StartGesundheitSeelsorge: Kranke Menschen ehrenamtlich begleiten

Seelsorge: Kranke Menschen ehrenamtlich begleiten

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Um die Betreuung eines kranken Menschen ganzheitlich sicherzustellen, geht es neben der ärztlichen und pflegerischen Versorgung auch um die Seelsorge. Im St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten wird besonderer Wert auf die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebens- und Glaubenssituationen durch Gespräche, Gebete und Zuwendung gelegt.

Auch Ehrenamtliche können sich hier in der Seelsorge engagieren. Dies erfordert allerdings eine sorgfältige Vorbereitung. Daher bieten die Hauptamtlichen Seelsorger des Dorstener Krankenhauses in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Generalvikariat Münster eine Schulung für ehrenamtliche seelsorgliche Begleiter an. Die feierliche Beauftragung neuer Begleiter fand im Rahmen eines Gottesdienstes statt.

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Intensive Schulung für ehrenamtliche Seelsorgerinnen

Zwischen September 2022 und Juli 2023 haben Brigitte Jungblut und Hannelore Gaz erfolgreich an dieser Ausbildung teilgenommen. Insgesamt umfasste die Schulung vier dreitägige Kurse in der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld. Dazu kamen monatliche Mentorengespräche und ein sechsmonatiges Praktikum auf der Station, begleitet von Supervisionsgruppen.

Während dieser Zeit haben sie ihren eigenen Glauben reflektiert, seelsorgliche Gespräche geübt, Rituale kennengelernt und die Rolle ehrenamtlicher seelsorglicher Begleiter im Krankenhaus vertieft. Anfang August erhielten sie im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kapelle des Dorstener Krankenhauses von Dechant Dr. Stephan Rüdiger, dem Leitenden Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Agatha Dorsten, ihr Zertifikat und ihre bischöfliche Beauftragungsurkunde zur seelsorglichen Begleitung.

Sensible Themen und viel Verständnis

Schwester Bernadette Maria, die Hauptamtliche Krankenhaus-Seelsorgerin am St. Elisabeth-Krankenhaus, betont die Bedeutung dieser Qualifizierung. Jedes Krankenhaus beinhalte auch einen kirchlichen Aspekt. Es geht hierbei um grundlegende Themen wie ganzheitliche Genesung und existenzielle Fragen. Ein derartiger Dienst erfordert ein hohes Maß an Sensibilität, Reflektionsfähigkeit, Verständnis und Authentizität. Eigenschaften, die Brigitte Jungblut und Hannelore Gaz zweifellos mitbringen. Schwester Bernadette Maria ist daher erfreut über ihre zukünftige Unterstützung.

Interessierte werden noch gesucht

Wer sich für eine Tätigkeit als ehrenamtliche seelsorgliche Begleiter im Dorstener Krankenhaus interessieren, kann sich bei Seelsorgerin Schwester Bernadette Maria vom St. Elisabeth-Krankenhaus melden. Informationen gibt es per E-Mail unter [email protected].

Dieses Angebot steht sowohl katholischen als auch evangelischen Christen offen. Die Kosten der Ausbildung werden vom Bischöflichen Generalvikariat Münster und dem Dorstener Krankenhaus übernommen. Weitere Informationen zur Aufgabe und Ausbildung ehrenamtlicher seelsorglicher Begleiter findet man unter www.bistum-muenster.de/krankenseelsorge oder unter kern.ruhr.

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