Am Montag strömten Tausende von Menschen in die Natur, um den Tag in vollen Zügen zu genießen. Fahrradtouren entlang des Kanals zwischen Dorsten und Schermbeck oder auf der alten Bahntrasse waren gefragt, ebenso wie ausgelassenes Feiern im Bürgerpark Maria Lindenhof.

Der 1. Mai ist nur einmal im Jahr, und wer an diesem Tag eine entspannte Radtour unternehmen wollte, hatte wirklich Pech. Es fühlte sich an, als würde man mit dem Auto direkt in einen Stau geraten. Ob entlang des Kanals zwischen Dorsten und Schermbeck oder auf der alten Bahntrasse – überall mussten Radfahrer ständig bremsbereit sein. Notfalls auch absteigen, denn Jung und Alt, Tausende von Menschen, strömt an diesem Montag bei bestem Wetter in die Natur, mit Familie, Hund, Pferd und allerlei Fortbewegungsmitteln.

Bürgerpark war Ziel von rund 400 Jugendlichen
Kein Wunder also, dass der Bürgerpark Maria Lindenhof das Ziel vieler Jugendlicher wurde. Hier wurde ordentlich gefeiert – mit lauter Musik und ausgelassener Stimmung. Schätzungsweise 400 Besucher tummeln sich gegen 15:30 Uhr im Park.
Für Ordnung sorgten 15 Mitarbeiter der Stadt Dorsten, unterstützt vom Jugendamt, KOD, Dorstener Arbeit und sechs Polizeibeamten. Sie achteten besonders darauf, dass das Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren erfolgte und der mitgebrachte Müll ordnungsgemäß entsorgt wurde. „Wir haben die Jugendlichen angesprochen und sie waren sofort bereit, ihren Müll einzusammeln und mitzunehmen, oder in die aufgestellten Mülltonnen zu entsorgen“, sagte Lisa Föcker, stellvertretende Leiterin des Orts- und Rechtsamts der Stadt Dorsten. Was das „Wildpinkeln“ im Bürgerpark anbelangte, hatte auch hier das Ordnungsamt ein wachsames Auge: Die aufgestellten Toiletten-Container wurden nicht von jedem sofort registriert und einige mussten erst darauf hingewiesen werden.

Bratwurst und Zapfanlage
Das Team war seit 11 Uhr im Einsatz, doch der Park füllte sich erst gegen 15:00 Uhr so richtig. Der Duft von Bratwürstchen vermischte sich mit der Frühlingsluft, und bei den Getränken ließen sich einige nicht lumpen und brachten sogar ihre eigene Zapfanlage mit. Ruhiger wurde es erst, als es gegen 16.30 Uhr anfing zu regnen.

Insgesamt verlief der 1. Mai im Bürgerpark friedlich, was allerdings auch dem engagierten Einsatz der Aufsichtspersonen zu verdanken war.





























