Weg vom reinen Protest, hin zu konkreten Aktionen: Der Dorstener Ableger der Fridays for Future-Bewegung gibt sich nach fünf Jahren einen neuen Namen und einen neuen Auftrag. Als „Dorsten for Future“ möchten die Mitglieder in Zukunft Müll sammeln und kostenlose Umweltberatungen anbieten.
Fridays for Future Dorsten sei immer überwiegend durch Erwachsene repräsentiert worden, erklären die Mitglieder in einer Pressemitteilung. Daher wolle man durch eine Umbenennung diesem Umstand Rechnung tragen und in Zukunft unter dem Namen „Dorsten for Future“ auftreten. „Das schafft etwas Distanz zu ursprünglichen Bewegung, zeigt aber auf der anderen Seite unsere Verbundenheit mit den grundsätzlichen Zielen: Erhaltung der Lebensgrundlage für eine lebenswerte Zukunft“, heißt es.
Weg vom Protest, hin zum aktiven Helfen
„Außerdem möchte wir weniger als Protestbewegung sondern vielmehr als aktiver Bestandteil einer Umweltbewegung in Dorsten wahrgenommen werden“, betont die Gruppe. „Mit Aktionen wie dem gemeinsamen Müllsammeln möchten wir Menschen animieren mit zu machen und ein Bewusstsein für die sich ändernden direkten Umweltbedingungen schaffen.“
Kein Klimastreik in Dorsten
Auch mit den Demonstrationen vor Ort ist erst einmal Schluss: Der kommende globale Klimastreik am 15. September wird diesmal nicht in Dorsten stattfinden. „Wir haben uns entschlossen die Demonstration in Essen zu unterstützen und gemeinsam per Bahn anzureisen. Wir freuen uns sehr über jeden der mitmachen möchte“, so Dorsten for Future. Genaueres wie Treffpunkt und Uhrzeit werde man noch kommunizieren.
Beratungen und Workshops
Einen weiteren neuen Schwerpunkt möchte Dorsten for Future auf Hilfs- und Beratungsangebote setzen. Damit wolle man „die notwendigen Entwicklungen im Bereich der Gebäudesanierung, Energieerzeugung und Mobilität unterstützen und mit sachlichen Informationen so manchem Vorurteil entgegentreten.“

Kostenlose Hilfe zum Thema Balkonkraftwerke
Das Thema der ersten Beratung steht auch schon fest. So wird es um das Thema Balkonkraftwerke gehen. „Diese kleinen Solaranlagen sind mittlerweile in fast jedem Baumarkt erhältlich. Sie können annähernd überall montiert werden, der Anschluss ist simpel und sie reduzieren die Stromrechnung erheblich“, erklärt Dorsten for Future. In der Gruppe gibt es technisch ausgebildete Personen mit Erfahrung in diesem Thema. „Wir möchten praxisnah die Funktionsweise erläutern, darlegen auf was zu achten ist und welche Anlagen empfehlenswert sind“, heißt es.
Bei Interesse bittet die Gruppe um eine kurze Nachricht an [email protected]. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen bietet die Gruppe auf Instagram.




























