Schmunzelnd ins Wochenende mit Anke Klapsing-Reich
Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter
Danke, Anke!
Als ich klein war, wollte ich unbedingt einen anderen Namen haben. „Nennt mich ab sofort ,Uschi‘!“ befahl ich meiner Familie. Uschi hieß nämlich die zuckersüße Pudeldame des Kollegen meines Vaters, und die hatte es mir angetan. Meine Familie ließ sich aber nichts befehlen und zermürbte mich durch hartnäckige Missachtung meiner Order. Schließlich gab ich auf und reagierte wieder auf die Anrede mit meinem eigentlichen Taufnamen.
Im Laufe der Jahre habe ich mich mit „Anke“ angefreundet, obwohl ich irgendwann mal in einem etymologischen Wörterbuch las, dass sich dieser Name vom Althochdeutschen „anka“ ableitet, was Fett/Öl bedeutet und mein Übergewicht erklärt. Aber ich schweife ab. Zurück zu Anke. Die reimt sich auf Danke, und das finden manche Zeitgenossen so witzig, dass sie keine Gelegenheit auslassen, mir mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht „Danke, Anke!“ zuzurufen, wenn ich ihnen einen Gefallen oder Dienst erwiesen habe.
Neulich schon wieder und ich konterte spontan: „Nicht der Rede wert – Bert!“, obwohl besagter Kollege gar nicht Bert heißt. Aber auf Ulli fiel mir so schnell keine gereimte Antwort ein. Deswegen bereite ich mich jetzt besser auf eventuelle Begegnungen dieser Art vor. Hier schon mal eine kleine Auswahl meiner geplanten verbalen Retourkutschen: Bitte, Gitte! – Geht auf’s Haus, Klaus! – Mach ich doch görn, Björn! …




























