Ministerin Scharrenbach: Weitere 1,6 Millionen Euro für Unterstützungsangebote gegen Gewalt an Frauen – Wir stehen an der Seite der Hilfseinrichtungen

Wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mitteilt, hat das Landeskabinett sich in seiner Sitzung am 26. Januar 2021 darauf verständigt, weitere 1,6 Millionen Euro für Unterstützungsangebote gegen Gewalt an Frauen infolge der Herausforderungen der Corona-Pandemie bereitzustellen.

Der Vorschlag soll dem Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen zeitnah zur Entscheidung übermittelt. 

„Wir stehen an der Seite der Hilfseinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen in Nordrhein-Westfalen. Die Corona-Pandemie hat weiterhin Auswirkungen auf die Arbeit von Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und spezialisierte Beratungsstellen für die Opfer von Menschenhandel. Deshalb stellt die Landesregierung weitere 1,6 Millionen Euro für Unterstützungsangebote zur Verfügung. Der Schutz von Frauen ist uns das wert“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales Bau und Gleichstellung NRW.

NRW-Rettungsschirm

Die Landesregierung hat den über 185 landesseitig geförderten Opferunterstützungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen bereits im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm zur Verfügung gestellt. Die bereitgestellten Mittel konnten zur Deckung zusätzlicher Ausgaben, zur Sicherung des Infektionsschutzes, der Anschaffung technischer Ausstattung, Finanzierung von Sprachmittlungen und Kompensation von durch die Corona-Krise bedingten Einnahmeausfällen kleiner, gemeinnütziger Trägervereine genutzt werden.

622 Akutschutzplätze in NRW

„Hilfseinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen in Nordrhein-Westfalen sind damit krisenfest. Im Januar 2021 standen 622 Akutschutzplätze für von Gewalt betroffene Frauen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das sind 51 mehr als im Sommer 2017. Damit haben Landesregierung und Frauenhaus-Träger ihr selbst gestecktes Ziel, bis 2022 mindestens 50 Akutschutzplätze zusätzlich zu schaffen, ein Jahr früher als vorgesehen erreicht. Wir werden aber nicht müde, weiterhin die Infrastruktur für gewaltbetroffene Frauen und Männer auszubauen“, so Ministerin Scharrenbach weiter.

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