StartAllgemeinBlutspur des getöteten Kazim Tatar führt auch nach Dorsten

Blutspur des getöteten Kazim Tatar führt auch nach Dorsten

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Hintergrund ist das Ermittlungsverfahren im Fall Kazim Tatar, dem 56-jährigen Schneider aus Moers, der am 12. September 2022 aus einem Türkei-Urlaub zurückkehrte und kurze Zeit später getötet wurde.

Die Duisburger Kriminalpolizei ist mit Unterstützung von Polizisten aus anderen Behörden, Spezialeinheiten und Diensthundeführern seit Donnerstagmorgen (23. Februar 2023) in Moers, Wuppertal und Dorsten im Einsatz.

Zum Fall Kazim Tatar:

Am 12. September 2022 war Kazim Tatar aus einem Türkei-Urlaub nach Deutschland zurückgekehrt. Seitdem fehlte von dem 56 Schneider Mann jede Spur. Anfang Oktober brannte die Wohnung des 56-Jährigen. Umfangreiche Ermittlungen führten am 21. November 2022 dazu, dass zwei Beschuldigte festgenommen werden konnten. Dabei handelt es sich um den 20-jährigen Sohn und einen 48-jährigen Bekannten aus Moers. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen beide Haftbefehle wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes.

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Ermittlungen der Duisburger Mordkommission und der erneute Einsatz von Leichenspürhunden führten im November 2022 zum Leichnam des getöteten Kazim Tatar. Die Beamten fanden diesen vergraben in einem Waldstück im Moerser Stadtteil Hülsdonk. Bei der Bergung des Leichnams durch Ermittler der Spurensicherung stellte sich heraus, dass der Leichnam vor dem Vergraben in Stücke geteilt worden ist. Die Obduktion am nächsten Tag brachte Klarheit, dass es sich um Kazim Tatar handelt.

Polizei vollstreckt zwei weitere Haftbefehle und durchsucht Wohnungen in Zusammenhang mit der Tötung des Kazim Tatar.

Nachdem der damals 20-jährige Sohn und ein 48-jähriger Bekannter des Kazim Tatar am 21. November 2022 unter dringendem Tatverdacht wegen Mordes festgenommen wurden, liefen die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiter. Dabei kam heraus, dass der 56-Jährige in seiner Wohnung an der Homberger Straße erschossen worden ist. Auch die 50-jährige geschiedene Ehefrau des Getöteten und deren 41-jährige Schwester sollen an der Tat beteiligt gewesen sein.

Weiterer Verdacht führt nach Dorsten

Da weiterhin der Verdacht besteht, dass an der Vorbereitung der Tat und der Beseitigung des Leichnams weitere Personen beteiligt gewesen sind, durchsuchten die Einsatzkräfte mit Unterstützung von Spezialeinheiten zeitgleich eine Wohnung in Wuppertal und in Dorsten. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an.

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