich zum Schluss ein direktes Duell um die Königswürde. Um 11.37 Uhr war die Entscheidung gefallen: Mit dem 138. Schuss holte Schneider den Vogel von der Stange. Damit machte er den Neustart des Vereins beim Schützenfest Hervest-Dorsten 2026 perfekt.

Zur Königin nahm der neue König Carin Falkiewicz. Gemeinsam treten sie nun an die Spitze des Schützenvereins Hervest-Dorsten und beenden die Zeit ohne Thron.

Ein Erfolg für den ganzen Verein
Der Königsschuss war für Hervest-Dorsten ein wichtiger Erfolg. Der Verein hatte sich nach schwierigen Jahren bewusst für ein neues Konzept entschieden und feierte erstmals parallel mit dem Schützenverein Dorsten-Hardt auf einem gemeinsamen Festgelände. Die Hervester blieben dabei eigenständig, nutzten aber die Infrastruktur am Kögelweg.
Dieses Modell hat nun auch sportlich und symbolisch funktioniert: Hervest-Dorsten hat wieder ein Königspaar. Für die Mitglieder bedeutet das nicht nur Freude über den neuen Regenten, sondern auch ein deutliches Signal, dass die Tradition im Stadtteil weiterlebt.

Die Insignien beim Vogelschießen
Bevor Ralf Schneider den entscheidenden Schuss setzte, sicherten sich mehrere Schützen die Insignien des Vogels. Den Schnabel holte Stefan Heisterkamp. Der Schwanz ging an Dirk Wermter. Das Zepter schoss Markus Hofrogge ab. Den linken Flügel sicherte sich Achim Seller. Oliver Göttlich holte den rechten Flügel und den Apfel.
Am Ende aber gehörte der große Moment Ralf Schneider. Mit seinem Treffer beendete er die Vakanz auf dem Hervest-Dorstener Thron und sorgte für einen der wichtigsten Momente dieses besonderen Doppel-Schützenfestes.



Königsschuss als Signal für den Neustart
Dass Ralf Schneider den Vogel von der Stange holte, war für Hervest-Dorsten mehr als der sportliche Höhepunkt des Vormittags. Der Verein hatte vor dem Fest offen über die schwierige Ausgangslage gesprochen. Auf der eigenen Vereinswiese an der Wasserstraße fehlt die Fläche für ein großes Festzelt. Zudem hätte sich eine größere Feier mit dem aktuellen Mitgliederstand wirtschaftlich kaum darstellen lassen. Deshalb suchten die Hervester nach einer Lösung und fanden sie beim Schützenverein Dorsten-Hardt.

Trotz des gemeinsamen Festgeländes blieb der Verein eigenständig. Hervest-Dorsten organisierte ein eigenes Vogelschießen, bestimmte einen eigenen König und brachte eigene Programmpunkte in das Wochenende ein. Genau deshalb hatte der Treffer von Ralf Schneider eine besondere Bedeutung: Aus einer Notlösung wurde ein sichtbarer Neustart. Der Thron ist wieder besetzt, und die Hervester Schützen haben gezeigt, dass ihre Tradition auch unter veränderten Bedingungen weiterlebt.
Mehr zum Schützenfest Hervest-Dorsten 2026
Hervest-Dorsten feierte 2026 parallel auf dem Gelände in Dorsten-Hardt, blieb aber ein eigenständiger Schützenverein. Mehr zur gemeinsamen Feststruktur steht im Rückblick auf das Schützenfest Dorsten-Hardt 2026 und im Saisonüberblick Schützenfeste Dorsten 2026.











