Vom 7. September bis zum 31. Oktober zeigt die VHS Dorsten in ihrem Foyer die Ausstellung „Mehr Platz für Spatz & Co“ vom BUND Landesverband NRW.
Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW und die Biologischen Station Hagen haben die Ausstellung konzipiert. Sie stellt einige der gebäudebrütenden Tierarten mit ihrer Biologie vor und klärt über ihre Gefährdungen auf.
Kulturfolger wie der Spatz brauchen Nistplätze
Dörfer und Städte sind nicht nur Lebensraum für Menschen. Auch viele Tier- und Pflanzenarten haben sich als „Kulturfolger“ an das Leben in und an Gebäuden angepasst. Zu den gebäudebrütenden Tierarten zählen beispielsweise Haussperling, Mauersegler und viele Fledermausarten. Im Zuge der notwendigen Wärmedämmung von Altbauten werden Nischen und Hohlräume, die den Tieren zuvor als Brutplätze gedient haben, meist vollständig verschlossen. Viele der Gebäudebrüter sind daher inzwischen selten geworden und teilweise sogar in ihrem Bestand gefährdet.
Ausstellung gibt tierfreundliche Tipps
Die Ausstellung in der VHS informiert über Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen in Gebäuden und bietet konkrete Unterstützung bei der Umsetzung bis hin zu Adressen für den Kauf von Nistkästen. Einige Kästen für die Integration in das Wärmeverbundsystem sind als Anschauungsobjekte in der Ausstellung enthalten. Darüber hinaus gibt die Ausstellung Tipps für die tierfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes.
Die Finanzierung der Ausstellung erfolgte mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE).




























