Beim Infotag „Gutes Hören“, zu dem die Firma „Ohrwerk Hörgeräte“ geladen hatte, wussten die Fachleute am 13. Juni im Hotel Albert Spannendes rund um das Thema Hören zu berichten.
Schwindet die Hörkraft, geht auch ein Stück Lebensqualität verloren. Kein Wunder, dass man schon vor Jahrhunderten nach Möglichkeiten suchte, den Ohren „auf die Sprünge“ zu helfen.
Die erste bekannte Erfindung war das Hörrohr. Das trichterförmige Gebilde kam bereits vor rund 400 Jahren zum Einsatz. Sogar einer der bekanntesten deutschen Komponisten soll eine solche Hörhilfe besessen haben. Seither hat sich einiges getan. Die heute eingesetzten Hörgeräte sind nicht nur um einiges kleiner. Sie enthalten auch jede Menge Technik und sind netzwerkfähig.
Die neuesten Entwicklungen und viele wissenswerte Informationen gab es beim Infotag „Gutes Hören“ im Dorstener Hotel Albert, zu dem die Firma „Ohrwerk Hörgeräte“ geladen hatte.
Vernetzung mit Heimgeräten möglich
Was die immer kleiner werdenden Hörsysteme mittlerweile alles können und wie rasant die Entwicklung in den letzten Jahren verlaufen ist, erläutere die Referentin Helga Kuipers vom Hörgerätehersteller Signia in ihrem Vortrag. Vieles konnte sie nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit aus eigenem Miterleben berichten.
Tatsächlich kann die neueste Gerätegeneration sogar aus einem Stimmengewirr die Person hervorheben, mit der man gerade kommunizieren möchte. Moderne Bluetooth-Technik erlaubt die Vernetzung mit Heimgeräten, wie dem Fernseher oder dem Smartphone. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten bei eingeschränkter Hörfähigkeit. Oft sind es gerade die hohen Töne, die im Alter von vielen Menschen nur noch schlecht wahrgenommen werden können. Das macht es ihnen ohne entsprechende technische Unterstützung schwer, an Unterhaltungen oder generell am Gemeinschaftsleben teilzunehmen.
Umso wichtiger ist es, nicht zu warten, bis die Welt um einen herum immer stiller oder dumpfer zu werden scheint, sondern sich beizeiten professionelle Unterstützung zu suchen. Die kann auch ganz anders ausfallen, als man sich das so gemeinhin denkt. Das zeigte der spannende Vortrag von Achim Hartwig, Hörakustikmeister und Hörtherapieberater aus Braunschweig. Er zeigte die Vorteile eines gezielten Hörtrainings auf, denn da kann man tatsächlich durch regelmäßiges Üben nachhelfen.
Thema Hören betrifft immer mehr Menschen
Für die interessierten Gäste, die auch eine ganze Reihe von Fragen aus ihrem Alltag mitgebracht hatten, war es ein ebenso spannender und kurzweiliger Nachmittag wie für die Akustik-Profis, die Tag für Tag mit diesem komplexen Thema beschäftigt sind. In der Pause wartete leckerer Kuchen zum Kaffee auf die Gäste. Eine rundum gelungene Veranstaltung der Firma „Ohrwerk Hörgeräte“, die informative Einblicke in ein Thema bot, das mit zunehmender Lebenserwartung immer mehr Menschen betreffen kann.




























