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Schnellladepark in Lembeck eröffnet

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Der neue Schnellladepark in Lembeck bietet acht überdachte Schnelladepunkte. Foto: EnBW / Andre Dulic

Die Ladeinfrastruktur in Dorsten wächst: Mit einem neuen Schnellladepark im Endelner Feld in Lembeck wurde das Angebot für E-Autofahrer nun weiter ausgebaut.

Die Schnellladepunkte sind online: Am 10. Januar 2023 ist ein neuer Schnellladepark in Lembeck in Betrieb gegangen. „Der Großstandort ist optimal an die Autobahn A31 angebunden, die Reisenden die Durchfahrt zwischen der Nordsee und Nordrhein-Westfalen ermöglicht“, heißt es von der Betreiberfirma EnBW.

Acht HPC-Ladepunkte mit Ökostrom

Der Ladepark ist mit acht modernen Schnellladepunkten, sogenannten High Power Chargern (HPC), ausgestattet. Die HPC-Ladepunkte entsprechen mit einer Leistung von 300 Kilowatt der höchsten Leistungsklasse. In einem 20-minütigen Ladestopp kann so je nach Fahrzeug bis zu 400 Kilometern Reichweite geladen werden. Von Lembeck aus reicht das beispielsweise bis Bremerhaven, Erfurt oder Mannheim. Zum neuen Ladepark gehört zudem eine moderne Überdachung mit eingebauter Photovoltaikanlage, die Sonnenenergie direkt in den Kreislauf des Ladeparks einspeist. Das passt zum Energieangebot, denn die Schnellladestationen werden laut Betreiber mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

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V.l.n.r.: Andreas Renner (Leiter Politik & Regierungsangelegenheiten bei der EnBW), Michael Gerdes (Mitglied des Bundestags) und Volker Rimpler (Vice President E-Mobility Construction & Rollout bei der EnBW) bei der Eröffnung des Schnellladeparks in Lembeck. Foto: EnBW / Andre Dulic

„Mit der Inbetriebnahme des neuen Ladeparks in Lembeck verdichten wir die Schnellladeinfrastruktur auch in dieser Region weiter“, erklärt Timo Sillober. Er verantwortet als Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW den Bereich Elektromobilität. Im Rahmen der Eröffnung war auch Michael Gerdes, Bundestagsabgeordneter für Bottrop, Gladbeck und Dorsten vor Ort.

Netz soll weiter schnell wachsen

Neben dem Schnellladepark in Lembeck hat die EnBW in diesem Jahr bereits drei weitere Großstandorte an wichtigen Autobahnen in Betrieb genommen. Diese befinden sich nahe Berlin, Rostock und in Sachsen-Anhalt. Die Firma betreibt deutschlandweit über 800 Standorte und will sein Netz weiter massiv ausbauen.

„Der weitere Ausbau der Schnellladeinfrastruktur ist entscheidend für das Gelingen der Mobilitätswende. Allein bis 2030 rechnen wir mit 15 Millionen zugelassenen E-Autos. Um den steigenden Bedarf an Ladeplätzen effektiv zu decken, gehen wir von rund 130.000 bis 150.000 benötigten Schnellladepunkten aus,“ so Timo Sillober.

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