Zwei wichtige Projekte in Dorsten erhalten Fördermittel vom Land NRW: Für den Neubau der Brücke Kippheide in Lembeck und die Weiterentwicklung des Forks Busch in Rhade stehen jeweils 250.000 Euro bereit. Damit werden zentrale Bausteine der Dorfentwicklungskonzepte vor Ort umgesetzt.
- Was: Förderung für Brückenbau und Parkgestaltung
- Wann: Förderzusage im Juli 2025, Baubeginn Brücke noch 2025, Forks Busch ab 2026
- Wo: Lembeck (Brücke Kippheide) und Rhade (Forks Busch)
- Wer: Stadt Dorsten, gefördert durch das Land NRW
- Kosten: Insgesamt 500.000 Euro Fördermittel (je Projekt 250.000 Euro)
- Hintergrund: Teil der Richtlinie zur Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums
Brücke Kippheide schließt Lücke im Wegenetz
Die Brücke Kippheide überquert die Bahnlinie Dorsten–Coesfeld und verbindet die Stadtteile Lembeck und Wulfen. Der geplante Neubau ist ein zentrales Element im Lembecker Dorfentwicklungskonzept. Mit der neuen Verbindung soll das Fuß- und Radwegenetz ausgebaut sowie barrierefreier und sicherer gestaltet werden. Die Förderzusage des Landes NRW ermöglicht einen baldigen Baustart – bereits Ende 2025 könnten erste Maßnahmen umgesetzt werden.
Forks Busch in Rhade wird zum Treffpunkt für alle Generationen
Auch im Rhader Dorfentwicklungskonzept spielt die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum eine große Rolle. Nachdem der Spielbereich im Forks Busch bereits erfolgreich umgestaltet wurde, folgt nun der zweite Bauabschnitt: Auf einer offenen Bürgerwiese entstehen eine Boulebahn, Grillplätze, Sitzmöglichkeiten und eine Überdachung. Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant – mit dem Ziel, einen attraktiven Ort für Jung und Alt zu schaffen.
Bürgermeister lobt Landesförderung
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff begrüßt die Förderung: „Das ist eine großartige Nachricht für Lembeck, Rhade und Wulfen. Wir schließen nicht nur eine wichtige Lücke im Radwegenetz, sondern stärken auch Rhade als Ort der Begegnung. Mein Dank gilt allen Beteiligten auf Landes- und Bundesebene.“ Die beiden Dorstener Projekte sind Teil eines größeren Förderprogramms für den ländlichen Raum in NRW, bei dem insgesamt 141 Vorhaben mit rund 17 Millionen Euro unterstützt werden.
Weitere Informationen und Kontakt
Die Projekte werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert. Verantwortlich sind das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.




























