Leserbrief von Gisbert Fuest aus Dorsten zum Thema Wolf
Durch den aktuellen Wolfsriss in Schermbeck, der sicher als solcher bestätigt wird, zerfällt nun das Kartenhaus von NABU (Naturschutzbund) und LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt).
Widersprüchliche Aussagen und fehlender Schutz
Einigkeit herrscht in den Aussagen: Ein 90 cm hoher Zaun wäre ausreichend, dann plötzlich 120 cm. Der Wolf springt nicht, er greift nur nachts Weidetiere an. Pferde und Rinder würden nicht ins Beuteschema des Wolfs passen… Diese und ähnliche Aussagen wurden schon vor Jahren von Weidetierhaltern sachlich angezweifelt und immer wieder leidlich erfahren.
Die Folge waren öffentliche Diffamierungen der Gegenseite, wie die Bezeichnung „Problemschäfer“ durch den NABU-Kreisverbandvorsitzenden Wesel, der gerne und häufig auf seine wissenschaftliche Expertise verweist. Leider halten sich die ansässigen Wölfe nicht an diese wissenschaftlichen Aussagen, wie mehrfach durch die Überwindung nach aktueller Empfehlung neu gegründeter Zäune (öffentlich gefördert) belegt w
Zweifel an der Neutralität
Nun platzt auch die Traumblase des LANUV, wobei man die Neutralität dieser Behörde durchaus in Frage stellen darf. Beispielsweise werden nachweislich Speichelproben nicht eingeschickt, Nahbegegnungen zwischen Wolf und Mensch nicht aufgenommen oder Protokolle von Rissgutachten großzügig interpretiert. Wenn dann sogar die vordere Hälfte eines Tieres nicht beim Veterinäramt in Krefeld zur Untersuchung ankommt, dann gebe ich der Politik die Empfehlung, hier genauer hinzuschauen. Denn Politik sollte auf Grundlage sachlicher Fakten Entscheidungen für die Gesellschaft fällen.
Dieser Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.




























