Hochwasserlage in Dorsten. Zusammenkunft des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse. Aktueller Pegelstand um 11.15 Uhr liegt bei 997 cm.
In Reaktion auf die anhaltende Hochwasserlage ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Dorsten auch am Donnerstag zusammengetreten. Ziel des Treffens war die Bewertung und Koordination der aktuellen Situation.
Keine akute Gefahr, aber angespannte Lage
Laut Mitteilung der Stadt Dorsten, heute (Donnerstag), vermelden die Experten des SAE, dass aktuell keine akute Gefahr besteht. Der Lippepegel stagniert und zeigt im Zuflussbereich, wie beim Rapphofs Mühlenbach, sogar leicht sinkende Tendenzen.
Kooperation und Präventivmaßnahmen
Der Lippeverband, das WSA und die Stadt Dorsten prüfen und sichern zusätzlich mit Unterstützung von Fachleuten regelmäßig Deiche sowie Düker- und Pumpbauwerke. Es bestehen aktuell keine Erkenntnisse, dass die Funktionsfähigkeit gefährdet ist. Auch die Lippedeiche verfügen über eine ausreichende Sicherungsreserve.
Vorbereitung auf unwahrscheinliche Szenarien
Trotz der derzeit stabilen Lage trifft der SAE Vorkehrungen für sehr unwahrscheinliche Ereignisse, wie den Ausfall von Pumpwerken. Dazu gehört u.a. die Erstellung von Plänen, falls Menschen Gebäude verlassen müssen und behelfsmäßig untergebracht werden müssen. „Als Krisenstab möchten wir möglichst immer vor der Lage sein“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Bürgerhotline für Fragen und Anliegen
Aufgrund zahlreicher Bürgeranfragen ist eine Hotline unter 02362 – 66 1111 eingerichtet worden, die bis 16 Uhr erreichbar ist. Am folgenden Freitag ist die Hotline von 8 bis 13 Uhr geschaltet.
Warnung und Appell des Bürgermeisters
Bürgermeister Tobias Stockhoff appelliert eindringlich an die Bevölkerung, Hochwassergebiete und Deichbereiche zu meiden. Er weist auf die Lebensgefahr in diesen Gebieten hin und bittet um erhöhte Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein.




























