Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Diesmal jedoch etwas Besinnliches!
Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Lockruf des Abenteuers
Die Sommerferien sind zum Greifen nah, und damit steigt auch die Vorfreude auf den Urlaub, der die reisefreudigen Dorstener in die Ferne zieht. Wer bislang kein Reiseziel gebucht hat, wird Schwierigkeiten haben, noch ein Plätzchen an den beliebten Nord- und Ostseeküsten, auf überfüllten Mittelmeerinseln oder in angesagten Wanderregionen zu finden. Da muss man eventuell auf abgelegene Pfade ausweichen.
Markus Lesweng hat einen ganzen Rucksack voller Tipps, in welchen Regionen der Welt man diese Pfade aufspüren kann. Schließlich verdiente der Globetrotter bei seinen Rundreisen durch Australien, Neuseeland und Polynesien seine Brötchen unter anderem als Cowboy, Ziehvater für verwaiste Kängurus und mit der Zucht australischer Salzwasserkrokodile.
In seinem ungewöhnlichen Reiseatlas „How to Kill Yourself Abroad“ nimmt er uns mit auf eine Tour rund um die Welt, zu den gefährlichsten Orten, die Mensch und Natur geschaffen haben. Zu Seen aus purer Säure, angriffslustigen Eingeborenen, haufenweise Giftschlangen, unsichtbaren Giftgaswolken und anderen Risiken, mit denen waghalsige Reisende ihre Lebenserfahrung vergrößern und ihre Lebenserwartung verkleinern können.
Die vergnügliche Lektüre ist ein Muss für abenteuerlustige Entdecker, die eine Höchstdosis schwarzen Humor vertragen können. Und natürlich auch für Leseratten, die gemütlich und sicher auf der Liege im eigenen Garten schmökern und immer schon gewusst haben, dass es daheim doch am schönsten ist.




























