Start frei für den „Ausbildungsverbund nördliches Ruhrgebiet“

Sie unterzeichnen den Vertrag für den „Ausbildungsverbund nördliches Ruhrgebiet“: Matthias Voigt, Geschäftsführer Stiftungsklinikum Proselis gGmbH, Hans-Peter Merzbach, Vorsitzender des Vorstands Caritasverband im Dekanat Ahaus-Vreden und Guido Bunten, Prokurist der KKRN GmbH (vordere Reihe, v. l. n. r.). Sie freuen sich ebenfalls über den Zusammenschluss des Verbundes: Florian Heintze, Schulleitung Caritas Bildungswerk Ahaus in Dorsten,
Karsten Bomheuer, Geschäftsführer Caritas Bildungswerk Ahaus, Joachim Gruttmann, Seminarleiter Caritas Bildungswerk in Oer-Erkenschwick, Antonius Vollmer, Leiter der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Marl, Bärbel Kaiser, stellvertretende Schulleitung Proselis, sowie Bernd Borgmann, Leiter der St. Elisabeth Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe GmbH (hintere Reihe, v. l. n. r.).
(Fotocredit: Günter Schmidt)

Schulen schließen sich nach Reform der Pflegeausbildung zusammen

Dorsten. Am 1. Januar dieses Jahres trat bundesweit das neue Pflegeberufegesetz in Kraft. Um dieses neue Gesetz umzusetzen, schließen sich die örtlichen Pflegeschulen zum „Ausbildungsverbund nördliches Ruhrgebiet“ zusammen.

Insgesamt fünf Pflegeschulen gehören zu diesem Verbund: das Caritas-Bildungszentrum Dorsten und Oer-Erkenschwick, die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe Marl, die St. Elisabeth Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe GmbH sowie die Zentralschule für Gesundheitsberufe St. Elisabeth / Prosper-Hospital in Herten.

Eine strukturierte und hochwertige Pflegeausbildung sicherstellen

„Ziel dieses Ausbildungsverbundes ist es, sich über theoretische sowie praktische Ausbildungsinhalte auszutauschen und die individuellen Ausbildungspläne zu koordinieren“, erklärt Bernd Borgmann, Institutsleiter des St. Elisabeth Bildungsinstituts in Dorsten. Dafür wurden bisherige Kooperationen neu ausgerichtet und intensiviert. „Schließlich möchten wir unseren Schülern eine strukturierte und qualitativ hochwertige Ausbildung in der Region sicherstellen“, weiß auch Antonius Vollmer, Schulleiter der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Marl.

Die neue generalistische Ausbildung

Das neue Pflegeberufegesetz sieht eine generalistische Ausbildung zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen in allen Versorgungsbereichen vor. Dabei ist ein spezialisierter Abschluss in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege möglich. Der Abschluss dieser generalistischen Ausbildung qualifiziert die Absolventen für alle Arbeitsfelder in der Pflege. Er eröffnet den Zugang zu allen Fach- und Funktionsweiterbildung und hält im weiteren Berufsleben alle Optionen offen. Zu guter Letzt ist der Abschluss als Pflegefachfrau oder -fachmann auch noch auf EU-Ebene anerkannt.

Über 1.000 Ausbildungsplätze im nördlichen Ruhrgebiet

Die an dem Verbund beteiligten Pflegeschulen verfügen über 1.000 Ausbildungsplätze in der generalistischen Pflegeausbildung und bieten zusätzliche Ausbildungen in der Pflegeassistenz an. Der „Ausbildungsverbund nördliches Ruhrgebiet“ kooperiert mit über 150 Trägern der praktischen Ausbildung in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, Pflegediensten sowie Einrichtungen für Kinder mit Pflegebedarf und ist somit einer der größten Verbünde landesweit. Mehr Informationen unter www.kkrn.de.