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Beran Ergün: Beim Filmprojekt zurück zu den Wurzeln

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Beran Ergün Filmemacher mit Wurzeln in Dorsten. Foto: Alexander Fichtner

Beran Ergün ist für seine Abschlussarbeit heimwärts nach Dorsten gekommen. Der 24-Jährige ist 2019 fürs Studium nach Mainz gezogen. Dort studiert er „Zeitbasierte Medien“ mit dem Schwerpunkt Film. Mit viel Einsatz und Ausrüstung dreht er seinen Abschlussfilm jetzt im Oktober in Dorsten. Wir begleiteten ihn bei seinen finalen Probeaufnahmen in Hervest.

Beran Ergün persönliche Verbindung zu Hervest

Zu diesem Stadtteil hat Beran Ergün einen ganz eigenen Bund. „Bin hier halt groß geworden“, sagt der Filmemacher nüchtern. Hier ist er aufgewachsen und sozialisier worden. Heute wohnt seine Familie noch im Stadtteil und viele seiner Freunde und Bekannten sind hier noch. Er machte sein Abitur am Premium und arbeitete danach im Soziokulturellen-Zentrum Leo bevor es nach Mainz zum Studium geht.

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Beran Ergün fotografiert vor Drehbeginn vor „Harika“ einen Drehort. Foto: Alexander Fichtner

Beim Rundgang durch Hervest spürt man, das ein Teil von Beran Ergün in Hervest geblieben ist. Er denkt viel nach und reflektiert, dass er jetzt als Filmemacher zurückkehrt. Er sieht das Potenzial, was die Stadt ausmacht und kann zu jeder Ecke eine persönliche Anekdote beisteuern. Seine Erfahrungen und Erinnerungen wird er nun in seinem Kurzfilm „Harika“ darstellen. Dafür nutzt er eine hybride cineastische Darstellung aus Dokumentation und Spielfilm.

Ein Film über Gemeinschaft und Herausforderungen

In 20 bis 25 Minuten möchte Beran Ergün zeigen, wie das Leben einer Community mit Immigrationshintergrund in einer Stadt wie Dorsten abläuft. Vieles, was im Film passiert, hat sich so auch in seiner Kindheit und Jugend zugetragen. Beran Ergün will damit seinen persönlichen Einblick in eine Gemeinschaft geben, die vielen unbekannt ist.

Eine Crowdfunding-Aktion und der Weg zur Premiere

Beran Ergün hat etwa 10.000 Euro Budget einkalkuliert. Darin enthalten sind Förderungen der Hochschule Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz, aber auch sein eigenes angespartes Geld. Aus diesem Grund wurde eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen. Sie läuft noch bis zum 20. Oktober. Den Link zur Unterstützung findet ihr hier: Harika Film

Einer der Drehorte ist die Sportanlage auf dem ehmahligen Zechengelände. Foto: Alexander Fichtner

„Wenn alles gut geht, sind wir am 17. Oktober durch“, sagt Beran Ergün und meint damit das der Dreh bis dahin abgeschlossen ist. Darnach geht es in die Nachbearbeitung und in den Schnitt um im Frühjahr 2024 fertig zu sein. Einer Film-Premiere im Leo Dorsten steht dann bestimmt nichts mehr im Wege.

Begleitung von Beran Ergün in der nächsten Woche

Nächste Woche werden wir den Filmemacher einen Tag bei den Dreharbeiten begleiten und einen exklusiven Einblick in sein Filmprojekt „Harika“ gewähren.

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