In einem symbolträchtigen Akt haben die Pfadfinder des Stammes St. Johannes Dorsten das Friedenslicht, ein Zeichen der Hoffnung und Toleranz, in die letzte Ratssitzung des Jahres eingebracht.
Pfadfinder des Stammes St. Johannes Dorsten haben in der Ratssitzung am Mittwoch im Ratssaal das Friedenslicht aus Bethlehem übergeben. Der Besuch der Pfadfinder in der letzten Ratssitzung des Jahres ist schon Tradition. Bürgermeister Tobias Stockhoff dankte für dieses Symbol: „Ich bin den Pfadfindern sehr dankbar, dass sie dieses Licht in die Welt tragen und damit gerade in der heutigen Zeit ein Zeichen für Toleranz und friedliches Zusammenleben untereinander setzen.“
Wortgottesdienst
Am Sonntag (17. Dezember) findet um 18.30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Altendorf-Ulfkotte ein Wortgottesdienst statt, in dessen Rahmen Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Kerzen am Friedenslicht entzünden können. „Jeder ist herzlich eingeladen, sich mit einer Laterne oder Kerze das Friedenslicht abzuholen und mit nach Hause, in die Familie, zu Freunden, Kranken oder Einsamen, in Einrichtungen und Gruppen zu tragen. Das Friedenslicht wird dann zu einem leuchtenden Netz durch unsere ganze Pfarrei und darüber hinaus, das uns alle verbindet“, sagt Christina Wahle vom Pfadfinderstamm St. Johannes, die am Mittwoch verhindert war.
Aussendungsfeier des Bistums Münster
Jährlich wird das Friedenslicht in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet und als Symbol des Friedens und der Hoffnung in die ganze Welt getragen. In einer besonderen Aktion haben die Dorstener Pfadfinder das Licht in diesem Jahr bereits am vergangenen Sonntag im Rahmen der Aussendungsfeier des Bistums Essen entgegengenommen. Dies ermöglichte es, dass das Licht wie traditionell üblich in der letzten Ratssitzung des Jahres in Dorsten erstrahlen konnte. Die reguläre Aussendungsfeier des Bistums Münster, zu dem die Dorstener Pfadfinderstämme gehören, ist erst für den folgenden Sonntag angesetzt.
Friedenslicht hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich
In diesem Jahr hat das Friedenslicht eine bemerkenswerte Reise hinter sich: Es gelangte über Jordanien und Österreich nach Nordrhein-Westfalen. Von dort aus verteilen die Pfadfinder es in den Gemeinden und an zahlreiche Einrichtungen. Das diesjährige Motto der Aktion lautet treffend: „Auf der Suche nach Frieden!“, was die Bedeutung und die Botschaft des Friedenslichtes unterstreicht.




























