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Fair Mobil: Ein Erlebnisparcours zur Förderung sozialer Kompetenzen in Schulen

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Im Rahmen des Programms „Stark im Miteinander – Fair Mobil“ erlebten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen eine unvergessliche Erfahrung. Foto: Presse

Wie schafft es eine Schule, über 80 junge Menschen nicht nur zu unterrichten, sondern sie auch für Themen wie Gemeinschaft und Fairness zu begeistern? Die Neue Schule Dorsten hat hierfür einen besonderen Weg eingeschlagen.

Im Rahmen des Programms „Stark im Miteinander – Fair Mobil“ erlebten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen eine unvergessliche Erfahrung. Gemeinsam mit der Unterstützung der Elternschaft und älteren Schulkameraden aus den zehnten Klassen, durchliefen sie zehn erlebnispädagogische und gewaltpräventive Stationen, die sie auf eine ganz neue Art des Lernens und des sozialen Miteinanders mitnahmen. Doch was genau macht dieses Programm so besonders, und wie hat es sich auf die Schülerinnen und Schüler ausgewirkt? Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Neuen Schule Dorsten, wo Lernen und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen.

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Schule anders erleben

Schule anders erleben – das steht im Zentrum des Programms „Stark im Miteinander“. Dieses Programm, eine gemeinschaftliche Initiative der Westfälischen Provinzial Versicherung, des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe, der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster sowie des Arbeitskreises Soziale Bildung „asb“, zielt darauf ab, die Schulkultur positiv zu beeinflussen.

Konstruktive Konfliktkultur in Schulen

Ein zentraler Bestandteil dieses Programms ist das Fair Mobil. Dieser Programmbaustein, einer von insgesamt vieren, bietet innovative Lösungsansätze, um eine konstruktive Konfliktkultur in Schulen zu etablieren und zu fördern.

Die Jahrgangsstufe 5 der Neuen Schule Dorsten war aktiv in das „Fair Mobil“-Programm eingebunden. Laut Susanne Bender, der Schulleiterin, lag das Hauptziel darin, den Schülerinnen und Schülern einen konstruktiven Umgang mit Konflikten näherzubringen.

Beitrag zur Stärkung der Schulgemeinschaft

Unter der Leitung von Lehrerin Andrea Zagorski nahmen über 80 Fünftklässler an dem Programm teil. Sie wurden dabei von ihren Eltern und Mitschülerinnen und Mitschülern aus der zehnten Klasse unterstützt. Gemeinsam meisterten sie 10 erlebnispädagogische und gewaltpräventive Stationen. Diese waren speziell konzipiert, um soziale Kompetenzen auf eine spielerische und effektive Weise zu fördern. Der Förderverein der Neuen Schule Dorsten trug maßgeblich zum Erfolg dieser Aktionstage bei, die einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Schulgemeinschaft und zur persönlichen Entwicklung der jungen Teilnehmenden leisteten.

Neue Schule Dorsten Fair Mobil
Foto: Schule

Fair Mobil: Ein Erlebnisparcours für neue Erfahrungen

Konflikte sind ein allgegenwärtiges Thema in Schulen. Jedoch birgt die frühzeitige Auseinandersetzung mit Konflikten sowie die Stärkung von Vertrauen, Rücksicht und Teamgeist einen Gewinn für alle Beteiligten. Das Ziel des Fair Mobil Programms ist es, Vorurteile abzubauen und das Vertrauen sowie die gegenseitige Rücksichtnahme bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Ein vielseitiges Programm

Das mobile Einsatzfahrzeug bietet verschiedene Parcoursstationen, die voller Ideen, Themen und Aktionen stecken. In Gruppen werden Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, gemeinsam positive soziale Verhaltensweisen zu erleben. Dabei stehen Sensibilisierung für Gewalt und Konflikte im Schulalltag sowie die Förderung der Kooperation, Aggressions- und Spannungsabbau im Vordergrund.

Neue Lern- und Erfahrungsräume

Die Neue Schule Dorsten eröffnet ihren Schülerinnen und Schülern Lern- und Erfahrungsräume außerhalb des regulären Unterrichts. Hier können sie unterschiedliche Wertehaltungen austauschen, alternative Handlungsideen entwickeln und aktiv kooperative Fähigkeiten erproben. Das Angebot sei laut Schulleitung als Anstoß für weiterführende Aktivitäten zu sehen. Nach dem Parcours erfolgt nun eine Auswertung sowohl im Klassenverband als auch mit den Lehrkräften. Der „Klassenkompass“ bietet dabei Orientierung und Anregungen für die Fortführung im Sozialtraining der Schule.

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