Beim Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 fiel am Pfingstmontag kurz nach 15 Uhr die Entscheidung an der Vogelstange. Heinz Flesch holte den Vogel mit dem 182. Schuss von der Stange und regiert nun mit Königin Andrea Kortmann.
Beim Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 ist die Entscheidung gefallen: Heinz Flesch hat am Pfingstmontag den Vogel von der Stange geholt und ist neuer Schützenkönig des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Holsterhausen-Dorf. Mit dem 182. Schuss setzte er kurz nach 15 Uhr den entscheidenden Treffer. Zur Königin nahm er Andrea Kortmann.
Auf dem Festplatz an der Vogelstange wurde es bei hochsommerlichen Temperaturen noch einmal richtig spannend. Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und rund 30 Grad verfolgten viele Schützen, Familien, Nachbarn und Gäste das Vogelschießen. Einige Besucher hatten sogar eigene Sonnenschirme mitgebracht, um sich vor der kräftigen Pfingstsonne zu schützen. Immer wieder brandete Applaus auf, wenn sich ein weiteres Stück vom Vogel löste. Am Ende war es Heinz Flesch, der den entscheidenden Moment erwischte.
Details in Kürze
Der Vogel fiel kurz nach 15 Uhr von der Stange.
Neuer Schützenkönig ist Heinz Flesch
Königin ist Andrea Kortmann
Der Königsschuss fiel mit dem 182. Schuss
Das Vogelschießen fand bei rund 30 Grad, blauem Himmel und bestem Pfingstwetter statt
Königsanwärter waren Matthias Kruse, Hauptmann der 2. Kompanie, und Heinz Flesch
Linker Flügel: Sebastian Spengler
Rechter Flügel: Sören Vogt
Reichsapfel und Krone: André Bootz
Zepter: Andreas Künsken
Entscheidung bei hochsommerlicher Hitze

Der Pfingstmontag zeigte sich beim Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 von seiner schönsten, aber auch heißesten Seite. Über dem Festplatz spannte sich ein nahezu wolkenloser blauer Himmel, die Sonne brannte bei rund 30 Grad auf die Vogelstange. Viele Gäste suchten Schatten am Rand des Platzes, andere stellten eigene Sonnenschirme auf oder stärkten sich mit kühlen Getränken.

Trotz der Hitze blieb die Konzentration beim Schießen hoch. Jeder Anwärter trat ruhig an die Vogelstange, legte an und nahm den Vogel genau ins Visier. Das Publikum verfolgte die Treffer aufmerksam, kommentierte sichtbare Veränderungen am Holz und rückte immer wieder näher zusammen, wenn sich die nächste spannende Phase abzeichnete.

Zwei Anwärter liefern sich ein packendes Duell
Nachdem die Insignien gefallen waren, spitzte sich das Vogelschießen auf die Königswürde zu. Zwei Anwärter rückten besonders in den Mittelpunkt: Matthias Kruse, Hauptmann der 2. Kompanie, und Heinz Flesch. Während Flesch mit einem breitkrempigen Sonnenhut gegen die intensive Mittagssonne antrat, stand Kruse mit Gehörschutz an der Vogelstange. Beide blieben trotz Hitze und wachsender Spannung konzentriert.

Für Matthias Kruse hätte ein Sieg auch eine besondere familiäre Note gehabt: Vor 50 Jahren kamen Joachim Kruse und Ursula Janowitz als Königspaar auf den Thron. Doch am Ende war es Heinz Flesch, der sich in diesem packenden Duell durchsetzte.
Der Vogel erwies sich als zäher Gegner. Immer wieder trafen die Duellanten das Holz, doch am Ende schien sich der Vogel gegen jeden abgeschossenen Span zu wehren. Schuss um Schuss stieg die Spannung auf dem Festplatz. Die Offiziere feuerten die beiden Schützen mit Jubel an, das Publikum verfolgte jeden Treffer aufmerksam und kommentierte jede sichtbare Bewegung am Vogel.

Nach knapp 160 Schuss war klar, wie eng das Duell geworden war. „Wird eine ganz knappe Kiste hier“, sagte der Sprecher. Doch der Vogel hielt weiter stand. Nach dem 180. Schuss wurde sogar noch einmal das Gewehr gewechselt. Der Sprecher bat um Ruhe, die Konzentration an der Vogelstange war in diesem Moment deutlich spürbar.
Kurz darauf fiel die Entscheidung: Heinz Flesch setzte kurz nach 15 Uhr mit dem 182. Schuss den entscheidenden Treffer und holte den letzten Rest des Vogels von der Stange.

