SPD Dorsten – Sanierung des Brückenbauwerkes Barkenberger-Allee

Die SPD-Fraktion stellt hierzu folgenden Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt, das komplette Brückenbauwerk zu sanieren und zur Gewährleistung der Barrierefreiheit und der Abwehr einer erhöhten Unfallgefahr durch das bestehende enorme Gefälle an der östl. Seite eine Serpentine anzulegen. Für die westl. Seite ist eine entsprechende Lösung zu realisieren.

Mit der von der Verwaltung in der Drucksache Nr. 304/18 favorisierten Variante 5 (Rückbau des gesamten Unterführungsbauwerkes und höhengleiche Querung des Fuß- und Radweges) würde ein zentraler Pfeiler der Barkenberg auszeichnenden getrennten Wegeführung wegbrechen.

Gerade die autoverkehrsfreie Querungsmöglichkeit ist für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere für Kinder, im Hinblick auf Verkehrssicherheit unschlagbar und für viele Bewohner bzw. Familien maßgeblich für ihre Wohnortwahl gewesen.

Die getrennte Wegeführung ist ein hochattraktives Alleinstellungsmerkmal Barkenbergs und sollte keineswegs weiter in Frage gestellt werden. Die Unterführung ermöglicht im Übrigen die Unterquerung einer Hauptverkehrsachse und ist ein stark frequentierter Schulweg. auch wenn er nicht als solcher ausgewiesen ist.

Statt der von der Verwaltung vorgeschlagenen Beseitigung der Unterführung sollte der von ortsansässigen Architekten erarbeitete Problemlösungsvorschlag, das starke Gefälle auf der östlichen Seite durch die Anlage einer Serpentine und auf der anderen Seite durch Hinzufügung von Rampen oder einer anderen sachgerechten Variante zu lösen bzw. zu mildern, aufgenommen werden. Somit wäre auch eine Barrierefreiheit gegeben und eventuell die Möglichkeit. Förgermittel zu akquirieren.

Nach Inaugenscheinnahme der schadhaften Stellen des Brückenbauwerkes kann man zudem den Eindruck gewinnen, dass eine vergleichsweise kostengünstige Lösung möglich ist und nur Teile des Brückenbauwerkes erneuert oder ertüchtigt werden müssen.
Weitere Erläuterungen erfolgen mündlich in der Sitzung.