Lange Zeit blieb die dekorative Beleuchtung am alten Rathaus, am Förderturm oder anderen Sehenswürdigkeiten aus. Nun schaltet die Stadt Dorsten die abendliche Illumination wieder an.
Seit September waren die Strahler an verschiedenen prägnanten Gebäuden im Stadtgebiet mit wenigen Ausnahmen ausgeschaltet. Grund waren damals die Energiespar-Verordnungen der Bundesregierung. Man fürchtete eine Energieknappheit angesichts der Sanktionen gegen Russland nach dessen Angriff auf die Ukraine.
Abgeschaltet wurden dabei die Beleuchtung des Jüdischen Museums sowie die Spots in der Innenstadt, die prägnante Gebäude und Elemente in Szene setzen. Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehören zum Beispiel das Glockenspiel und die Joseffigur, das Stadtmodell und die Marienstatue oder auch die Brunnen.
Inzwischen sind die Regelungen ausgelaufen. „Wir werden die Lichter daher allmählich wieder in Betrieb setzen“, erklärte Bürgermeister Tobias Stockhoff am Rande einer Pressekonferenz im Jugendzentrum Das Leo. Somit werde etwa auch die rote Beleuchtung des Förderturms während des „Red Balloon Festivals“ Anfang August wieder möglich. „Die Abschaltung der Beleuchtung hatte seinerzeit ohnehin eher symbolischen Wert. Dank moderner Lampen bewegen wir uns hier nur im niedrigen dreistelligen Wattbereich“, erklärte der Bürgermeister.




























