Marita Rinke. Bei den Internationalen Spieletagen in Essen präsentierten diesen Monat die Verlage wieder mehr als 1000 neue Brett-, Karten- und Würfelspiele. Einige davon haben Gesellschaftsspieler*innen für unsere Leser*innen getestet, unter anderem bei ihren regelmäßigen Spiele-Treffs im „3ECK“ in Borken. Für Sie berichtet darüber in den nächsten Wochen Marita Rinke.

Würfelspiel von Uwe Rosenberg

Normalerweise erfreuen sie die Menschen im Frühjahr. Denn sie gehören stets mit zu den ersten, die ihre Köpfe aus dem Boden stecken und ihre volle Pracht entfalten. Doch nun leuchten sie auch schon in der grauen Jahreszeit in den unterschiedlichsten Farben. Die Rede ist von Tulpen. Ein wahres „Tulpenfieber“ grassiert gar an den Tischen, an denen das neue gleichnamige Würfelspiel von Erfolgsautor Uwe Rosenberg zum Einsatz kommt.

Hierbei hat jeder der ein bis vier Spieler ab acht Jahren ein Tableau vor sich, das er möglichst schnell und geschickt mit roten, gelben, weißen und blauen Tulpen bepflanzt. Voraussetzung dafür, dass die Felder erblühen – und die Tulpen beim „verkaufen“ noch Zusatzwürfe bringen, sind die passenden Kombinationen der Würfelaugen. Über vier Würfel verfügt jeder. Wer einen grünen Daumen hat, besitzt schnell noch weitere und damit auch Bonusfunktionen.

Ein unterhaltsames Würfelspiel, bei dem auf alle Fälle auch ein Quäntchen Glück mit eine Rolle spielt.

  • „Tulpenfieber“, Würfelspiel für bis zu vier Spieler ab acht Jahren, auch als Solo-Spiel geeignet, eine Partie etwa 30 Minuten, Amigo-Spiele, Preis ab 17 Euro.
Einen grünen Daumen brauchen nun auch die Gesellschaftsspieler, und zwar dann, wenn „Tulpenfieber“ von Uwe Rosenberg ins Spiel kommt. Foto: Amigo-Spiele

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