Schmunzelnd ins Wochenende mit Anke Klapsing-Reich
Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Adventszeit „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“ Paulchen Panthers Titelsong wird in vielen Familien allmorgendlich in der Adventszeit zur grausamen Realität.
Da lauern die ungeduldigen Kleinen schon im Nachtpolter vor den liebevoll gefüllten Adventsbeutelchen und fragen: „Mama, welche Nummer ist heute dran?“ Die selbstklebende Sanduhr zur Zahnputzkontrolle aus Nummer 7 muss natürlich sofort an die Badfliese schräg gegenüber der gefüllten Badewanne gepappt werden, in der sich seit zwei Tagen der Knüller-Krebs aus Beutel 5 zu seiner sechsfachen Größe vollsaugt.
Im Erdgeschoss wartet dann der Zweitkalender darauf, dass sich das nächste Türchen öffnet. Die Lektüre des kurzweiligen Tagesgedichts zum Advent und der Botschaft von Sternchen Blinki an den Maulwurf – auf der Kläppchen-Innenseite abgedruckt – , bringt das zeitraubende Ritual zum Ende und alle endlich an den Frühstückstisch.
Meine Empfehlung an die Familien ist, folgende Petition beim Bundestag einzureichen: „Sommer- und Winterzeit sind nicht genug. Wir fordern die Einführung der „Adventszeit“ mit minimal 25-Stunden-Tagen im Dezember!“




























