Unter dem Motto „spielerisch verbunden – Hardt entdecken“ verwandelte sich der Stadtteil Hardt am 15. November 2025 in eine große Bühne für Sport, Begegnung und gemeinsames Erleben. Auf den Schulhöfen und in den Räumen der St. Ursula Realschule und der Agathaschule zeigten Vereine, Initiativen und Engagierte, wie vielfältig das Leben auf der Hardt ist von Badminton über Seniorentanz bis hin zum Kindertheater.
Die Hardt gilt seit Jahren als Stadtteil mit besonders vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, vor allem für Kinder und Jugendliche. Ein fester Termin im Kalender ist die „Sportplatzolympiade“ in der ersten Woche der Sommerferien, bei der sich Sechs- bis Vierzehnjährige in unterschiedlichen Disziplinen messen und neue Sportarten ausprobieren können.

An diese Tradition knüpfte das Stadtteiljubiläum an. Auch hier stand Bewegung im Fokus allerdings mitten im Quartier. Ein Spieleparcours für Kinder, Angebote wie Badminton, Fußball und Seniorentanz sowie moderne Mitmach-Stationen für alle Generationen holte ein wenig olympischen Glanz auf die Hardt.

Ein Drache lernt To(l)leranz
Ein besonderes Highlight des Tages war das Kindertheater „Drache Valentin und die To(l)leranz“ mit Tina Birgitta Lauffer, das sich an Kinder im Grundschulalter richtet.

Im Mittelpunkt stand ein kleiner blauer Drache, der sich das Wort Toleranz erst einmal ganz genau erklären lies. Als er es schließlich verstanden hat, mogelt er kurzerhand ein zusätzliches „l“ hinein – denn für ihn ist klar: Toleranz ist vor allem eins – toll.

Das Stück machte Kindern spielerisch deutlich, dass kein Mensch und kein Drache dem anderen gleicht. Unterschiede können alles Mögliche betreffen: Sprache, Größe, Aussehen, Vorlieben, Essgewohnheiten oder die Frage, woran jemand glaubt oder eben nicht. Gleichzeitig zeigte das Theater, dass dort, wo Unterschiede sind, sich immer auch Gemeinsamkeiten finden lassen.
Gemeinsam mit den Kindern macht sich Drache Valentin auf die Suche nach diesen Verbindungen:
Es wurde gequatscht, gespielt, gesungen und vor allem viel gelacht. Lachen, so fand der kleine Drache, ist wahrscheinlich die tollste Gemeinsamkeit überhaupt.
Programm mit vielen Facetten auf der Hardt
Der Stadtteil feierte nicht nur mit Sport und Theater, sondern auch mit Information und Austausch. In den beiden Schulen präsentierten sich Vereine und Akteure des Stadtteils, stellten ihre Arbeit vor und zeigten, wie sie das Leben auf der Hardt bereichern.

Dazu kamen Infostände, Upcycling-Produkte und Mitmachangebote für Groß und Klein. Bei Kaffee, Snacks und Leckereien konnten die Besucher verschnaufen und ins Gespräch kommen um neue Kontakte zu knüpfen.

Das Stadtteiljubiläum zeigte, was die Hardt bewegt und wie ein kleiner blauer Drache helfen kann, aus Toleranz ein großes, gemeinsames „Toll“ zu machen.




























