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95.000 Euro bei der Aktion Zahngoldspende

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Der Hospizkreisfreundeskreis
„Aktion Zahngoldspende“ sagt Dankeschön

Dorsten (pd). Bei einem Dankeschön Abend am vergangenen Donnerstag, überreichte Thomas Boos, Mitglied im Vorstand des Hospiz Freundeskreises e.V. in einer kleinen Feierstunde allen Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Zahnarztpraxen Urkunden über das von ihnen gesammelte Altgold und Altsilber.

Er bedankte sich ganz herzlich im Namen aller Mitarbeiter, Patienten und Trauerkursteilnehmer für die tolle Idee der teilnehmenden Dorstener Zahnarztpraxen.

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Bereits seit 1999 unterstützten Dorstener Zahnärzte soziale Projekte.

Im Jahre 2015 starteten sieben Zahnarztpraxen die Aktion „Zahngoldspende“ für den ambulanten Hospizdienst neu. Sie baten ihre Patienten um nicht mehr benötigtes Altmetall aus Brücken und Füllungen.

95.000 Euro bei der Aktion Zahngoldspende

23. 000 Euro kamen damals zusammen. Seitdem steigerte sich der Erlös Jahr für Jahr auf 47.000 Euro im Jahre 2016, 77.000 Euro im Jahr 2017 und nun auf stolze 95.000 Euro.

„Diese Erlöse sind natürlich nur denkbar mit Unterstützung der vielen Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Patienten, die gerne gespendet haben“, so Dr. Swantje Engels, Vorsitzende der Vereinigung Dorstener Zahnärzte.

„Mit dem heutigen Treffen wollen wir uns bei unseren Patienten für ihr Vertrauen bedanken.“


17 Dorstener Zahnärzte machen mit

Mittlerweile sammeln 17 Dorstener Zahnarztpraxen Zahngold für den „Freundeskreis Ambulanter Hospizdienst“ und werden dabei inhaltlich unterstützt von den vier kieferorthopädischen Praxen in Dorsten.

Die Dorstener Zahnärzte haben zwar die Idee ins Leben gerufen und die Sammelboxen in deren Praxen aufgestellt, die Altmetallspenden gehen aber direkt an den Freundeskreis, der die breitgestreuten Aufgaben des ambulanten Hospizdienstes organisiert und finanziert.

Die Vereinigung der Zahnärzte hofft natürlich, dass ihre Idee Nachahmer findet. So unterstützt bereits eine Zahnarztpraxis in Recklinghausen die örtliche Telefonseelsorge. Klaus Busemann von der Telefonseelsorge Recklinghausen, konnte sich direkt vor Ort ein Bild über das Engagement der Dorstener Zahnärzte machen.

Klaus Dörnhöfer, Schatzmeister im Hospiz-Freundeskreis beschrieb kurz den Weg und Verwendungszweck der Spenden. Am Sammeltag werden die gefüllten Spendenboxen per Security abgeholt und direkt der Scheideanstalt zugeführt, die dem guten Zweck zuliebe auf eine Gebühr verzichtet.

Zahngoldspende 2019 Dorsten

Der komplette Erlös kommt somit auf direktem Wege dem ambulanten Hospizdienst zugute.

Der Verein, der weitestgehend spendenfinanziert ist, beschäftigt vier hauptamtliche Mitarbeiterin und ist Teil des Palliativ Netzwerkes Dorsten.

Er bietet Begleitungen für schwersterkrankte Menschen und deren Familie an.

Das weite Feld der Trauerbegleitung, und neuerdings auch Angebote für „Sternenkinder“ sind wichtige Schwerpunkte der Arbeit.

Ebenso bietet er Aufklärungs- und Beratungsangebote, wie z.B. zum Thema Patientenverfügungen und Betreuungsvollmachten an, und arbeitet mit Kindern in KiTas und Schulen.

Alle Angebote sind kostenlos.

Aus der Idee, Angebote in der Kinder- und Jugendtrauerarbeit anzubieten, haben sich mittlerweile drei Gruppen in verschiedenen Altersgruppen gebildet, die im „Leo“ in Hervest Dorsten von geschulten Haupt – und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizdienstes begleitet werden.

Neben den genannten Aufgaben wird seit 10 Jahren auch die Palliativstation „Spes Viva“ im St. Elisabeth Krankenhaus aus den Spendengeldern des Hospizdienstes unterstützt.

„Die Vereinigung Dorstener Zahnärzte trägt mit der Zahngoldspende

ihrer Patientinnen und Patienten als Hauptsponsor maßgeblich dazu bei, dass wir die vielfältigen Angebote des Ambulanten Hospizdienstes Dorsten weiter fortführen können u.a. auch die finanzielle Unterstützung der Palliativstation „Spes Viva“ und des Palliativ Netzwerkes Dorsten“, dankte Klaus Dörnhöfer, der Finanzverantwortliche im Vorstand des Freundeskreises, den anwesenden Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Der Verein benötige, so Klaus Dörnhöfer, ca. 180.000 EUR jährlich an Spenden, um die Angebote des Ambulanten Hospizdienstes Dorsten  und die Unterstützung der Pallivativstation „Spes Viva„ weiter fortführen zu können. „Ohne diese großartige Unterstützung könnte die Station auf Dauer in dieser Form nicht unterhalten werden.“

www.hospizdienst-dorsten.de/hospiz-freundeskreis

Eine Liste der teilnehmenden Arztpraxen finden Sie auf der Webseite www.vdz-dorsten.de.

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