Ausgebuchtes Haus beim Neujahrskonzert 2024 „Tänze aus aller Welt“ in der Aula der St. Ursula Realschule. Unter der Leitung von Alexandr Merzyn bot das Orchester mit Musikern aus nahezu 20 Nationen ein vielfältiges Programm, das von lebhaften ungarischen Tänzen bis hin zu klassischen Walzermelodien reichte.

Am Sonntagmorgen fand in der Aula der St. Ursula Realschule das Neujahrskonzert 2024 statt. Unter dem Motto „Tänze aus aller Welt“ präsentierte die Neue Philharmonie Westfalen ein beeindruckendes Programm, das die Zuhörer in die Welt der klassischen Musik entführte.
Ein musikalisches Kaleidoskop unter der Leitung von Alexandr Merzyn
Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Neue Philharmonie Westfalen, unter der musikalischen Leitung von Alexandr Merzyn, ihre Gäste begrüßte. Mit rund 120 Musikern aus fast 20 verschiedenen Nationen bot das Orchester eine musikalische Reise auf höchstem Niveau. Leichtfüßig, humorvoll und mit einer perfekten Harmonie von Streich- und Schlaginstrumenten führte Markus Wallraffen als Conférencier durch das Programm.

Eine Reise durch die Welt des Tanzes
Den Auftakt machte der Holzschuhtanz aus der Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing, gefolgt vom Ungarischen Tanz Nr. 1 in g-Moll von Johannes Brahms. In der Aufführung beim Neujahrskonzert demonstrierte der „Ungarische Tanz Nr. 1“ von Brahms die Fähigkeit der Musik, kulturelle Grenzen zu überschreiten und das Publikum in eine Welt voller Emotion und Lebendigkeit zu entführen.

Der „Ungarische Tanz“ gehört zu einer Reihe von 21 lebhaften Tanzstücken, die von Johannes Brahms komponiert wurden. Diese Stücke, allgemein als „Ungarische Tänze“ bekannt, sind inspiriert von der ungarischen Volksmusik und spiegeln Brahms‘ Liebe und Bewunderung für diese Musiktradition wider. Der „Ungarische Tanz Nr. 1“ zeichnet sich durch seine leidenschaftliche und feurige Melodie aus, die typisch für die ungarische Zigeunermusik ist und ist besonders bemerkenswert für seine lebendigen Rhythmen und die intensive emotionale Ausdruckskraft. Dieses Stück trug wesentlich dazu bei, die Vielfalt und Lebendigkeit der Tanzmusik im Programm zu zeigen und bot den Zuhörern eine eindrucksvolle musikalische Erfahrung.

Der Walzer aus dem Ballett „Dornröschen“ sowie Werke von Dmitri Kabalewski, Antonín Dvorák und Johann Strauß sorgten für eine abwechslungsreiche musikalische Reise. Besonders hervorzuheben sind der „Kaiserwalzer“ und die Polka „Donner und Blitz“, die eindrucksvoll die Fähigkeiten des Orchesters unter Beweis stellten.

Klassiker für Kenner und Liebhaber
Für Kenner der klassischen Musik waren Highlights wie der Blumenwalzer aus „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky und der Walzer aus „Maskerade“ ein besonderer Genuss. Der „Walzer“ aus Aram Chatchaturjans „Maskerade“ ist ein weiteres herausragendes Beispiel für musikalische Brillanz. Dieses Stück, das ursprünglich für ein gleichnamiges Schauspiel komponiert wurde, ist bekannt für seine lebhafte und mitreißende Melodie.
Traditionelle armenische Musikstile
Der Walzer kombiniert traditionelle armenische Musikstile mit modernen westlichen Einflüssen, was zu einem einzigartigen und dynamischen Hörerlebnis führt. Die Komposition zeichnet sich durch ihren rhythmischen Schwung und ihre dramatische Intensität aus, die die theatralische Natur des Stücks widerspiegelt. Die lebendige Orchestrierung und die plötzlichen Tempowechsel im „Walzer“ aus „Maskerade“ schafften eine Atmosphäre von Festlichkeit und Eleganz, die das Publikum fesselte und begeisterte.
Diese Melodien, die nicht nur ins Herz, sondern auch in die Füße gingen, wurden vom Publikum mit reichlich Applaus gewürdigt.

Ein geselliges Beisammensein in der Pause
In der Konzertpause konnten die Gäste bei freien Getränken und frischen Bretzeln entspannen. Der Erlös der Spenden aus dieser Pause kam der Kinderferien-Stiftung Dorsten zugute, ein Zeichen der sozialen Verantwortung und des Engagements der Veranstalter.
Einladung von Sparkasse Vest und Stadt Dorsten
Die Sparkasse Vest und die Stadt Dorsten luden zu diesem besonderen Neujahrskonzert im Matinée-Format ein, was die kulturelle Bedeutung der Veranstaltung in der Region unterstreicht.





