Heinz Flesch holt den Vogel von der Stange
Als der Vogel schließlich fiel, war der Jubel auf dem Festplatz groß. Familie, Freunde, Schützenbrüder und Schützenschwestern gratulierten dem neuen König sofort. Gemeinsam mit Andrea Kortmann führt Heinz Flesch nun den Allgemeinen Bürgerschützenverein Holsterhausen-Dorf durch die kommende Regentschaft.
Mit dem Königsschuss fand das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 seinen bisherigen Höhepunkt. Nach einem langen und packenden Duell stand fest: Holsterhausen-Dorf hat einen neuen Schützenkönig.
Insignien gingen an treffsichere Schützen
Bevor der Vogel endgültig fiel, sicherten sich mehrere Schützen die Insignien. Den linken Flügel holte Sebastian Spengler, der rechte Flügel ging an Sören Vogt. André Bootz bewies gleich doppelt Treffsicherheit und sicherte sich sowohl den Reichsapfel als auch die Krone. Das Zepter ging an Andreas Künsken.
Damit war der Vogel Stück für Stück gerupft, bevor sich das Schießen auf die Königswürde zuspitzte. Gerade diese Phase sorgte am Pfingstmontag noch einmal für besondere Spannung. Mit jedem Treffer rückte die Entscheidung näher, bis schließlich Heinz Flesch den Schlusspunkt setzte und als neuer Schützenkönig feststand.
Scheidendes Königspaar blickt emotional zurück
Für das bisherige Königspaar war der Pfingstmontag auch ein Abschiedstag. Noch einmal standen Guido Bunten und Melanie Schweder im Mittelpunkt, bevor die neuen Majestäten gefeiert wurden. Besonders der Throntanz am Vorabend hatte bei beiden bleibenden Eindruck hinterlassen.
Guido Bunten sprach von einem „absoluten Gänsehautmoment“. Gemeinsam mit den Menschen im Zelt zu stehen, angefeuert zu werden und den Rückhalt aus dem Dorf zu spüren, habe ihn tief bewegt. Auch der Auftritt auf der Bühne gegen Mitternacht sei noch einmal „eine richtige Supershow“ gewesen. Sein Fazit: „Emotion pur. Danke.“

Auch Melanie Schweder blickte bewegt auf den Abend zurück. Sie müsse „wirklich an den gestrigen Abend noch zurückdenken“, sagte sie. Es sei „eine wahnsinns Zeit“ gewesen, mit den Schützen, Nachbarn und Freunden. Der Rückhalt habe den Abend besonders gemacht. „Einfach eine absolut grandiose Zeit“, sagte sie.

Vom Regenschirm zur Sonnenbrille
Das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 hatte schon vor dem eigentlichen Festwochenende für Gesprächsstoff gesorgt. Die Vorparade an Christi Himmelfahrt fand trotz durchwachsenen Wetters wie geplant statt. Viele Schützen nahmen es mit Humor und griffen eher zum Regenschirm als zum Holzgewehr.
Auch die Einweihung der 51. Dorstener Geschichtsstation konnte wie vorgesehen stattfinden. Sie erinnert an die lange Geschichte des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Holsterhausen-Dorf, von den historischen Anfängen über die Auflösung während der NS-Zeit und den Wiederaufbau bis zur 250-Jahr-Feier im Jahr 2024.
Zum Festwochenende wechselte dann die Stimmung. Schon der Auftakt am Samstagabend verlief bei lauem Sommerwetter. Am Pfingstmontag wurde daraus endgültig Hochsommer.

Krönungsball und Runkelfest zum Abschluss
Nach der Proklamation durch Bürgermeister Tobias Stockhoff standen die neuen Majestäten im Mittelpunkt. Am späten Nachmittag folgte der Festumzug mit Parade. Am Abend wurde im Festzelt der Krönungsball gefeiert. Für Musik sorgte erneut die Herzschlag Partyband.

Ganz vorbei war das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 damit aber noch nicht. Am Dienstag folgte mit dem traditionellen Runkelfest der gesellige Abschluss der Festtage. Damit blieb Holsterhausen-Dorf noch einmal im Feiermodus, bevor das Fest endgültig ausklang.











































































Alle Berichte, Fotos und Termine bündelt der Überblick zum Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026. Weitere Dorstener Schützenfeste stehen im Saisonhub Schützenfeste Dorsten 2026.


















